Quo vadis, papa ? Der Papst und der Islam

In seinem apostolischen Schreiben EVANGELII GAUDIUM vom 28.11.2013 nennt Papst Franziskus das barbarische Abschlachten von Christen im Irak und anderen islamischen Ländern „Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus“.

(„Angesichts der Zwischenfälle eines gewalttätigen Fundamentalismus muss die Zuneigung zu den authentischen Anhängern des Islam uns dazu führen, gehässige Verallgemeinerungen zu vermeiden, denn der WAHRE Islam und eine ANGEMESSENE Interpretation des Korans STEHEN JEDER GEWALT ENTGEGEN.“)

Der Papst nennt gräßliche Genozide und unfassbare Brutalität, die man sonst nur aus amerikanischen Horror-Trash-Movies kennt, „Zwischenfälle“. Was für ein Wort ! Mehr noch: Er deklamiert, diese „Zwischenfälle“ hätten nichts mit dem ´wahren Islam´ zu tun. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist aber nicht zuständig für die Verkündung eines „authentischen“ Islam oder eine „angemessene Interpretation des Korans“. Das bedeutet einerseits eine Einmischung in theologische Fragen einer fremden Religion, andererseits ein naiver Persilschein, der sich geschichtsverfälschende Inschutznahmen einreiht, etwa seitens des derzeitigen amerikanischen Präsidenten („lange Tradition  der Toleranz“ unter Hinweis auf die andalusische Ära). Wie dieser bescheinigt nun auch der Papst implizit Islam-Kritikern den wahren Islam aufgrund „mangelnder Bildung“ nicht erkennen zu können und mit „gehässigen Verallgemeinerungen“ zu argumentieren.

Hier klingt der übliche politisch korrekte, auf einem intellektuellen Kurzschluss beruhende moralische Vorwurf mit, Islamkritik richte sich pauschal und ´rassistisch´ gegen MENSCHEN islamischen Glaubens. Ein Vorwurf, der dazu dient, jegliche kritische Auseinandersetzung mit dem Islam möglichst im Keime zu ersticken. Derselbe Kurzschluss, der bei unseren Politikern dazu führt, dass ihnen als Reaktion auf Kirchenverbrennungen in Deutschland durch junge Moslime nichts anderes einfällt, als Lichterketten ´gegen rechts´ zu organisieren.
http://journalistenwatch.com/cms/2013/11/20/von-schweinekoepfen-und-brennenden-kirchen/

All´ das reiht sich wiederum ein in ein welt- bzw. UNO-weites Projekt gegen die Meinungsäußerungsfreiheit, welches auf EU-Ebene bald auch mit einem immer enger werden Schleppnetz des Strafrechts unter der Flagge von „Toleranz“ und „Anti-Diskriminierung“ realisiert werden soll, durch dessen Maschen Thilo Sarrazin mit seinem Millionen-Bestseller „Deutschland schafft sich ab“ so gerade noch hindurchgeschlüpft war.

Umso mehr steht sie nun auf der Agenda der EU: Die endgültige Wiederkehr eines durch die Aufklärung längst eliminiert gewähnten mittelalterlichen ´Gesinnungsstrafrechts´, einer Büchse der Pandora, die in 90er-Jahren – sicherlich politisch ´gut gemeint´, aber rechtssystematisch fragwürdig  – mit der Erweiterung des Straftatbestandes der „Volksverhetzung“ (§ 130 StGB) um die sog. Áusschwitzlüge´  geöffnet wurde.

Umfangreiche Materialien zum Islam und zum Kampf der UNO gegen Meinungsfreiheit und angebliche ´Islamophobie´ finden sich im Forschungs- und Dokumentationsprojekt www.islamdebatte.de der Stresemann Stiftung,  s. auch http://www.citizentimes.eu/2013/11/25/europaeische-aufklaerung-nicht-verraten/


„Erwartungshaltung aus der Welt der Paartherapie“

Benedikt war ein intellektueller Papst, seine Domäne sind Verstand und kühle Vernunft. Seine berüchtigte ´Regensburger Rede´, die u. a. die ´Toleranz´ des Islams anzweifelte,  war ein Zeugnis hiervon, mag sie auch Tumulte in der islamischen Welt ausgelöst haben. Franziskus hingegen ist ein Mann – und wohl auch Kommunist – des Herzens. Diese Art Menschen tappen leicht in die Falle der Naivität, weil sie die eigene Güte auf andere projezieren. Das ist zwar christlich, aber nicht immer realistisch. Schon gar nicht in der Welt der Politik. Der Islam ist jedenfalls nicht nur eine Religion. Henryk M. Broder spottet zurecht, dass man einen „Kampf der Kulturen“ mit einer „Erwartungshaltung aus der Welt der Paartherapie“ beizulegen trachte: „Wenn ich lieb zu Dir bin, bist Du lieb zu mir. Allein die Rechnung geht nicht auf. Weder global, noch bilateral“ (Die letzten Tage Europas – wie wir eine gute Idee versenken, Knaus, 2013, S. 202).

Insbesondere, weil Franziskus schließlich „demütig“ fleht, dass man den Christen „in diesen Ländern“ dieselbe Toleranz und die gleichen Rechte zukommen lassen möge, wie diese umgekehrt Moslems in westlichen Ländern genießen, hätte sein Statement zwar einem moderaten Iman gut zu Gesicht gestanden, aber nicht dem Oberhaupt der katholischen Kirche.  Ein Papst müsste besagte „Zwischenfälle´ entweder deutlicher verurteilen (hier wäre einmal der wohlfeile Talkshow-Schlachtruf der Politiker „Es darf nicht sein, dass … !“ angebracht gewesen)  – oder wenigstens schweigen. Sein Statement ist eine Bankrotterklärung. Letztlich wohl auch eine Ohrfeige für Putin, dem er kürzlich eine vielbeachtete Audienz gewährte, und dessen Aufruf an die westliche Welt, gemeinsam weltweite Christenverfolgung zu ächten.

Aber könnte sich dadurch das Schicksal von Christen nicht noch verschlechtern? M. E. nicht. Denn dieses hängt einzig und allein von Machtverhältnissen ab. Das lehrt eine 1400-jährige Geschichte. Als die Welt kürzlich aufgrund eines vorangegangenen Mordaufrufs – zu unrecht, wie sich mittlerweile herausstellte – von Hamed Abdel-Samads  Entführung durch Islamisten ausging, kommentierte der Tagespiegel überraschend geradlinig: „Er und seine Meinung über den politischen Islam müssen nun maximale Bekanntheit erlangen – das könnte ihn schützen.“ http://www.tagesspiegel.de/meinung/entfuehrung-von-hamed-abdel-samad-hoffen-fuer-hamed/9125538.html

Die Meinung, die nach Auffassung des Tagesspiegels „nun maximale Bekanntheit erlangen“ müsse, veröffentlichte DER SPIEGEL im Zusammenhang mit der Entführung wie folgt:

„Ich denke, dass der religiöse islamische Faschismus sehr alt ist. Er hat nicht mit dem  Aufstieg des Salafismus oder der Muslimbrüder begonnen, sondern mit der Eroberung Mekkas.“

Der Spiegel kommentierte diese Worte Hamed Abdel-Samads so:

„Toleranz gegenüber Andersgläubigen habe die muslimische Urgemeinde um den Propheten Mohammed nämlich nur geübt, solange die Muslime in Mekka nicht an der Macht waren. Damit stellte er die These auf, dass der religiöse Faschismus praktisch von Beginn an im Islam angelegt sei. Seine Kritik zielte somit weit über die damals noch regierenden Muslimbrüder hinaus.“ http://www.spiegel.de/politik/ausland/hamed-abdel-samad-hat-islamisten-gegen-sich-aufgebracht-a-935735.html

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AfD im MONITOR

Der Beitrag im MONITOR (ARD) zur „Alternative für Deutschland“/AfD

bestätigt die Voraussage, dass alle Abgrenzungsbeschlüsse nichts nützen.

