„Heil der Ukraine!“ Ist der „Kampf gegen rechts“ zu Ende? Warum nur noch der Zentralrat der Juden Europa vor dem III. Weltkrieg retten kann

„Slava Ukraini!“ (übersetzt: „Heil der Ukraine“) rief die Vorsitzende des Verteidigungsauschusses Strack-Zimmermann auf dem FDP-Parteitag vom 23. April.[1] Die Parole steht für die Forderung, der Ukraine deutsche Kriegswaffen zu liefern. Tatsächlich wurde das am 28. April vom Bundestag beschlossen.[2]

Dabei reicht schon der anstehende Energieboykott gegen Russland, um Deutschland vor die Wand zu fahren.[3] Der verschlafen wirkende Wirtschaftsminister Habeck wies lapidar auf die Konsequenzen hin: Höhere Energiepreise, höhere Inflation und abgebremstes Wachstum. Das volle Programm. »Das bedeutet (…), dass Deutschland buchstäblich ärmer wird.«[4] Die oberen Zehntausend wird’s kaum jucken. Pointe: Laut „Frontal“-Recherchen muss Deutschland für russisches Gas selbst dann noch bis 2030 zahlen, wenn es nicht mehr importiert wird. So sehen es die Langzeitverträge zwischen deutschen Unternehmen und dem Gazprom-Konzern vor. Mehr als 140 Milliarden Euro könnten auf diese Weise aus dem Fenster geschmissen werden.[5]


Welche „Werte“ werden in der Ukraine verteidigt?

Gibt es irgendeine rechtliche oder moralische Pflicht, die hiesige Bevölkerung durch ein Energie-Embargo gegen Russland frieren und verarmen zu lassen oder durch die Lieferung von Panzern zur Kriegspartei zu machen? Nein, im Gegenteil: Unsere Politiker haben nach dem Grundgesetz zuvörderst dem „deutschen Volk“ und dessen Interessen zu dienen, wie es etwa der Amtseid (Artikel 56) unmißverständlich zum Ausdruck bringt.[6]

Bündnispflichten gibt es nur gegenüber EU- oder NATO-Staaten (Artikel 23/24), nicht aber gegenüber europäischen Drittstaaten „out of area“. Schon gar nicht gegenüber korrupten Kiewer Oligarchen,[7] die neo-nazistische „Asow“-Bataillone[8] instrumentalisieren, um das in der UN-Charta und prominent in Artikel 1 der Internationalen Menschenrechtskonvention (Zivilpakt) geregelte „Selbstbestimmungsrecht der Völker“[9] mit Füßen zu treten.

Das betrifft die überwiegend russischstämmige Bevölkerung im Donbass, der sich von der Ukraine separieren will. An vielfältigem Terror aus Kiew ist u.a. das „Massaker von Odessa“[10] von Mai 2014 gut belegt.[11] Es betrifft auch die wieder in Russland eingegliederte Krim-Halbinsel. Bis heute spricht man von einer russischen „Annexion“, obwohl es sich um eine legale Sezession handelt. Nach der Friendly-Relation-Deklaration der UNO-Vollversammlung von 1970 dürfen Sezessionsbestrebungen nicht gewaltsam unterdrückt werden.[12] Genau das geschah aber acht Jahren lang im ostukrainischen Bürgerkrieg, in dem mindestens 14.000 Menschen starben.

Zwei Sünden, die zum Ukrainekrieg führten

Gibt es moralisch-ethische Pflichten, die Westukraine in ihrem Abwehrkampf zu unterstützen – etwa weil er „heldenhaft“ wie David gegen Goliath geführt wird, oder weil es sich um einen „völkerrechtswidrigen Angriffskrieg“ Russlands handelt? Nein, im Gegenteil. Denn der Westen und die Ukraine haben sich jede erdenkliche Mühe gegeben, den russischen Bären aus der Höhle zu locken. Abgesehen davon, daß Selenskyj vor der russischen Invasion auf der Münchner Sicherheitskonferenz (19. Februar 2022) Russland drohte, die Ukraine atomar zu bewaffnen:

