Der böse, böse ´Zeitgeist´ …

„Als Sprachrohr des Zeitgeistes macht sich die Kirche überflüssig“, schreibt Konrad Adam in der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit/JF.

Zurecht. Die christlichen Kirchen knicken in ähnlicher Weise vor dem Zeitgeist ein, wie das Bundesverfassungsgericht.

Schon seinerzeit in der Abtreibungsfrage und heutzutage vor ökonomischen „Sachzwängen“ (EU, EURO, Privatisierung, Globalisierung), vor dem ´Gender Mainstreaming´, vor dem Islam, und der Wellcome-Hysterie in der „Flüchtlingskrise“.

Tausende Jahre europäischer Zivilisation geraten unter Räder, die sich immer schneller drehen. Wenn wir „Kinder der Freiheit“ weiterhin am dem Ast sägen, auf dem wir sitzen, sorgen wir für die Wiederkehr der Barbarei, für den Rückfall in den Kampf der Nomaden gegen die Seßhaften, und den Endsieg des in der Bibel angekündigten Anti-Christen.

Kommt der ominöse „Zeitgeist“ von ungefähr?

Ist er Resultat unbeeinflussbarer geschichtlicher Kräfte wie etwa der „Aufklärung“? Ist er gar ´alternativlos´ wie die Windmühlen des Don Quichotte? Oder verbergen sich langfristige politische Kräfte und Ideen dahinter? Und vor allem: Wem nützt er?

Cui bono? 

Den international aufgestellten Macht- und Geldeliten. Den ´global Playern´, Investoren, Heuschrecken und Groß-´Bankstern´. Vordergründig auch den ´Yuppies´, den ´young urban professionals´ in den miteinander vernetzten europäischen Hauptstädten.

Aber auch dem kurzsichtigen Egoismus und Hedonismus der Einzelnen und in einer fragmentierten Gesellschaft Vereinzelten, was die Sache kompliziert macht und dem atheistischen „Humanismus“ seine fatale Dynamik verleiht.

Dem Gemeinwohl nützt der Zeitgeist nicht. Den Völkern nicht; am allerwenigsten dem deutschen.

Ob es uns passt oder nicht: Das seit Jahrzehnten von internationalen Eliten ausgeplünderte Deutschland spielt eine besondere Rolle in der Weltgeschichte. Ebenso wie das Christentum. Beides darf nicht untergehen.

Frohe Weihnachten!

Augustinus

Augustinus! Was für ein Film!!

Inspirierend, berührend, dick gedüngt mit gehaltvollen Dialogen wie sonst nur im Theater – und zwar im hochklassigen! http://www.amazon.de/Leben-heiligen-Augustinus-Alessandro-Preziosi/dp/B004Q45PB0
„Papst Benedikt selbst hatte den Film durch eine Interview-Äußerung ins Rollen gebracht“ – und fand nach dessen Vollendung lobende Worte:  http://www.augustinus.de/bwo/dcms/sites/bistum/extern/zfa/texteueber/benediktXVI/film.html

Informativ und unterhaltsam erzählt der Zweiteiler uns von einer Zeit, die uns als ´vernunft-feindlich´ verkauft wird – und zeigt, dass die christlichen Philosophen ihrer Zeit durchaus auf hohem Niveau unterwegs waren, aber einen anderen Vernunftbegriff hatten, der noch weise die Transzendenz einschloß.

„Nicht Du findest die Wahrheit – die Wahrheit findet Dich!“

Und was nun ´vernünftiger´ ist, ist doch noch lange nicht ´raus!
Unsere Epoche wandelt am Abgrund und täte gut daran, hinzuhören, ob und inwieweit dort für eine neue ´ Renaissance´ Honig gesaugt werden könnte.