Die Feindschaft der Links-liberalen gegenüber der AfD, überhaupt Allem gegenüber, was ´rechts´ von ihnen steht, ist unerbittlich. Konservative können von ihnen keine Fairness erwarten und alle Identifikation mit dem Aggressor nützt nichts: ´Rechts´ ist für sie ein Schimpfwort, Synonym für ´rechtsradikal´ und ´rassistisch´. Ein „Extremismus-Forscher“, der das Eine vom Anderen gar nicht erst unterscheidet, wird dem Publikum im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als vermeintlich ´neutraler´, seriöser Wissenschaftler präsentiert.

Derweil läßt die man die echten Demokratie-Feinde Deutschland in aller Ruhe abschaffen und ausschlachten: Eine EU-Bürokratie, die Schulden europaweit sozialisiert und die Gewinne dem Banken- und Finanzsektor zuweist, also ´von Fleißig nach Reich´ umverteilt und – frank, frei und ´freizügig´ – dem sich in einer Art Sandwich-Position befindenden erwerbstätigen Teil der Bevölkerung zusätzlich noch die Rolle des Sozialamtes der Welt aufbürdet (dagegen sind Limburger Kirchenbauten ´Peanuts´ !).
Gleichzeitig kaufen sich Wahabiten aus Qatar etc. schon einmal in Europa ein und Islam- /Türkeiverbände arbeiten darauf hin, den maroden Laden zu übernehmen.

Links-liberale Grüne, Genderfanatiker, Feministen und Sozialromantiker müßte das alles eigentlich am meisten stören, haben aber den Schuss nicht gehört, weil sie mit dem Kopf tief im Sand ihrer Utopien stecken. Oder eben selbst längst des Teil des Problems sind: Als Nutznießer oder Karrieristen der milliardenschweren Gender-, Migrations- und ´Anti-Faschismus´-Industrie und ihrer Apologeten in Politik, Medien, Schulen und Universitäten, die bleiern schwer auf diesem Land liegt.

Fazit: Die AfD sollte bei dem genialen Staatsrechtler und EU-Kritiker Karl Albrecht Schachtschneider, dem unbequemen Historiker Arnulf Baring, dem charismatischen Nigel Farage von der englischen Partei UKIP oder der sehr erfolgreichen österreichischen FPÖ lernen und denken: > Sch … auf Euch und Eure „Extremismus-Forscher“ !<

 

 

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Konservative „Metapolitik“ und AfD

Über die Bedeutung von konservativer Metapolitik für die AfD

Warum der konservative Soziologe Manfred Kleine-Hartlage („Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“, 2013) „Metapolitik“ und Metaideologie soviel Bedeutung beimisst, habe ich allenfalls theoretisch, nicht aber hinsichtlich ihrer praktischen politischen Konsequenzen verstanden. Bis der sog. ´Abgrenzungsbeschluss´ der neuen Partei AfD erfolgte.

Dort verwendet man eine bemerkenswerten Begriff: „Islamophobie“. Hiermit soll nicht etwa eine Unterscheidung zwischen phobischer – also geisteskranker – und gesunder Islamkritik getroffen werden, die nur ´getroffene Hunde´ stören sollte. Es handelt sich vielmehr um ein sog. ´Schlag´-Wort. Mit dem jegliche Islamkritik – selbst von professoraler Seite vorgebrachte – in Bausch und Bogen aus dem innerparteilichen Diskurs ausgemerzt werden soll.  Zwar wurde bald darauf verkündet:

     >>Liberale und libertäre Ex-Mitglieder werden aufgenommen, wobei auch die vernünftige   Kritik an Islamisten, Scharia, Diskriminierung von Frauen etc. kein Hinderungsgrund ist.“ Doch fügt Dilger hinzu: „Islamophob, mit der Religionsfreiheit des Grundgesetzes und damit auch einer AfD-Mitgliedschaft unvereinbar ist es hingegen, undifferenziert jeden Muslim als Islamisten oder gar Terroristen zu betrachten und zu bekämpfen.“<< http://www.lokalkompass.de/dortmund-city/politik/alternative-fuer-deutschland-nrw-mitgliederantraege-werden-sehr-sorgfaeltig-geprueft-d350907.html

Jedoch: Wem – oder welcher Partei – unterstellt eigentlich Prof. Dilger, „undifferenziert jeden Muslim als Islamisten oder gar Terroristen zu betrachteten und zu bekämpfen“ ? M. E. trifft das auf die Partei ´Die Freiheit´ nicht zu. Um diese ging es aber gerade. Ein Beispiel wäre hilfreich gewesen. Man dreht sich abgrenzungstechnisch im Kreise.

Man könnte darüber streiten, ob das taktisch klug ist im Hinblick auf kurzfristige politische Ziele und der Überschreitung von %-Klauseln. Das will ich hier nicht tun. Mir reicht hier die Feststellung, dass es der Sache nicht dient. Welcher Sache ? Nun, Afd ist die Abkürzung für „Alternative ´für Deutschland´“. Und insoweit ist besagtes Schlagwort etwa so hilfreich, wie wenn jemand die Feuerwehr ruft und sich dann heimlich auf den Schlauch stellt.

„Metapolitik“. Auf eine Kurzformel gebracht: Solange sich Konservative im politischen Diskurs vom links-liberal-grünen Mainstream realitätsvernebelnde George-Orwell-Floskeln aufdrängen lassen, die eine Zensurschere in den Köpfen ihrer Mitglieder und vor allem ihrer Delegierten bewirken, nützt auch der Einzug in Parlamente nichts; denn die dort einziehenden Abgeordneten nehmen die Schere ja mit dorthin.

Beispiel CDU
Man vergegenwärtige sich, welchen Linksruck selbst eine große, erfolgreiche bürgerliche Partei wie die CDU in den letzten Jahrzehnten durchlaufen hat. Wie war das möglich ? Weil man zugelassen hat, dass die Grünen zur Bewegung wurden, ihre Milieus permanent – bis zu ihr hin – ausweiteten und die politischen Begriffe definierten. Ihren Begriff von Lebensart und Kultur ad absolutum setzten (anschauliches Beispiel: weite Teile Berlins), der daher totalitäre Züge annehmen und zur Mono- und damit Unkultur werden konnte, was mittlerweile kaum noch auffällt. Eben die Metapolitik bestimmten.

Das Beispiel der CDU zeigt: Eine sich als ´konservativ & bürgerlich´ (i. Ü. ja auch christlich, wie ich mir habe sagen lassen) auffassende Partei kann noch so viel Macht und Wählerprozente erringen; wenn sie hiervon keinen – oder falschen – Gebrauch macht, weil sie die Schere im eigenen Kopf irgendwann schon selber nicht mehr erkennt, nützt es nichts, sondern schadet dem Land (und Europa) nur. Ausnahmen wie der geschätzte Herr Bosbach übernehmen dann leider nur noch Feigenblatt-Funktion.

Und wie sich gerade jetzt erweist, ist „nach der Wahl“ immer auch ´vor´ der Wahl, was im Zweifel bis zum St.-Nimmerleins-Tag gilt.