  1. Im Minsker Abkommen von Februar 2015 hatte sich Kiew zum „Dialog“ mit den Donbass-Regionen verpflichtet, um ihnen größere Autonomie zu gewähren. Nichts davon geschah. Stattdessen wurde die Ukraine von den USA militärisch aufgerüstet – „was die Situation verschärfte“, gab der Spiegel zu bedenken.[13] Die USA – der Elefant im Raum – betrachtete die Kiewer Streitkräfte schon zu dieser Zeit als „unsere Armee“, wie der US-Stratege George Friedman in öffentlicher Rede offenbarte.[14] Die USA schützen ihre „Einflußsphäre“ bekanntlich nicht nur – wie Russland – in unmittelbarer Nachbarschaft, sondern machen sie weltweit geltend (aktuell z.B. auch in Chinas „Hinterhof“, den pazifischen Salomon-Inseln). Und Deutschland hatte als zweitgrößter Nettozahler der Ukraine jede Möglichkeit, seine Zahlungen „an die Erfüllung von Minsk II zu knüpfen“, versäumte dies aber als US-Vasall sträflich.[15]
  2. Ein Jahr zuvor, 2014, wurde der demokratisch gewählte Präsident Janukowytsch beim Staatsstreich auf dem Maidanplatz gestürzt. Seine Wahl im Jahr 2010 hatte ein „Votum für Russland“ (Karl Albrecht Schachtschneider) bedeutet, zumindest gegen eine rückhaltlose Westorientierung.[16] Scharfschützen, die im Februar 2014 auf dem Kiewer Maidan-Platz Demonstranten und Polizisten töteten, wurden nicht von Janukowitsch geschickt, sondern von der rechtsextremen Organisation Rechter Sektor. (Stephen F. Cohen, America’s Collusion With Neo-Nazis, Neo-fascists play an important official or tolerated role in US-backed Ukraine, 02.05.2018, https://www.thenation.com/ article/archive/americas-collusion-with-neo-nazis/).
    „Soros und Co. wollen die jahrhundertealten Verflechtungen zwischen Ukraine und Russland lösen – um die Ukraine für westliche Werte zu öffnen, aber auch als Absatzmarkt für westliche Unternehmen. Auf den Euro-Maidan-Umsturz hat Putin reagiert – und nun herrscht Krieg im Osten des Landes.“ (SWR2, 08.11.2017, Sende-Manuskript, S. 26, zit. nach Peter Helmes, Die „große Transformation“: Die Zerstörung unserer Demokratien, 25.04.2022, URL: https://www.conservo.blog/2022/04/25/die-grosse-transformation-die-zerstoerung-unserer-demokratien/
    http://www.swr.de/-/id=20605396/property=download/nid=659934/utsv37/index.pdf,)

    Der vom Westen unterstützte und schließlich gewaltsam verlaufene Maidanputsch war ein Bruch der ukrainischen Verfassung. Er zog auch dem auf der KSZE-Konferenz 1994 beschlossenen Budapester Memorandum, in dem u. a. Russland die territoriale Integrität der Ukraine (gegen deren Atomwaffenverzicht) anerkannt hatte, die Geschäftsgrundlage. So hatte man nicht gewettet. Im Gegenteil gab es bei Deutschlands Wiedervereinigung Zusagen gegenüber Gorbatschow, von jeglicher NATO-Osterweiterung abzusehen. Ohnehin kann kein Vertrag der Welt das Selbstbestimmungsrecht der Völker (im ethnischen Sinne) aushebeln, schon gar nicht auf ewig.[17]


Schatten der dunklen zwölf Jahre

Und jetzt? Vor dem Hintergrund der deutschen Geschichte spricht einiges gegen eine militärische Aufrüstung der Ukraine, vor allem, wenn sie mit dem Schlachtruf „slava Ukraini“ aus dem II. Weltkrieg verbunden wird. „Ehre der Ukraine – Ehre den Helden!“ rief damals der Partisanenführer Stepan Bandera, der postum zum Nationalheld der West-Ukraine wurde, heute mehr denn je. Doch „sein Kampf für eine unabhängige Ukraine war auch ein Kampf gegen Juden, Polen und Russen. Dafür verbündete er sich mit Hitler“ (der damals die Region besetzte). So deutlich brachte es die NDR-Sendung Panorama (ARD) vom 8. Mai 2014 auf den Punkt. In der Sendung kam der schwedische Historiker und Osteuropaexperte Dr. Per Anders Rudling zu Wort, Zitat: „Nach meiner Bewertung und der von den meisten Forschern kann man Bandera und seine Bewegung durchaus als eine faschistische bezeichnen, die stark am Holocaust beteiligt war.“[18]

Ukraine und Israel: Keine gemeinsame Haltung

Hinweise, daß mancher ukrainische Oligarch ja selber Jude sei, teilweise sogar über die doppelte ukrainisch-israelische Staatsangehörigkeit verfüge, können solche Bedenken nicht entkräften. Während Selenskyj neuerdings von der Ukraine als „größerem Israel“ spricht, das zu seiner Sicherheit auch nach dem Krieg Streitkräfte in „allen Institutionen, Supermärkten, Kinos“ brauche,[19] hat Israel die ukrainische Forderung nach Waffenlieferungen bislang abschlägig beschieden.[20] Obwohl Selenskyj sinngemäß argumentierte, einen zweiten Holocaust verhindern zu müssen,[21] beteiligt sich Israel auch nicht an den Wirtschaftssanktionen gegen Russland und erteilt nur wenig Einreisegenehmigungen für Nichtjuden.[22] Trotz anhaltener Pro-Ukraine-Proteste in Tel Aviv, wo wohl eine Art „Farbrevolution“ wie seinerzeit auf dem Maidanplatz versucht wird, will die fragile israelische Regierung lieber Vermittler sein,[23] womöglich Jerusalem zum Zentrum diplomatischer Bemühungen machen. Das rette mehr Menschen als Waffenlieferungen.