Christen aller Länder vereinigt Euch!
Ich sehe da keine Probleme. Eine klare Unterscheidung zwischen Abend- und Morgenland gab es zu Zeiten von Kirchenvater Augustinus noch nicht, hier wurde noch echtes Multikulti – ohne Apartheid und Parallelgesellschaften – gelebt! Der Mittelmeerraum war noch ein einheitlicher Raum – so wie es auch heute wieder von EU-Großraum-Apologeten hinter den Kulissen angestrebt wird. An sich eine schöne (wenn auch vielleicht illusionäre) Vorstellung! Allerdings gab es zu dieser Zeit den Islam noch nicht! Dies muss man auch bei der Interpretation mancher Äußerungen des heiligen Augustinus´ bedenken. http://www.citizentimes.eu/2010/08/05/alles-was-ein-muslim-zur-verbreitung-oder-vertiefung-des-islams-tut-ist-dschihad/
Im Film wurde selbst der Anführer der Vandalen als letztlich empfänglich für den Geist Augustinus dargestellt und verbat seinen Kriegern bei der Plünderung Hippos die Bücherverbrennung – die Nachwelt muss dankbar sein für diesen Geistesblitz eines ´Barbaren´.

War ja klar, dass man solche Qualität an Karfreitag im Nachmittagsprogramm versteckt. Um die Leute im Abendprogramm lieber mit Albernheiten und ´Hitler´-Pädagogik auf Linie zu halten. Klar war auch, dass die Presse nur rumnörgeln würde. http://www.welt.de/fernsehen/article7029947/Augustinus-schoent-das-Leben-des-Kirchenvaters.html
Sie focussiert das angeblich „gestörte Verhältnis des Augustinus zum weiblichen Geschlecht“ , weil dieser seine Frau aus weltlichem Ehrgeiz, Narzissmus und Ruhmsucht verlassen hatte (oder war sie ihm zuvorgekommen, wie der Film es darstellt? – egal). Aber gerade u. a. daraus hatte Augustinus sprichwörtlich seine Lehre gezogen!

Der Film ist wie Gemälde, bei dem man auf den ersten Blick gar nicht alle Details erfassen kann – und sicher auch beim zweiten Mal ein Genuß. Hier der Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=oFmO8NIYsmQ

Für (rechts-)geschichtlich Interessierte:
Augustinus „gilt als der Vater und Schöpfer der theologischen und philosophischen Wissenschaft des christlichen Abendlandes und wird deshalb als Kirchenvater bezeichnet.“ Mit seiner Schrift „Über den Gottesstaat“ (De civitate Dei) „entwickelt er die für Jahrhunderte gültige Unterscheidung zwischen irdischem Staat und Gottesstaat (civitas terrena und civitas Dei).“
Dies hatte „bedeutenden Einfluss auf die mittelalterliche Zwei-Schwerter-Theorie, welche die beiden civitates mit der geistlichen und weltlichen Gewalt identifizierte, und auf die Zwei-Reiche-und-Regimenten-Lehre der lutherischen Reformation.“ (Wikipedia).

Augustinus war also zumindest Mitbegründer der sog. ´Zwei-Reiche´-Lehre, auf der der moderne säkularisierte Verfassungsstaat fußt: Trennung von Kirche und Staat bzw. von Religion und Politik. Die seinerzeit von ihm gewählte Bezeichnung „Gottesstaat“ ist für unsere heutigen Ohren irreführend: Das hat nichts mit dem IS oder Theokratie zu tun, die weltliche Herrschaft übernehmen will. Augustinus unterschied ja gerade zwischen der diesseitigen und der jenseitigen Welt (wo Gottes Gesetze zählen).

 

 

Weihnachtsgedicht

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Vor einigen Jahren überlies mir ein Mandant dieses Weihnachtsgedicht von einem Mann namens Rolf Krenzer, das mich an jedem Jahresende erneut berührt:

Dezember 2009
Wann fängt Weihnachten an ?

Wenn der Schwache dem Starken die Schwäche vergibt,
wenn der Starke die Kräfte des Schwachen liebt,
wenn der Habewas mit dem Habenichts teilt,
wenn der Laute bei den Stummen verweilt

und begreift , was der Stumme ihm sagen will,
wenn das Leise laut wird und das Laute still,
wenn das Bedeutungsvolle bedeutungslos,
das scheinbar Unwichtige wird groß,

wenn mitten in der Dunkelheit ein winziges Licht
Geborgenheit, helles Leben verspricht,
und Du zögerst nicht, sondern gehst – so wie bist – drauf zu,
dann,
ja dann fängt Weihnachten an !