Totalitärer Globalismus
Der EURO bzw. die Politik zu seiner ´Rettung´ ist ja lediglich ein – wenn auch ein sehr wichtiges – Symptom innerhalb eines umfassenderen Syndroms, das man totalitären Globalismus nennen könnte, wie ich in meinem auf CitizenTimes.eu erschienenen Artikel http://www.citizentimes.eu/2013/09/02/freiheit-aufklaerung/ aufzuzeigen versuchte. Mit graduellen Verbesserungen bei der EURO-Politik alleine wird die ´Abschaffung Deutschlands´ und des ´Europas der Vaterländer´ daher nicht zu verhindern sein. Es besteht leider längst die Notwendigkeit, an mehreren ´Brandherden´ gleichzeitig zu löschen.

Angesichts der heutigen, abgrundgeneigten ideologischen Schieflage kann das nur noch eine sozial-konservative bürgerliche Volkspartei bewirken, die sich eindeutig zu Familie, dem Mittelstand, christlich-abendländischen Werten, dem eigenen Volk und einem friedlich miteinander kooperierenden ´Europa der Vaterländer´ bekennt, zu einer Rückkehr zum Grundgesetz, zu Demokratie und Rechtsstaatlichkeit, zu Maastricht, zu Meinungsfreiheit, zur Wiedereinhegung des Finanzsektors und außenpolitisch zu einer Verteidigungs-Armee. Und auch „Zuwanderungsfragen“ neu dekliniert. Was mit der derzeitigen hartnäckigen Islamblindheit von vorne herein nicht geht. Das Schlagwort von der „Islamophobie“ hat in einer so skizzierten Partei rein gar nichts verloren.

Ägyptenflagge im Sonnenuntergang

Islamistischer Druck wird ja nicht nur auf Christen, sondern auch auf moderate Muslime ausgeübt, wie sich weltweit zeigt ! Wie z. B. aktuell in Syrien. Und in Ägypten kam jegliches ziviles Leben so lange zum Erliegen, bis das Militär dem Wunsch der Bevölkerungsmehrheit nachgekommen ist und – gegen sämtliche moralischen Vorhaltungen und Drohungen des Westens – gesagt hat „Schluß jetzt mit lustig !“

In England hingegen wird es wohl bereits in 10 Jahren mehr Moslems als Christen geben. Derweil erwägt der nordrheinwestfälische Innenminister, „Scharia-Gerichte“ hierzulande als vermeindlich friedensstiftende Einrichtungen zu akzeptieren. (Achtung: Das ist nicht kulinarisch gemeint.) Schiedsgerichte gäbe es ja auch in Parteien oder „im Sport“ …

Selbst im gelobten ´Einwanderungs-´Land Kanada scheint eine unterwandernde Islamisierung vonstatten zu gehen, da auch die dortigen Einwanderungsgesetze unter der Flagge von „Schutzbedürftigkeit“ von Flüchtlingen und (generationenübergreifender) „Familienzusammenführung“ (z. B. mit verschleierter Polygamie) mißbraucht werden.

Und wenn hierzulande nur ca. 2 % der Asylbewerber rechtlich anerkannt werden (Zahlen 2012; hinzukommen allerdings die Flüchtlinge gem. Flüchtlingskonventionen), ist es z. B. ein falsches SIGNAL, den Bewerbern Arbeitserlaubnis zu erteilen. Vielmehr sollte man darauf hinarbeiten, Asylverfahren zu verkürzen, etwa durch Aufstockung der Personaldecke bei der zentralen Behörde und der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Und anschließend auch insoweit – neben der immer weniger beachteten ´Drittstaaten-Regelung´ – „das Recht“ durchsetzen, nämlich  Rückführung nach rechtskräftiger Ablehnung. I. Ü. hiesige Ressourcen besser in Entwicklungshilfe investieren. Dann wollen bald auch weniger  Armutsflüchtlinge mit dem Schiff nach Lampedusa. (So, und jetzt dürfen Sie auf mir rumschlagen, weil ich so ´herzlos´ bin, Mister Tageschau).

Für die AfD folgt m. E. aus alledem: Nicht kurzsichtige Anpassung  (weder nach außen, noch nach innen), sondern mittelfristige Strategie ist angesagt. Es besteht ein großes konservatives Potential hierzulande – von linkskonservativ bis rechtskonservativ. ´Bestseller´ wie die von Thilo Sarrazin belegen das. Dieses sollte nicht mit unglücklich gewählten Begriffen wie „Islamophobie“ und Unterstellungen wie „latente Fremdenfeindlichkeit“ gespalten werden. ´Rassisten´ und  ´Ausländerfeinde´ gehören selbstverständlich nicht dazu ! Aber die Definition, wer darunter fällt, überlässt man besser nicht Brandstiftern der ´Antifa´ und ihren politischen Biedermännern oder der ´grünen Jugend´. Oder Türkeiverbänden. Und auch nicht einem sehr fragwürdig besetzten ´Anti-Rassismus-Komitee´ der UNO; insoweit gilt das arabische Sprichwort: Der Hund bellt – die Karawane zieht weiter.

Angriff ist die beste Verteidigung
Der ´rechte´  Dämon ist eine Schimäre. Es hat sehr viel Energie gekostet, ständig mit ausgeklügelter Rhetorik armerudernd zu deklamieren, dass man mit ihm nichts zu tun haben will, obwohl das doch eine Selbstverständlichkeit ist. Gegen ´Nazikeulen´-schwingende Publizisten und TV-Moderatoren dürfte es nur eine wirksame Verteidigung geben: den Angriff. Die gute Nachricht ist nämlich: Die Faktenlage spricht für die Konservativen. Die Fakten liegen quasi auf der Straße. Bzw. im Internet. Man braucht sie nur aufzusammeln,  zu gewichten, zu ordnen und der Gegenseite unter die Nase zu reiben. Im Bereich ´EU-Kritik´ z. B. hat Henryk M. Broder es vorgemacht mit seinem Buch „Die letzten Tage Europas“. Schätzungsweise hat er hiermit mehr oder weniger jeden seiner Leser von EU-Gläubigkeit – und vielleicht auch ein Wenig von ´Nationalphobie´ – bekehrt. In 4 Jahren ist Showdown.

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Lucke bei Anne Will – oder: Das Kreuz mit der AfD

“EURO-Kritiker auf dem Vormarsch“
– wollen die ÖFFENTLICH-RECHTLICHEN MEDIEN sie stoppen?

Wie schon bei Jauch am Wahlabend wurde Bernd Lucke zunächst wieder der ´Katzentisch´ außerhalb des Podiums zugewiesen.
Obwohl er doch jedenfalls hier – am Thema der Sendung deutlich zu erkennen – offensichtlich als Hauptperson des Spektakels geladen war.

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Schon diese Impertinenz läßt Lucke fast schon als Märtyrer wie weiland der Heiland am Kreuze erscheinen, der für uns alle die EURO- und EU-Sünden stoisch auf seine Schultern nimmt. Hochachtung, Herr Lucke ! Nur jemand mit unerschütterlichem Selbstbewusstsein lässt so etwas mit sich machen.

Weiter geht´s im Script:
Vier (einige davon verwirrt) + 1 Moderatorin prügeln mit unterschiedlichem missionarischem Temperament planmäßig mit der Nazikeule  auf ihn ein, als sei er ein Spiegel.

Er nimmt´s gelassen, spricht – unnachahmliches Charakteristikum seiner Rhetorik – mit jedem Kontrahenten so, als sei´s unter vier Augen und der Freund (oder eines seiner noch minderjährigen Kinder), und konterte rhetorisch perfekt.