Dieser vernünftige Standpunkt ist in Deutschland mittlerweile verfemt. Daher sucht die Welt nach speziellen Gründen für Israels Haltung: „Putins Zorn“ gefährde die Sicherheit des Landes (nach Deutschlands nationaler Sicherheit im Falle von Panzerlieferungen an die Ukraine wird hingegen nicht gefragt).[24] Wahr daran ist, daß Israel im von Russland kontrollierten Syrien freie Hand behalten möchte, sich (von den Golanhöhen aus) gegen Hisbollah & Co. zu wehren. Die Weltlage ist unübersichtlicher denn je.

Selenskyj löst Unmut im israelischen Parlament aus

Überall sind Graubereiche und heterogene, gespaltene Konstellationen, auch unter Juden. Ein hochrangiger israelischer Regierungsbeamter warf Selenskyj vor, auf den Holocaust Bezug zu nehmen, obwohl viele Ukrainer eine große Rolle beim Nazi-Holocaust an den Juden gespielt hätten. Die schreckliche Geschichte des Holocausts könne nicht umgeschrieben werden. Auch die Opposition reagierte zornig: Der Likud-Abgeordnete Steinitz warnte vor „Holocaust-Leugnung“: „Jeder Vergleich zwischen einem normalen Krieg (…) und der Vernichtung von Millionen von Juden in Gaskammern im Rahmen der Endlösung ist eine völlige Verzerrung der Geschichte.“ Der religiöse Zionist Smotrich meinte sogar, daß Selenskyj versuche, „die Geschichte umzuschreiben und die Beteiligung des ukrainischen Volkes an der Judenvernichtung auszulöschen.“[25]

Deutschland und die EU auf ideologischen Abwegen

Umso mehr darf – muss – gefragt werden: Auf welchen ideologischen Abwegen befindet sich Deutschland und die Europäische Union, wenn man ukrainische Nazi-Bataillone unterstützt? Welche „Werte“ werden in und von der Westukraine verteidigt? Ist der allgegenwärtige „Kampf gegen rechts“ denn plötzlich zu Ende? Wohl kaum. Vielleicht sollte sich der Zentralrat der Juden zum Ukrainekrieg äußern. Normalerweise hört man in Deutschland auf ihn. Als es darum ging, die Massenzuwanderung antisemitischer Muslime nach Deutschland („Willkommenskultur“) zu stoppen, versagte er. Aber wenn überhaupt noch jemand dem unverantwortlichen deutschen Säbelrasseln und Kriegstreiben Einhalt gebieten kann, dann er. Immerhin gilt es, Europa vor dem III. Weltkrieg zu bewahren.

 ENDNOTEN:

[1] Strack-Zimmermann am Schluß ihrer Rede vom 23.04.2022

[2] Wenn auch ohne „Liefertermin“, wie die Welt am 29.04.22 empört vermerkt.

[3] Laut Werner Sinn heizen »48 % der deutschen Haushalte mit Gas – und die Hälfte des Gases kommt aus Russland. Ohne das russische Gas kommt Deutschland zumindest kurzfristig in massive Schwierigkeiten.« (https://www.freiewelt.net/nachricht/staat-wird-heillos-ueberfordert-sein-10088989/)

[4] https://www.sueddeutsche.de/politik/habeck-deutschland-wird-buchstaeblich-aermer-1.5574019

[5] https://www.zdf.de/politik/frontal/basf-milliardengeschaefte-gier-nach-russischem-gas-100.html

[6] Amtseid des Bundespräsidenten, des Kanzlers und der Minister: „Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.“

[7] „Würden in der Ukraine nicht Milliarden geklaut, bräuchte das Land keine Kreditmilliarden aus dem Westen.“ (Florian Hassel, Süddeutsche Zeitung von Februar 2021, „Korrupt wie eh und je“, zit. nach https://journalistenwatch.com/2022/04/28/frage-herr-selenskyi/); s. auch Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb), 12.06.2015, /208194/dokumentation-presse-stimmen-zur-korruption-in-der-ukraine/; zum Oligarchen Kolomoisky als „Selenskys gefürchteter Helfer“: Sueddeutsche.de, 23.04.2019, /politik/kolomoisky-praesidentschaftswahl-in-der-ukraine-selensky); zur internationalen „Geldwaschmaschine“ Ukraine: Peter Haisenko, 07.04.2022, https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/oligarchen-lieben-ihre-ukraine/

[8] „Das Asow-Regiment der ukrainischen Nationalgarde gilt als Hort für Rechtsextreme.“ (Spiegel.de, 29.04.2022, 13.49 Uhr, Diskussion um politische Ausrichtung, Die umstrittenen Helden von Mariupol); s. auch: Stephen F. Cohen, America’s Collusion With Neo-Nazis, Neo-fascists play an important official or tolerated role in US-backed Ukraine, 02.05.2018, https://www.thenation.com/article/archive/americas-collusion-with-neo-nazis/

[9] „Alle Völker haben das Recht auf Selbstbestimmung. Kraft dieses Rechts entscheiden sie frei über ihren politischen Status und gestalten in Freiheit ihre wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung.“ (Artikel 1 I Zivilpakt)

[10] So auch Sahra Wagenknecht bei ihrer Bundestagsrede vom 24.04.2022 zur Vorgeschichte des Ukrainekriegs, die auch die deutsche Merkel-Regierung mitzuverantworten hätte.