Soweit man ihn zu Wort kommen ließ und nicht von allen Seiten niederschnatterte. Auch ein freundlich-verzweifeltes “Bitte, bitte, nur noch diesen Satz !” half nichts: Steuber hatte schon zum Stottern angesetzt.

Auch die Wahlplakate der AfD sind plakativ …

Man reibt sich die Augen: Merken sie nicht, wie sie alle – auch soweit der SPD (oder linker) zugehörig – mit diesem demagogischen Angriff auf Lucke ´Kaiserin Angela, der I.´ Vorschub leisten ? Andererseits bleibt ja auch nichts anderes übrig, wenn man deren EURO-Rettungspolitik – und alle Vertragsbrüche – mitgetragen hat. Da hilft auch nicht dieser ewige Ruf: “DA bin ich ja ganz BEI Ihnen, aber … !!”

Und was kann Lucke für ihre “Assoziationen” und “Gefühle” ? Ist er  Therapeut ?? Freud hätte das vermutlich Projektion genannt. Sensation: Auch die Wahlplakate der AfD sind plakativ – wer hätte das gedacht ?

Brilliant: Luckes Argument, dass es weder Egoismus noch Chauvinismus sei, wenn Politiker auch nationale Interessen IHRES Volkes berücksichtigten, darauf würde schließlich jeder von ihnen vor Amtseinführung seinen Eid erklären. Eine derartige SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT könne daher nicht als ´rechts´  – genauso wenig wie als ´links´ – markiert werden. Chapeaux !

Die Lucke daraufhin entgegengeschmetterte Behauptung, die „europäische Integration“ liefe ja mit nationalen Interessen „gleich“, blieb hingegen plakativ, weil unbegründet.

Hier hätte es sogar richtig interessant werden können. Aber dazu hätte es einer neutraleren Kindergärtnerin, äh: Moderatorin bedurft, die dem Wissensdrang des Publikums zuliebe bei vereinzelten Sachargumenten der Horde auch mal einhakt, um ihnen auf den Zahn zu fühlen.

Noch während Anne Wills  Schlusswortes musste sich Lucke von einem Komiker (im Ernst jetzt !) als “Westentaschen-Demagoge” beleidigen lassen: Sehr ´überzeugend´, wenn die Argumente unzureichend sind …

Wie immer fiel der Vorgang – und alle Fragen offen.

http://www.ardmediathek.de/das-erste/anne-will/euro-kritiker-auf-dem-vormarsch-kann-merkel-sie?documentId=17296956

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Aufklärung

Alexander Heumann als Gastautor des Onlinemagazins Citizentimes.eu“ (Hier weiterlesen im Original-Artikel):

Freiheit, Aufklärung und der Elefant im Wohnzimmer

Die in der französischen Revolution sich Bahn brechende Geistesströmung namens Aufklärung markiert Abschied vom Mittelalter und Aufbruch in die Neuzeit. Sie betont Würde und Freiheit des Menschen, der von allen traditionellen Herrschaftsverhältnissen – Krone, Kirche und Adel -, letztlich von allen vorgefundenen sozialen Bindungen emanzipiert werden soll. Seit der Aufklärung, eigentlich schon seit dem oberitalienischen Renaissance-Humanismus, wird im Abendland nichts mehr aus der Sicht von Gemeinschaft oder Gesellschaft, sondern alles vom Individuum her gedacht.  Credo der Aufklärung ist die kritische Vernunft, ihr Wahlspruch „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. So brachte man in Frankreich die Idee einer demokratischen, rechtsstaatlich verfassten Nation freier Bürger gegen eine internationale Adelsklasse in Stellung. Indes war die Idee der „Freiheit und Gleichheit aller Menschen“ schon in der Philosophie der Stoiker universell und ubiquitär gedacht. [2]   „Aufklärung“ weiterlesen

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Quo vadis Europa ?

Weltbürger oder globaler Untertan ? Ein Diskurs über Europa und die EU, infantile Affekte, Alltagsklugheit und den nicht erkannten Elefanten im Wohnzimmer. Inspiriert durch den Soziologen Manfred Kleine-Hartlage und dessen Buch: „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ (Antaios, Schnellroda 2013).
Mein bei Citizen Times veröffentlichter Artikel ist kurz darauf auf dem links-konservativen Debatten-Magazin „le-bohemien“ in leicht veränderter Form mit Zwischenüberschriften erschienen, was ihn leichter lesbar macht.
http://le-bohemien.net/2013/09/16/quo-vadis-europa/?fb_source=pubv1

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Wechselmodell bei Trennung und Scheidung

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Bei Trennung oder Scheidung der Eltern sind die Kinder in der Regel die Leidtragenden.
Sie müssen häufig damit leben, dass sie einen Elternteil (meistens den Vater) nur noch selten zu Gesicht bekommen. Das kann zu einer Entfremdung führen, die das Kindeswohl gefährdet, aber immer wieder in der Rechtsprechung praktiziert wird. Alexander Heumann, Fachanwalt für Familienrecht, macht sich daher beim Sorgerecht für ein gleichberechtigtes  Wechselmodell stark. Seinen Fachartikel veröffentlichte PAPA-YA, das Magazin für kindgerechte Familienpolitik, in seiner Ausgabe 11/2012.

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Hier den Beitrag lesen: http://familien-u-erbrecht.de/pdf/Wer_Streit_vermeidet.pdf

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Über Motivation

Heinz Fritz – Ihr Life Coach [newsletter@ihr-life-coach.de] erzählt diese „Geschichte von den drei Männern, die eine Kirche aus Stein bauten … Als sie gefragt wurden, was sie täten, sagte der erste Mann, er breche Steine, der zweite sagte, er verdiene seinen Lebensunterhalt und der dritte sagte, er baue die größte, schönste Kathedrale der Welt. Er fragt: „Welcher der Männer denken Sie, hatte die höchste Motivation und Kraft vorwärts zu kommen?“

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Hier geht es nicht um Sozialpolitik oder Religion, sondern um Motivationspsychologie: Nicht was du äußerlich machst, sondern die innere Einstellung dazu ist entscheidend. Denn die Kraft der Motivation kann sich nur aus dem kreativen Visualisieren der Zukunft speisen (so wie im Gleichnis bei dem dritten Mann).

Brücke Herbst magisch
Auf einer gewissen (Schwingungs-) Ebene des Daseins realisiert der Mensch, dass er (insb. seine Gedanken und Gefühle) die URSACHE für alles ist, was ihm (und in gewisser Hinsicht sogar anderen) widerfährt. Das ist das Prinzip der Verantwortung.
Wer meditiert, erfährt das. Dieses Licht kann einem aber genauso gut bei Aktivitäten wie Joggen, Tanzen, Tauchen etc. oder auch beim schlichten Vor-sich-hin-träumen aufgehen.

Nur unser sog. rationaler Verstand hat Schwierigkeiten, das zu verstehen: Er begreift alles als WIRKUNG vermeindlich unabänderlicher äußerer Umstände und Gegebenheiten. Das ist das Realitätsprinzip. Selbstverständlich hat auch dieses Prinzip seine Berechtigung.

Für Kommunikationswissenschafter, Paartherapeuten und Mediatoren ist das aber alles eine Frage der sog. (rein subjektiven) Interpunktion in einem Kreis:
Wer hat „angefangen“ ? Bin ich Ursache oder Wirkung ? Reagiere ich nur auf Andere oder agiere ich ? Henne oder Ei ?

Manchmal stellt einen das Dasein (Gott) vor solche Fragen, löst eine alte Rechnung ein und verlangt, dass man sich jetzt aus Dankbarkeit für das viele Positive, das einem bereits geschenkt wurde, gegen sein EGO und sich – gefälligst (!) – endlich als Ursache begreift. („Wer nicht hören will, muss fühlen“, sagte meine Oma immer).

Und auf einer Ebene höherer Schwingung findet der Mensch auch die Quelle der Kraft des ´Hier und Jetzt´. Stark zu sein, sich als Ursache zu begreifen und AUS SICH SELBST HERAUS Energie zu entwickeln (ohne auf diejenige anderer angewiesen zu sein). Das ist Magie. Diese existiert in weißer Form (Liebe), wie auch schwarzer Erscheinungsform. Du wählst. Das ist die Freiheit des Willens.

In der Geschichte von den 3 Männern (oben) machen alle 3 Männer bei rein äußerlicher Betrachtung genau dasselbe: Steine schleppen. Aber einzig der dritte Mann lebt in einem Zustand innerer Kraft und Gnade, ist nicht Sklave sondern Meister seines Lebens. Nur er ist wirklich glücklich. Und falls „die Kathedrale“ irgendwann zur Freude aller fertig werden sollte, dann liegt es vor allem an Menschen wie ihm.

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Welt der „Bilderberger“

02.06.2010: Menschen bei Maischberger (ARD) „Krise regiert, Politik dilettiert – und die Zeche zahlen wir“ – denkwürdiges Infotainment ganz groß.
Mit Hans Olaf Henkel, Lisa Fitz und Michel Friedman u.a.:

Die Kabarettistin Lisa Fitz beklagt sich, dass gewählte Volksvertreter immer weniger “fürs Volk da” seien, sie spricht von “Marionetten. Die Macht läge immer weniger in Händen von gewählten Politikern, sondern bei internationalen Netzwerken hinter den Kulissen, wobei sie beispielhaft CFR, EFR (Europäische Parallelorganisation zur CFR) erwähnt. “Die sind alle vernetzt” (Kommentar Friedman aus dem Hintergrund: “Ist doch normal”.)
Politiker würden z. T. auch noch vorzeitig vom Amte zurücktreten, um sich ihre im Amt gewonnenen Kontakte und Einblicke in der globalisierten Wirtschaft bar auszahlen zu lassen. Jetzt unterbricht Moderatorin Maischberger Fitz mit dem geradezu genialen Satz:
“Dann wär´s ja völlig wurscht, wenn die zurücktreten, weil: Im Prinzip ja dann nicht die zurücktreten, die die Macht haben, nach Ihrer Theorie, sondern irgendwelche Marionetten!”  Ja, so kann man das natürlich auch sehen: „Völlig wurscht!“.
Fitz schließt mit ihrem Fazit: „Die Macht sitzt woanders, glaube ich“.
Henkel: „Da ist ja auch was dran – man muss ja fast sagen: Gott sei Dank! Denn äh… ich bin fest davon überzeugt, dass es in Deutschland weitergeht.“ https://www.youtube.com/watch?v=LYrFmMo3u2g

2011: Dirk Müller beklagt die extreme Sparpolitik in Italien, weil man „die Reichen laufen lässt“ und die Sache „auf dem Rücken der Rentner“ austrage:
„Übrigens: Mario Monti ist Mitglied des Vorstands der Bilderberger!“ https://www.youtube.com/watch?v=bXOLVvlgrss
(1994 wurde Monti vom Kabinett Berlusconi für das Amt des EU-Kommissars für den Binnenmarkt nominiert. Dieses Amt hatte er bis 1999 inne, dann wurde er bis 2004 Kommissar für Wettbewerb.)

2014: >>Etwas Ungewöhnliches ist in Kopenhagen passiert. Einer der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ist auf die Aktivisten zugegangen und hat Fragen beantwortet. Während der Mittagspause am Freitag ging Dietrik Samsom, Fraktionsvorsitzende der niederländischen Arbeiterpartei, an den Absperrzaun und sprach mit den Reportern der alternativen Medien. „Wir wollen irgendwie in den Kopf von Wladimir Putin und des russischen Kommandos eindringen, überlegen was ihre Strategie ist: wollen sie die Ukraine haben, wollen sie mehr expandieren? Was soll die NATO tun? Was sollte die Reaktion der NATO sein?“<< http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/05/ein-bilderberger-gibt-auskuft-was-sie.html

„Bilderberger“? Internationale Gipfel-Konferenzen, wie z.B. G8-Gipfel, Klima-Gipfel, Welt-Wirtschaftsgipfel werden selbst von sonst eher Politikverdrossenen mit Interesse verfolgt. Von relativ viel medialem Getöse begleitet sind schon kleinere, informelle Treffen, wie z.B. die ´Spargelessen´ bei der Kanzlerin. Aber „Bilderberger“, „Bilderberg“-Konferenzen ? Noch nie gehört ? Verzeihlich !

Jahrzehntelang war es einer kleinen Gruppe von Finanzmogulen, Geo-Strategen und Adligen diesseits und jenseits des Atlantiks gelungen, einmal pro Jahr im Geheimen – und daher kaum anders als ´konspirativ´ zu bezeichnende – Treffen der 120 bis 130 mächtigsten Menschen der westlichen Hemisphäre durchzuführen: Die sog. „Bilderberg“-Konferenzen. Benannt nach einem Luxushotel in einem kleinen holländischen Städtchen, in dem man sich 9 Jahre mach dem 2. Weltkrieg – 1954 – das erste Mal traf. Die Mainstream-Medien verschwiegen es uns ein halbes Jahrhundert lang. Obwohl sie ansonsten Politiker gerne auf Schritt und Tritt verfolgen. Zwar wurden die jedes Jahr anderswo stattfindenden Bilderberg-Konferenzen immer wieder in der Berichterstattung erwähnt – nur eben in der Diktion der Nebensächlichkeit als „Meinungsaustausch“ etc. (z.B. Die ZEIT 1988).

Es ist wie mit dem berühmten Bild vom ´Elefanten im Wohnzimmer´, der so tut, als gehöre er dahin und deshalb nicht auffällt: Während einige sich aufregen, behaupten die Mainstream-Medien einfach, es gäbe da keinen Elefanten, das Gros der Bevölkerung glaubt ihnen. Die Medien sitzen allerdings in Gestalt regelmäßig hinzugezogener Medienzare wie Hubert Burda und einflussreicher Chefredakteuren mit im Bilderberger-Boot und hielten sich stets an das für alle Teilnehmer geltende Schweigegelübde. Zum einen möchte man im Folgejahr wieder dabei sein. Zum anderen sägt niemand gerne an dem Ast, auf dem er sitzt. Die Werbeetats der Bilderberger sind es schließlich, die dafür sorgen, dass die Show weitergeht. Wes´ Brod ich ess, des´ Lied ich sing.

Als vor einigen Jahren die ersten Bücher investigativer Außenseiter-Journalisten zum Thema „Bilderberg“ erschienen, war das Phänomen noch derart unbekannt, dass die Autoren zu Beginn ihrer Recherchen selber unsicher waren, ob sie einem Phantom aufgesessen sind. Erst neuerdings verteilt der „Bilderberg“-Club im Internet Informations-Brosamen  http://www.bilderbergmeetings.org/index.php Sie finden neben einer einschlägige WIKIPEDIA-Seite diverse Artikel –und selbst BILD berichtet nunmehr über die Bilderberg-Konferenz 2010 in Spanien. Um was also handelt es sich ? Die Organisatoren erläutern uns das auf ihrer neuen Homepage so:

“In short, Bilderberg is a small, flexible, informal and off-the-record international forum in which different viewpoints can be expressed and mutual understanding enhanced.“  “… informal and off-the-record discussion about topics of  … common problems – from      trade to jobs, from monetary policy to investment, from ecological challenges to the task of promoting international security”. …“At the meetings, no resolutions are proposed, no votes taken, and no policy statements issued.”