[11] S. etwa: „Ukrainian Agony, Der verschwiegene Krieg“, ein immer wieder von YouTube gelöschter Dokumentarfilm von Mark Bartalmai (Pseudonym), https://www.youtube.com/watch?v=sy759dlJWYE

[12] Ulrich Vosgerau, Staatliche Gemeinschaft und Staatengemeinschaft (2016), S. 117 ff.; so auch Karl Albrecht Schachtschneider, Kampf um die Krim als Problem des Staats- und Völkerrechts, in: Erinnerung ans Recht, Essays zur Politik unserer Tage (2014), S. 305 ff. , s. auch ders.: Befreiungsbewegung in der östlichen Ukraine, a.a.O., S. 310 ff.

[13] 05.02.2015, https://www.spiegel.de/politik/ausland/angela-merkel-und-fran-ois-hollande-auf-finaler-rettungsmission-a-1016905.html

[14] G. Friedman, Rede anläßlich seines Buches ´Flashpoints. The Emerging Crisis in Europe´, Februar 2015, URL: https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI (Abruf: 6.4.2021)

[15] Petr Bystron (AfD) im Gespräch mit Peter Weber von „Hallo Meinung“, 25.02.2022 (https://www.youtube.com/watch?v=CvAUDyr44Fc).

[16] K. A. Schachtschneider, Erinnerung ans Recht, S. 310.
Der frühere ukrainischen Premierminister N. J. Asarow sagte 2016 zum Maidanputsch: „Ohne Hilfe der USA hätte es keinen Staatsstreich gegeben“, URL: https://www.heise.de/tp/features/Ohne-Hilfe-der-USA-haette-es-keinen-Staatsstreich-gegeben-3492309.html?fbclid=IwAR2ORMcY1kYrVTG4IoB3QKGlbbYF5swSrjUfvTq6Qt4WTQ2CLOAZHIZfXB0

[17] Schachtschneider a.a.O.

[18] https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2014/Hitlers-Helfer-wie-Nationalisten-die-Ukraine-weiter-spalten-,ukraine451.html

[19] „Es wird Menschen mit Waffen geben“ (https://www.infobae.com/de/2022/04/06/volodymyr-zelensky-sagte-dass-die-ukraine-ein-grosses-israel-mit-eigener-identitat-werden-kann/)

[20] Welt.de, 27.04.2022, https://www.welt.de/politik/ausland/plus238381011/Putin-in-Nahost-Warum-Israel-keine-Waffen-an-die-Ukraine-liefert.html.

[21] IsraelHeute.com, 21.03.2022, www.israelheute.com/erfahren/kritik-an-selenskyjs-rede-vor-der-knesset/

[22] Die meisten derzeitigen Einwanderer „fallen unter das israelische Rückkehrgesetz, das Menschen jüdischer Herkunft oder jüdischen Glaubens weltweit erlaubt, nach Israel einzuwandern.“ Es gilt auch für Ehepartner „oder jemand mit mindestens einem jüdischen Großelternteil“. Der Krieg brachte eine Debatte über die Aufnahme nicht-jüdischer Flüchtlinge ins Rollen. Israels Innenministerin hatte zunächst eine Quote von max. 5000 Einreisen nicht-jüdischer Ukrainer festgelegt. Später durften auch Verwandte von Israelis einreisen. Die ukrainische Botschaft in Tel Aviv mahnt an, die Einreise zu erleichtern, „besonders für die, die von Verwandten und Freunden für eine bestimmte Zeit aufgenommen werden können“. Selenskyj rief in seiner virtuellen Rede vor der Knesset dazu auf, „mehr zu helfen“, auch wenn es dabei um „einfache Visa“ gehe. (https://www.dw.com/de/ukraine-krieg-flucht-nach-israel-mit-zwei-taschen-und-einem-kater/a-61227292, 25.03.2022).

[23] Putin und Bennett sprachen drei Stunden in Moskau miteinander (Welt.de, 06.03.2022, https://www.welt.de/politik/ausland/plus237355517/Ukraine-Krieg-Israels-neue-Rolle-als-Friedensvermittler-in-Europa.html)

[24] https://www.welt.de/politik/ausland/plus238381011/Putin-in-Nahost-Warum-Israel-keine-Waffen-an-die-Ukraine-liefert.html

[25] IsraelHeute.com, 21.03.2022, a.a.O.