Ein kleines internationales Forum also, wo man sich mal so richtig aussprechen kann, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Keine Abstimmungen, keine politischen Statements, keine Be- oder Entschlüsse. Na dann … warum die Aufregung ?

Die Bilderberger-Konferenzen finden 1 x jährlich für jeweils 3 Tage statt. Genaue Zeit und Ort wird den Teilnehmern in Manier von Techno-Partys erst wenige Tage im voraus bekanntgegeben. Die handverlesenen illustren Teilnehmer und – seit 1972 – auch Teilnehmerinnen werden eingeladen … von der “Leitung der Bilderberger”. Wer ist das ?

“Bilderberg is governed by a Steering Committee which designates a Chairman;  members are elected for a term of four years and can be re-elected.”

Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus etwa  “1/3 from government and politics”, und 2/3 “from finance, industry, labor, education,        communications”. – “2/3 aus Europa, 1 /3 aus Nordamerika”.

Hohe NATO-Militärs und wichtige Vertreter der mächtigsten Geheimdienste sind meistens auch dabei, wie Teilnehmerlisten offenbaren. Der jährliche Sicherheitsaufwand zum Schutz der Teilnehmer wird Kritikern auf mehrere Mio. Dollar geschätzt – übrigens bezahlt vom Steuerzahler des jeweiligen Gastgeber-Staates (Quelle: Wisnewski) – was der Annahme einer lockeren Plauderrunde unter Geschäftsfreunden widerspricht.

“Bilderberg’s only activity is its annual Conference” ? Falsch, da sich das Leitungsgremium auch unterjährig trifft und ständige Büros unterhalten werden.

Was geschieht auf den Konferenzen ? Das einzige, was von offizieller Seite her bekannt gemacht wird, ist eine lapidare, im Grunde nichtssagende Agenda sowie eine Teilnehmerliste. Und auch dies immer erst nach der Konferenz Warum die auffällige Geheimniskrämerei ?

 “The privacy of the meetings, which has no purpose other than to allow participants to speak their minds openly and freely”.
Na schön, mit diesem Anliegen liesse sich durchaus vereinbaren, im Nachhinein wenigstens etwas darüber verlautbaren zu lassen, ob und gfs. auf was man sich im Großen und Ganzen geeinigt hat. Der ehemalige NATO-Generalsekretär Willy Claes – zweimaliger Bilderberg-Teilnehmer – in einem Interview im belgischen Radio (Radio 1 (VRT)): Nach den Konferenzen „übermittelt das Bilderberg Steering-Committee die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.“[2] (Quelle: WIKIPEDIA)

Aha, offensichtlich soll also in weltpolitisch und weltwirtschaftlich bedeutsamen Fragen Konsens hergestellt werden  (Beispiel Sitjes 2010:  “Financial Reform, Security, Cyber Technology, Energy, Pakistan, Afghanistan, World Food Problem, Global Cooling, Social Networking, Medical Science, EU-US relations”),
und im Anschluss an die Konferenzen die ebenda ausgehandelten Ziele und Strategien im je eigenen Einflußbereich bzw. politischen Umfeld der Teilnehmer zeitnah realisiert werden. Da würden wir doch gerne mehr über diese “Diskussionsergebnisse” und “Synthesen” erfahren. Not possible ! Ein Schlag ins Gesicht der Demokratie. Wegen der doch angeblich sogar Kriege geführt werden, um möglichst alle Völker an ihrer heilsbringenden Wirkung teilhaben zu lassen. Nun, an ein Demokratiedefizit, das angeblich dereinst mal behoben werden soll, haben wir EU-Bürger uns längst gewöhnt. Ist der Casus “Bilderberg” hiermit hinreichend umrissen ?

Wohl kaum. „Die von den Bilderbergern beschlossenen strategischen Richtlinien können den Ausbruch eines Krieges, die Herbeiführung einer Wirtschaftskrise oder im Gegenteil eine Wachstums-Phase, größere Geld- oder Börsenschwankungen, politische Wechsel in den ´Demokratien´, soziale Politik oder die Demografie der Welt betreffen. Diese Richtlinien sind nachher die Voraussetzung für die Entscheidungen der subalternen Institutionen wie der G8 oder die Staats-Regierungen“ (Quelle: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Organisationsstruktur.htm)

Praktisch seit Ende des 2. Weltkrieges gehen internationale Spekulanten wie George Soros zusammen mit Welt-Bankiers, Geo-Strategen, Militärs und Geheimdienstlern und mächtigsten Medienvertretern diesseits und jenseits des Atlantiks einmal jährlich hin, treffen sich an geheimen, vor Medien und Öffentlichkeit von Polizisten mit Maschinengewehren hermetisch abgeschirmten Orten, ziehen Politiker hinzu und versuchen,  diese auf Linie zu bringen. Wenn man nur wüßte, welche Linie ! Und zu wessen Nutzen ? Der von ihnen vertretenen Völkern ? Der “Menschheit”? Haben wir es mit Seilschaften zu tun, denen es schlicht um die eigenen Pfründe geht oder – altruistischer – um Sicherung des Friedens und Brot für die 3. Welt ? Sind auf den Konferenzen weise Manager im Sinne Platos oder (Mit-) Verursacher globaler Krisen oder beides versammelt ? Was haben Gärtner eigentlich mit Böcken wie Soros zu besprechen ? Und vor allem: Gibt bzw. gab es – wie viele munkeln – von Anfang an einen konferenz-übergreifenden Masterplan, den nur gelegentlich als Teilnehmer in Erscheinung Tretende möglicherweise ebenso wenig kennen, wie wir alle ?

Personelle Kontinuität eines leitenden Clans oder harten Kerns der ersten Stunde würde einen solchen möglich erscheinen lassen. Befragen wir die veröffentlichten Teilnehmerlisten. Der spanische Journalist Daniel Estulin hat sie längst analysiert: ….David Rockefeller (94), Henry Kissinger (87), Königin Beatrix von den Niederlanden (…), ……… Eine Gerontokratie also ? Aber welche Art von Weisheit treibt diese um ? All´ dies erfahren wir nicht. Die Mainstream-Medien schweigen seit 55 Jahren. Soweit sie sich – neuerdings – äußern, dann auffallend kurz und knapp im Tenor: “Ruhe bewahren, keine große Verschwörung!” NTV.de spricht überaus erhellend vom “Gesprächskreis” einer “Gruppe”.

Für Ex-Kanzler, ZEIT-Mitherausgeber und Bilderberger Helmut Schmidt bei einer Podiumsdiskussion mit Henry Kissinger zum Thema “Global Power and Order” (Bertelsmann-Stiftung) – sind die Bilderberg-Konferenzen “eine wunderbare Einrichtung”, denn wenn Menschen “unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Bildung und Erziehung einander zuhören”, sei dies immer sinnvoll. https://www.youtube.com/watch?v=FBeaD_2VSJo Wie bitte ? Ist das nicht ein wenig einseitig-euphemistisch gesehen ?

BILD, deren Eigner ebenfalls “Bilderberg”-Teilnehmer sind, äußert Heilserwartungen (2010): “Jetzt schaltet sich Bilderberg ein. Retten SIE den Euro ?”

EURO-Bild 5000200-bce-clÖffentlich-rechtliches Marionettentheater von Bilderberg-Medien?

Öffentliche Debatte wird abgewürgt
Will man uns für dumm verkaufen?! DER SPIEGEL 2012 … wiegelt ab: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/die-verschwoerungstheorie-ueber-die-bilderberg-konferenzen-a-862961.html
Für die einen “normal”, für die anderen ein Skandalosum, nur: Eine öffentlichen Debatte wird abgewürgt. Könnte grassierende Politik-Verdrossenheit sich auch von daher speisen? Eines dürfte unbestreitbar sein: Die Bilderberger sind neo-librale “Hohepriester der Globalisierung” und geostrategischer “Realpolitik”. Nur dort, wo das dem Volk wirklich nützten würde, klappt es scheinbar noch nicht so gut damit: Gasmärkte immer noch verbraucherfeindlich abgeschottet.

Bis heute gibt es keinen einzigen investigativen Bericht der Mainstream-Medien über die Treffen der Bilderberger. Wenn man mehr über Absichten und Verflechtungen der Bilderberger und deren historische Hintergründe erfahren möchte, ist man Internet und den ´alternativen´ Buchmarkt angewiesen. Angesichts des Bilderberg´chen Gesetzes der ´Omerta´ verwundert es wenig, wenn es dort von Verschwörungstheorien nur so wimmelt: Hier werden die Bilderberger als Stoffsammmlung für Hollywood- und Science-Filtion-Romane a´ la Huxley und George Orwell gehandelt: Kaum etwas, was nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann seit Beginn des 20. Jahrhundert in diesem Zuammenhang eine Rolle spielte: Geheimdienste, Jesuiten-Missionare und ihre infamen Kolonialisierungstricks, Vatikan, amerikanische Juden-Lobby, Freimaurer und sonstige Gehimbünde, Bolschewisten, Kommunisten-Jäger, Gross-Industrielle, Nazis, ja selbst 9/11 soll in Wahrheit von “Bilderbergern” gesprengt worden sein.

Verlautbarungen der maßgeblichen Akteure selbst
Der in Ungnade gefallene und sich seither abseits des Mainstreams bewegende ehemalige ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI zitiert z.B. aus den Memoiren David Rockefellers (2002):
„Über ein Jahrhundert lang haben ideologische Extremisten von beiden Seiten des politischen Spektrums gut publizierte Ereignisse wahrgenommen, die Rockefeller-Familie für den übermäßigen Einfluss anzugreifen, den wir ihrer Meinung nach auf amerikanische politische und wirtschaftliche Institutionen ausüben. Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als ‚Internationalisten‘ und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.“ (Seite 556).

„Neue Welt“ ? „Geheime, sich gegen die Interessen der vereinigten Staaten richtende Verschwörung“ ?! Was hat Rockefeller gegen die USA und warum befindet sich der Mann eigentlich noch auf freiem Fuße ? Der US-amerikanische sog. LOGAN-Akt siedelt die Grenze der Strafbarkeit schon wesentlich tiefer an: Es ist gewählten Volksvertretern bei Androhung von Geld- oder Freiheitsstrafe schlichtweg verboten, öffentliche, insbesondere außenpolitische Angelegenheiten im Geheimen mit Privaten zu verhandeln. Genau das scheint aber, nach allem, was von offizieller Seite über die Bilderberg-Meetings in Erfahrung zu bringen ist, zu geschehen. Gerade der „private“ Charakter wird immer wieder betont, um die angebliche Harmlosigkeit der Konferenzen herzuleiten. Die hinzugezogenen Politiker machen sich strafbar – jedenfalls in den USA. Tatsächlich schlug schon einmal ein US-amerikanischer Kongressabgeordnete vor, gegen David Rockefeller wegen Verstoßes gegen dieses Gesetz zu ermitteln.

Hier bedankt sich der ´Hauptverschwörer´, David Rockefeller, bei den Zeitungsverlegern wegen der Geheimhaltung der Bilderberg-Treffen:
„Wir sind den grossen Zeitungsverlagen wie The Washington Post, The New York Times, Times Magazine und anderen guten Medien und deren Verlagchefs die an unseren Treffen teilgenommen haben sehr dankbar, dass sie ihr Versprechen die Beschlüsse und Absichten in den letzten 40 Jahren geheim zu halten, auch eingehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen unseren Plan für die Welt umzusetzen, wenn wir unter dem Licht der Öffentlichkeit in all den Jahren gestanden hätten. Aber die Arbeit ist jetzt viel weiter und gut vorbereitet, um zu einer Weltregierung zu gelangen. Die übernationale Autorität und Kompetenz einer intellektuellen Elite und der Weltbänker ist sicher eher zu bevorzugen, als zu erlauben den einzelnen Nationen sich selbst zu entwickeln und zu verwirklichen, wie in der Vergangenheit geschehen“ (Aus: David Rockfeller Memoirs, 2002, zitiert nach dem ehemaligen ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI).

Dazu passt wie die Faust aufs Auge:
1. Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt 2009, also 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ohne Widerspruch in ihrer sogenannten Falling-Walls-Rede die Bereitschaft an, „Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle!“ 8

2. Finanzminister Wolfgang Schäuble posaunt unverhohlen in einer TV-Talkrunde auf Phönix heraus:
„In der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationaler Governance, als der Nationalstaat. Der ist schon vor 100 Jahren in seinem Regelungsmonopol an seine Grenzen gestoßen. Und heute schaffen wir etwas Neues! […] Deswegen: Ich bin bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt. Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer!“ https://www.youtube.com/watch?v=1wIrh8F6ulw

Als einer – wenn nicht “der” – Leitwolf (Wisnewski) der Bilderberger wird Henry Kissinger betrachtet, geboren 1923 als Heinz Alfred Kissinger in Deutschland.
1938 wandert die jüdische Familie wegen der Nazis in die USA aus.
Kissinger wird mit 39 Harvard-Professor für Geschichte. Er berät John F. Kennedy und Nelson Rockefeller, wird 1969 von Präsident Nixon zum Nationalen Sicherheitsberater und 1973 mit erst 50 Jahren zum Außenminister ernannt.
Seit er im Vietnamkrieg das Waffenstillstandsabkommen vorbereitete und dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gilt er bei der Nachkriegsgeneration als Lichtgestalt; sein Name wird mit Entspannungspolitik zwischen USA und UDSSR assoziiert. Er sei
„aber auch mitverantwortlich für Bombardierungen von Zivilisten in Vietnam und Kambodscha, und seine bis heute nicht geklärte Rolle während des blutigen Putsches von General Pinochet in Chile 1973 führt später zu gerichtlichen Vorladungen in mehreren Ländern, denen Kissinger nie nachgekommen ist“, gibt selbst das ZEIT-Magazin in einem Interview mit Kissinger zu bedenken, dessen Chefredaktuer Michael Nass zum Lenkungskommitee´ der Bilderberger gehört.
Kissinger hat nicht nur Fans. Zu seinen profiliertesten Kritikern gehört der renommierte jüdische Linguistik-Professor der MIT Noam Chomsky, (2. Vorname: „Gewissen von Amerika“): Für ihn ist Kissinger ein Kriegsverbrecher per exellence. ……….Und Chomky ist keineswegs der Einzige, der das so sieht.  Her äußert sich Joe Tucker über die Bilderberger:
Part1_  1: http://www.youtube.com/watch?v=tZsgM45freU&feature=related
Part2:  2: http://www.youtube.com/watch?v=2C2AGDj2AKA&feature=related