NACHGESCHENKT (02. Mai 2022):

  • „Es gab Zeiten, da wurde man wenigstens noch gefragt, ob man den totalen Krieg überhaupt will“ (Kabarettist Uwe Steimle). Die Strack-Zimmermann´sche Parole auf dem FDP-Parteitag („Slava Ukraini!“) fragt allerdings nur wenig anders.
  • „Den Teufel spürt das Völkchen nie – und wenn er sie beim Kragen hätte“ (Goethe, Faust I, 1808: Mephisto zu Faust)
  • Der „Westen“ agiert unverändert kompromißlos: Bärbock sagte auf Nachfrage Anne Wills, daß man die Krim unbedingt zurückwill – gegen das Votum der dortigen Bevölkerung. Russland soll sich ohne Gegenleistung aus der Ukraine zurückziehen und die Krim zurückgeben – vorher gibt es keinen Frieden! Das ist der Weg in den III. Weltkrieg!
  • Auch ein III. Weltkrieg, den Putin verlöre, wäre einer zuviel.
  • Wenn es wirklich um die „regelbasierte“ Weltordnung ginge, hätte Deutschland anno 1999 Serbien gegen die NATO verteidigen müssen, anstatt sich an diesem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg zu beteiligen.
  • Die „regelbasierte“ Weltordnung, für die die gleichen Leute, die von Corona und CO2 in Panik versetzt werden, jetzt den III. Weltkrieg (oder ein „deutsches Hiroshima“) riskieren, wurde zig mal von der US/NATO mit Füßen getreten, ohne daß ideologisches Tafelsilber hervorgeholt wurde. Diese Praxis ist und bleibt verlogen. Es muss mit Putin verhandelt werden.

Kleine Kulturphilosophie zum Russisch-Ukrainischen Krieg

Nicht nur realpolitische, sondern auch ideelle, christliche Gründe sprechen dafür, die Kooperation mit Russland, besonders den Gashandel, nicht abzubrechen – auch wenn das wegen des „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs“ nur schwer nachvollziehbar ist.[1]

 I. Traditionelle Sicht auf Europa: Begriff des „Abendlands“

  1. „Abendland“ steht für unsere Zivilisation in Abgrenzung zum „Morgenland“ (Orient, Asien, Afrika).[2] Es umfaßt (mindestens) alle „europäischen“ Nationen und Kulturen, erstreckt sich also vom romanischen Kulturkreis im Westen über den mittleren deutschsprachigen bis zum slavischen Kulturkreis in Osteuropa.
  2. Seine Klammer ist das Christentum,[3] einschließlich der oströmischen, christlich-orthoxen Kirche. Nachdem Byzanz anno 1453 von Muslimen erobert wurde und die röm.-katholische Kirche seit dem II. Konzil das Christentum modernistisch-freisinnig entkernt,[4] sprechen manche sogar von Moskau als dem „III. Rom“, das die Flagge unverfälschten Christentums in die Zukunft tragen könne.
  3. Fraglos „gehört“ das durch byzantinischen Einfluß christianisierte und geographisch weit nach Europa hinreinreichende Russland zur „abendländischen“ Zivilisation – mag der Kulturphilosoph Oswald Spengler in „Der Untergang des Abendlandes“ auch anderer Auffassung sein. Zumindest wäre es skurril, die islamisch dominierte Türkei – nach wie vor ein EU-Anwärter – zum europäischen Abendland zu rechnen, Russland hingegen nicht.

II.  Die transatlantische Sicht:  Begriff des „Westens“

  1. Der US-Politologe Samuel Huntington warnte in „The Clash of Zivilisations“ (1996) vor zwei Herausforderungen des „Westens“, nämlich erstens Islam und zweitens: China. Dies spricht aus kontinentaleuropäischer Sicht für eine konsolidierende „Achse Paris-Berlin-Moskau“. Denn gerade die „gelbe Gefahr“ spricht dafür, die Kooperation mit Russland auf keinen Fall abreißen zu lassen – um Russland nicht immer weiter „in die Arme“ (John Mearsheimer) des heidnisch-laizistischen China zu treiben. Davor warnte auch jüngst aus ökonomischer Sicht Werner Sinn (Focus.de, 27.04.2022).
  2. Jedoch transportiert der Begriff „Westen“ die Sicht des angloamerikanischen Establisments auf Europa. Sein Interesse besteht darin, Russland im „Osten“, also außerhalb Europas zu halten. Seit mehr als 100 Jahren ist dies ein Grundpfeiler amerikanischer Außenpolitik. Auch die NATO wurde im Wesentlichen gegründet, „to keep the russions out“ – „and the germans down“. Mittlerweile machen geostrategische Vordenker kein Hehl mehr daraus. So offenbarte George Friedman auf einer Pressekonferenz beim Chicago Council on Global Affairs (2015): „Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im I. und II. Weltkrieg und im kalten Krieg, betraf Deutschland und Russland. Es bestand stets darin, zu verhindern, (…) daß deutsches Kapital und Technologie sich mit russischen Rohstoff-Ressourcen und Arbeitskraft zu einer einzigartigen Kombination verbinden“.[5] Ronald Reagan sprach sogar (nach der sowjetischen Invasion Afganistans) vom „Reich des Bösen“.[6]
  3. US-Regimes schützen ihre „Einflußsphäre“ nicht nur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft (wie Russland), sondern machen sie weltweit geltend (z.B. aktuell in Chinas „Hinterhof“, den Salomon-Islands im pazifischen Ozean).
  4.  Die Popularität des transatlantischen Europa-Konzepts („Westen“) nährt sich schon seit der Zeit der Völkerwanderung (König Attila, †453, ist der „Etzel“ des germanischen Nibelungenliedes) von atavistischer Furcht vor grausamen Eroberern aus dem Osten (Hunnen, asiatische Mongolen und Muslime), hat also gute historische Gründe. Sie bestätigten sich 1945 durch die Brutalität russischer (aber auch amerikanischer) Soldaten nach der deutschen Kapitulation sowie in der stalinistischen Ära der Sowjetunion. Die Angst vor russischem Imperialismus ist besonders in Polen und im Baltikum gegenwärtig – jetzt, nach dem Überfall auf die Ukraine, erst recht.

Kommt die UDSSR zurück?

Die kommunistische UDSSR ist vor dreißig Jahren untergegangen. Allerdings verteidigt Putin neuerdings das stalinistische „vaterländische“ Erbe. An Solschenizyns „Archipel Gulag“ darf in Russland nicht mehr erinnert werden.
Jedoch wird man dies als Reaktion auf die antirussische Haltung des Westens begreifen können: Großbritannien warnte die Ukraine davor, zu schnell Frieden mit Russland zu schließen, um nicht »ausverkauft« zu werden.“[7] Und vor allem die USA unterstützten den Maidan-Putsch und die seitherige Entwicklung mit 5 Milliarden Dollar, obwohl er gewaltsam verlief und auch rechtsextreme Kräfte maßgeblich daran beteiligt sind. Zu Recht fragt der verteidigungspolitische Experte Willy Wimmer,[8] ein CDU-Urgestein: „Warum haben sich Nato-Staaten ausgerechnet das berüchtigte Asov-Regiment zum ´Objekt der Beratung´ (…) ausgesucht. Wer unter SS-Symbolen gegenüber Rußland antritt, muß doch mit der ganzen Wucht, die die Opfer des „Großen Vaterländischen Krieges“ bis heute hinterlassen haben, aus russischer Sicht rechnen.“[9]

Vorgeschichte des Angriffskriegs

Ohne die achtjährige blutige Vorgeschichte zur Kenntnis zu nehmen, kann man weder den Ukrainekrieg beurteilen, noch diplomatisch den Konflikt lösen. Der Vizepräsident der EU-Kommission a. D. Günter Verheugen (SPD) war für die EU-Osterweiterung zuständig; er lenkt den Blick auf zwei Fragen, die man „genau unter die Lupe nehmen“ müsse: „An wem ist das Minsker Abkommen gescheitert“ und: „Wer oder was hat die EU dazu getrieben, sich im Jahr 2013 an einer Regimechange-Operation in der Ukraine zu beteiligen?“[10]

Die erste Frage wurde schon oben beantwortet. Und das Minsker Abkommen? Hier hatte sich Kiew – eigentlich – verpflichtet, den „Dialog“ mit den ostukrainischen Separatistengebieten aufzunehmen, um ihnen größere Autonomie zu gewähren. Stattdessen wurde die militärische Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechts der dort überwiegend russischstämmigen Bevölkerung fortgesetzt. An vielfältigem Terror ist insbesondere das „Massaker von Odessa“[11] von Mai 2014 gut belegt.[12] Und schon das Verbot der russischen Sprache an Schulen und Behörden bedeutete in einem Vielvölkerstaat eine Menschenrechtsverletzung. Die Frage, ob Putin ein lupenreiner Diktator ist, ist demgegenüber zweitrangig.

Stehen auch NATO-Staaten auf Putins „Speisekarte“?

Russland wurde im Zuge der NATO-Osterweiterung von neustationierten „Abwehr“-Raketen eingekreist. Im Süden muss es den Islamismus einiger zentralasiatischer GUS-Staaten in Schach halten. Obendrein sind russische Inseln nur 80 km von Alaska entfernt. Es ist ausgeschlossen, daß Moskau sich ohne Not mit der geballten NATO-Macht anlegt, indem es im Baltikum oder in Polen einmarschiert oder gar erneut bis Berlin „durchrutscht“. Man befürchtet zwar, daß die Ukraine „zum Sprungbrett für mögliche Militäroperationen gegen Russland“ wird, was „angesichts der Länge deren Grenze“ nachteilig sei. Mit der NATO-Mitgliedschaft der kleineren baltischen Länder sei das aber „nicht zu vergleichen“ (so der Kreml-Thinktank „Valdai-Club“)[13].