Auf der Webside des Forschungsprojektes „Wem gehört die EU?“ am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erfährt man noch dies: » Sehr strukturiert, ist die Bilderberger Gruppe in 3 aufeinanderfolgende Gesellschaften organisiert:
(1) Die „äußere Gesellschaft“ ist ziemlich breit und beträgt 80 % der Teilnehmer an den Zusammenkünften. Die Mitglieder dieses Kreises kennen die Strategie und die wirklichen Ziele der Organisation nur teilweise.
(2) Die zweite Gesellschaft, viel geschlossener, ist das „Steering Committee“ (Direktions-Komitee). Es besteht aus ungefähr 35 Mitgliedern, ausschließlich Europäern und Amerikanern. Man findet hier für die Schweiz Daniel VASELLA de Novartis, für Frankreich Bertrand COLLOMB – Lafarge, André LEVY – Paribas, für Deutschland Hilmar KOPPER – Deutsche Bank, Matthias NASS – Die Zeit, Jürgen SCHREMPP – Daimler-Chrysler, und für England : Kenneth Clarke, UK-Parlaments-Mitglied, TAYLOR J. Martin – WH Smith Group. Sie kennen zu 90 % die Ziele und Strategien der Gruppe. Die amerikanischen Mitglieder sind zudem Mitglieder des CFR.
(3) Die zentralste Gesellschaft ist das Bilderberger „Advisory Committee“ (Beirat). Es besteht aus ungefähr zehn Mitgliedern, die Einzigen, die die Strategien und die wahren Ziele der Organisation gänzlich kennen.
Für die, welche über Machtkreise Untersuchungen anstellen, sind die Bilderberger eine wirkliche okkulte Welt-Regierung. Während den Versammlungen werden wichtigste strategische Entscheidungen gefällt, außerhalb der demokratischen Institutionen, wo diese Debatten normalerweise stattfinden sollten.“

Fazit: 1. Informelle, elitäre Konferenzen a´ la “Bilderberg” mögen angesichts globaler Krisen als notwendiges Übel betrachtet werden – aber Roß und Reiter müssen genannt werden! Jedenfalls solange der demokratische Rechtsstaat Bestandteil unserer Verfassungen ist.
2. Das wirklich Besorgniserregende sind nicht all´ diese Konferenzen, strategischen Thinktanks, politischen Stiftungen, internationale Kommissionen, “Räte für auswärtige Beziehungen” etc. und wie sie sich alle nennen – diese wird es – unter mehr oder weniger vollständiger Auslotung der dem Wandel unterliegenden Grenzen von Anstand und Legalität (Verfassungs-, Kartell-, Zoll-, Arbeits-, Umweltschutzrecht, LOGAN-Act etc.) immer geben -, sondern dass dieser enge, in ständiger Vernetzung in Art einer ´großen Familie´ agierende Kreis unerhört Mächtiger Worte wie “Demokratie”, “Volk” und “Nationalstaat” offenbar scheut wie der Teufel das Weihwasser.
3. Verständnis für unsere Volksvertreter, die seine Einladungen nicht ausschlagen, ist angebracht; schon weil durch Selbst-Exkommunizierung – nach dem Motto: Wer mehr als einmal hingeht, dem glaubt man nicht – wenig gewonnen wäre. Aber dann doch hoffentlich im klaren Bewußtsein der faustischen Natur der Teilnahme: Wer mit dem Teufel Suppe ist, braucht einen langen Arm. Und muss aufpassen, nicht dereinst als zwar wohlmeinender, aber naiver Opportunist in die Geschichte einzugehen. Man würde es hassen, hier Recht behalten zu haben.

Alexander Heumann (2010)

WEITERE NACHTRÄGE:
A. Buchautor Andreas von Retyi im Interview („Bilderberger – Das geheime Zentrum der Macht“: https://www.youtube.com/watch?v=jZahMY2yMDQ

B. Dieses zerrissene Dokument wurde angeblich nach der Bilderberg-Konferenz 2012 von einem Journalisten im Abfall gefunden:
https://lupocattivoblog.files.wordpress.com/2014/07/bb-doc-e1404304048487.jpg
Text:  „…dadurch die U.S.A. als direktes Vorbild, weshalb wir die „Vereinigten Staaten von Europa“ real umzusetzen vermögen. Ein regierbares, geeinigtes Europa ist jedoch nicht möglich, wenn das eine Land reich, das andere Land arm ist.
Da sich flächendeckender Reichtum und Wohlstand aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheiten nicht in jedem europäischen Land entwickeln lassen, und dies auch gar nicht in unserem Interesse liegen kann, ist eine schnellstmögliche Angleichung durch Herabstufung kapitalreicher, wirtschaftsgesunder Länder an ärmere Länder unbedingt anzustreben.

…Diese Herabstufung werden wir durch Maßnahmen erreichen, indem wir intakte Länder, und hier denke ich in erster Linie an Deutschland, einbinden werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen.
…Eine fortschreitende Schwächung wäre somit gewährleistet und erhielte (in Anerkennung der Notwendigkeit von Rettungsschirmen) durchaus ihre offizielle Legitimation. Die Wichtigkeit einer Verschuldung Deutschlands – und zwar über Generationen hinaus – muss keiner wirtschaftspolitischen Beurteilung standhalten, sondern als gesellschaftspolitische Notwendigkeit verstanden werden. So ist es auch der Bevölkerung zu vermitteln, denn ansonsten werden wir früher als erwartet auf Widerstand stoßen.
…Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist zum jetzigen Zeitpunkt (noch) notwendig. Da es den Prozess der notwendigen Schwächung Deutschlands mit unterstützenden Maßnahmen zu beschleunigen gilt, möchten wir zeitgleich die Möglichkeit jedweder Einwanderung anregen und unterstützen. Und zwar massivst.
…Hier wird es auch in den nächsten Jahren wichtig sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich uns bieten. Das Land mit Zuwanderung zu fluten, sollte von allen als notwendig verstanden werden. Die deutsche Regierung ist aufgefordert, die Umsetzung ihres Auftrags (entsprechend der Vorjahre) auch weiterhin, nach Kräften, zu verfolgen.
…Protest und Aufbegehren wird, wenn es denn überhaupt in größerem Maße dazu kommen sollte, nur aus dem rechten Lager erwartet. Diesem wird sich die breite Masse nicht anschließen – das Risiko gesellschaftlicher Ächtung wäre (dank jahrzehntelanger erfolgreicher Erziehungsarbeit) einfach zu hoch.
…Wenn sich die Hinweise auf religiös-militante Ausschreitungen muslimischer Migranten auch häufen, es sei angemerkt, dass diese uns doch viel mehr nützen als schaden. Trägt ihr Einfluss nicht dazu bei, den Identitätsverlust der Deutschen zu beschleunigen? Entsteht nicht dadurch ein weitaus gemäßigteres Volk, als wie es uns in der Vergangenheit die Stirn bot?
…Halten wir uns noch einmal vor Augen, worum es uns letztendlich geht: Wir möchten bis zum Jahre 2018…“ (Ende der angeblich gefundenen Seite)http://lupocattivoblog.com/2014/07/04/geheim-dokument-die-zerschlagung-deutschlands-auf-alle-zeiten-hinaus-ist-programm/

C. Aktuelle Infos:  http://de.wikipedia.org/wiki/Trilaterale_Kommission

 

 

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