Und wenn auch noch Finnland in die NATO aufgenommen wird? Dann darf man sich nicht wundern, wenn Russland auch hier an seinen Grenzen militärisch aufrüstet, so bedauerlich und aberwitzig eine solche Entwicklung auch wäre.

Kollektiv- und Sippenhaft: erst die Deutschen – jetzt die Russen?

Wer sich am deutschen Schuldkomplex aus zwölf dunklen Jahren stört, sollte auch die Russen aus einer ewigen Kollektiv- und Sippenhaft entlassen, die aufgeklärtem Denken zuwiderläuft.
Doch das US-Establishment instrumentalisiert beides für seinen „Werte“-Imperialismus. Man spekuliert auf die ressourcenreiche Landmasse, will aber die russische Kultur und „Seele“ eliminieren, jedenfalls von Europa fernhalten. So wie nach 1945 schon das deutsche Wesen durch antifaschistische „Umerziehung“ extrahiert wurde; leider vor allem gute Eigenschaften, während die Auswechslung der Herren die deutsche Autoritäts- und „Experten“-Hörigkeit unangetastet ließ, wie die Coronakrise zeigt: wo sich eine Mehrheit mehrfach mit dubiosen Impfstoffen boostern ließ und viele ihre „Alltagsmasken“ am liebsten gar nicht mehr abziehen würden.

„Farbrevolution“ in Deutschland
Finales Ziel der USA ist offensichtlich, auch in Russland eine pseudo-demokratische „Farbrevolution“ im Sinne des Börsenmilliardärs George Soros zu lancieren, um erneut eine Regierungs-Marionette vom Schlage Boris Jelzins zu installieren. Auch Russland soll zugunsten volksverräterischer Oligarchen und ausländischer Großinvestoren „privatisiert“ und ausgebeutet werden. Das Ergebnis solch wenig „marktwirtschaftlicher“, ja mittelstandsfeindlicher Politik läßt sich u.a. in der Ukraine besichtigen, dem – trotz immenser Bodenschätze – ärmsten, aber laut Transparency International „korruptesten Land Europas“,[14] gelenkt von den reichsten, aber verkommensten Oligarchen, die sich – ganz im Sinne des Philosophen Jürgen Habermas – von den „Fesseln der Sittlichkeit“ emanzipierten.

Die meisten sehen nicht, daß eine solche Farbrevolution auch in Deutschland vonstatten geht, wenn auch subtiler, u. a. ersichtlich am Ausverkauf deutscher DAX-Unternehmen an multinationale Konzerne. Dafür gibt es immer mehr Anzeichen. Als politisch „korrekt“ gelten nur noch die universalistischen Werte der französischen und amerikanischen Revolution („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“,) die als „europäische Werte“ auch in den EU-Verträgen ihren Niederschlag fanden.[15] Absolute Priorität hat die „Toleranz“ gegenüber allem kulturell Fremden – je fremder, desto besser. Allgegenwärtig ist die gebieterische „Respekt!“-Forderung, im Sport, in der Kunst und den Mainstreammedien. „Gleichberechtigung“ und „Antidiskriminierung“ verkommen in der Praxis zu Radikalfeminismus und zur Quotenherrschaft ethnischer, religiöser und sexueller Minderheiten über die Mehrheit. Während traditionelle Werte wie „Gott, Familie, Vaterland“ in einem schleichenden Prozeß „wissenschaftlich“ „dekonstruiert“ werden.

Durch „Wertewandel“ zum orwell´schen Weltstaat

Seit den 1980er Jahren ist die Rede vom „Wertewandel“ allgegenwärtig. Inwieweit dieser objektiven Gegebenheiten oder willkürlichen Agenden folgt, vermag niemand zu sagen. Schon in Goethes Faust bemerkt Mephisto auf dem Maifest: „Man weiß nicht: Schiebt man oder wird man geschoben?“ Ein Sinnbild für die Funktionsweise allen Zeitgeists. Der „Strukturwandel“ in Permanenz hat einen tieferen Sinn und ideologischen Kern: Er besteht darin, die Bevölkerung unter dem Mimikri von „Demokratie und Menschenrechten“ mit dem „aufgeklärten“ Geist des atheistischen Materialismus (oder nonchalanter religiöser Indifferenz) zu infizieren. Wie u.a. Erzbischof Viganò seit seinen offenen Briefen an Donald Trump herausarbeitet, geht es dabei letztlich um die Infiltrierung von Jung und Alt mit einer freimaurerischen Weltanschauung, die ewigen Frieden auf Erden verspricht.
Doch der Kaiser ist nackt: Im erdumspannenden Ameisenstaat würde der „Weltbürger“ totalüberwacht und jede Opposition in orwell´scher Manier unwideruflich verunmöglicht werden. Jeder „Fortschritt“ wird primär an diesem Ziel bemessen. Endstation Sehnsucht sind die transhumanistischen Visionen des Weltwirtschaftsforums (WEF): Mittels Gen-, Bio- und Nanotechnologie sollen die Grenzen zwischen Tier, Mensch und Maschine verschwimmen. Indes: „Den Teufel spürt das Völkchen nie – und wenn er sie beim Kragen hätte“ (Mephisto in Goethes Faust).

Plötzlich hat nationale Souveränität wieder Konjunktur

Ja, auch nationale Souveränität und territoriale „Unabhängigkeit“ haben derzeit wieder Konjunktur. Aber nur, weil das der „nationalen Sicherheit“ der USA dient. Man vergleiche die momentane „Haltung“ zur Ukraine, die das legitime Selbstbestimmungsrecht der Krim- und Donbass-Bevölkerung glatt übergeht, mit der seinerzeitigen antinationalen Rhetorik beim NATO-Angriffskrieg gegen Serbien zugunsten der muslimischen Kosovo-Bevölkerung (1999)!

Gerade der – im Grunde schon seit 2014 andauernde – Krieg in der Ukraine offenbart deutlicher denn je die Doppelzüngigkeit „westlicher Werte“.

Fazit: Es sprechen nicht nur die realpolitische, sondern auch ideelle, sogar christliche Gründe dafür, die Kooperation mit Russland, insbesondere den Gas-Handel, nicht abzubrechen – auch wenn das für viele wegen des unbestreitbar „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs“ derzeit nur schwer nachvollziehbar ist.


[1] Inspiriert durch die Diskussionsrunde „Hat das Abendland eine Zukunft? Engels, Krah, Sell, Tillschneider, Weißmann“ vom 19.2.2022 im Rahmen der Reihe „Dresdner Gespräche“ (URL: https://www.youtube.com/watch?v=_txJtFjJQV0).

[2] Morgenland und Orient, der sprachlich mit „Osten“ und „aufgehender Sonne“ zusammenhängt, wurden in der Lit. unterschiedlich weit gefasst und zeitweilig über Indien hinaus ostwärts ausgedehnt (Wikipedia).

[3] Auch in der russisch-orthodoxen Kirche sind wichtige Elemente der Liturgie Geburt, Kreuzigung und die Auferstehung Christi
(Manfred Zorn, https://www.navigator-allgemeinwissen.de/christentum/christliche-konfessionen/bedeutung-russisch-orthodox.html)

[4] Insb. akzeptieren westeuropäische Amtskirchen die (der Bibel widersprechenden) Evolutionstheorie Darwins, derzufolge der Mensch vom Affen abstammt, propagieren die „abrahamitische“ Weltökumene der monotheistischen Religionen, was den Kern des christlichen Glaubens – die Gottessohnschaft Jesu Christi – aufweicht, und stellen konsequenterweise die tradierte „Judenmission“ – v.a. mit Blick auf die Schoa – ein.

[5] G. Friedman, anläßlich seines Buches ´Flashpoints. The Emerging Crisis in Europe´(erschienen 2/2015), URL: https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI (Abruf: 6.4.2021)

[6] WDR, 11.08.2014, URL: https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8542.html.

[7] Junge Welt.de, 2.4.2022, /artikel/423822.russischer-einmarsch-london-setzt-auf-krieg.html

[8] Willy Wimmer (CDU) war zwischen 1985 und 1992 erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlament. Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, von 1994 bis 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. (Wikipedia)

[9] W. Wimmer, Ostern 2022, https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/nato-und-das-asov-regiment-in-mariopol/?fbclid=IwAR0aipjBmSkNtfEr7JQjpT2IMBdL5bUzweQnaW3kprgMGE1EFTNNafhHxE0

[10] https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/6e711892806046f

[11] Nicht zu verwechseln mit dem historischen Massaker von Odessa (1941), bei dem Juden im Rahmen des Holocausts durch rumänische Truppen unter deutscher Anleitung ermordet wurden. (Wikipedia)

[12] S. etwa: „Ukrainian Agony, Der verschwiegene Krieg“, ein immer wieder von YouTube gelöschter Dokumentarfilm von Mark Bartalmai (Pseudonym), https://www.youtube.com/watch?v=sy759dlJWYE

[13] Iwan Tomofejew, Januar 2022, valdaiclub.com, übersetzt von https://www.wochenblick.at/welt/der-untergang-des-westens-krieg-ist-russland-beste-chance-sanktionen-einkalkuliert/ (08.03.2022),

[14] Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb), 12.06.2015, /208194/dokumentation-presse-stimmen-zur-korruption-in-der-ukraine/; zum Oligarchen Kolomoisky als „Selenskys gefürchteter Helfer“: Sueddeutsche.de, 23.04.2019, /politik/kolomoisky-praesidentschaftswahl-in-der-ukraine-selensky); zur internat. „Geldwaschmaschine“ Unkraine: Peter Haisenko, 07.04.2022, https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/oligarchen-lieben-ihre-ukraine/

[15] „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet.“ (Artikel 2 EU-Vertrag)