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Über Motivation

Heinz Fritz – Ihr Life Coach [newsletter@ihr-life-coach.de] erzählt diese „Geschichte von den drei Männern, die eine Kirche aus Stein bauten … Als sie gefragt wurden, was sie täten, sagte der erste Mann, er breche Steine, der zweite sagte, er verdiene seinen Lebensunterhalt und der dritte sagte, er baue die größte, schönste Kathedrale der Welt. Er fragt: „Welcher der Männer denken Sie, hatte die höchste Motivation und Kraft vorwärts zu kommen?“

 

Hier geht es nicht um Sozialpolitik oder Religion, sondern um Motivationspsychologie: Nicht was du äußerlich machst, sondern die innere Einstellung dazu ist entscheidend. Denn die Kraft der Motivation kann sich nur aus dem kreativen Visualisieren der Zukunft speisen (so wie im Gleichnis bei dem dritten Mann).

Auf einer gewissen (Schwingungs-) Ebene des Daseins realisiert der Mensch, dass er (insb. seine Gedanken und Gefühle) die URSACHE für alles ist, was ihm (und in gewisser Hinsicht sogar anderen) widerfährt. Das ist das Prinzip der Verantwortung.
Wer meditiert, erfährt das. Dieses Licht kann einem aber genauso gut bei Aktivitäten wie Joggen, Tanzen, Tauchen etc. oder auch beim schlichten Vor-sich-hin-träumen aufgehen.

Nur unser sog. rationaler Verstand hat Schwierigkeiten, das zu verstehen: Er begreift alles als WIRKUNG vermeindlich unabänderlicher äußerer Umstände und Gegebenheiten. Das ist das Realitätsprinzip. Selbstverständlich hat auch dieses Prinzip seine Berechtigung.

Für Kommunikationswissenschafter, Paartherapeuten und Mediatoren ist das aber alles eine Frage der sog. (rein subjektiven) Interpunktion in einem Kreis:
Wer hat „angefangen“ ? Bin ich Ursache oder Wirkung ? Reagiere ich nur auf Andere oder agiere ich ? Henne oder Ei ?

Manchmal stellt einen das Dasein (Gott) vor solche Fragen, löst eine alte Rechnung ein und verlangt, dass man sich jetzt aus Dankbarkeit für das viele Positive, das einem bereits geschenkt wurde, gegen sein EGO und sich – gefälligst (!) – endlich als Ursache begreift. („Wer nicht hören will, muss fühlen“, sagte meine Oma immer).

Und auf einer Ebene höherer Schwingung findet der Mensch auch die Quelle der Kraft des ´Hier und Jetzt´. Stark zu sein, sich als Ursache zu begreifen und AUS SICH SELBST HERAUS Energie zu entwickeln (ohne auf diejenige anderer angewiesen zu sein). Das ist Magie. Diese existiert in weißer Form (Liebe), wie auch schwarzer Erscheinungsform. Du wählst. Das ist die Freiheit des Willens.

In der Geschichte von den 3 Männern (oben) machen alle 3 Männer bei rein äußerlicher Betrachtung genau dasselbe: Steine schleppen. Aber einzig der dritte Mann lebt in einem Zustand innerer Kraft und Gnade, ist nicht Sklave sondern Meister seines Lebens. Nur er ist wirklich glücklich. Und falls „die Kathedrale“ irgendwann zur Freude aller fertig werden sollte, dann liegt es vor allem an Menschen wie ihm.

Der Fall Eva Herman

Das J. B.-Kerner-Tribunal mit Eva Herman …
wurde vom normalen ´Menschen auf der Straße´ als Krankheitssymptom begriffen, für was auch immer. Das ist das einzig Erfreuliche an dieser Angelegenheit und gibt Anlaß zu vorsichtiger Hoffnung.
https://www.youtube.com/watch?v=8h478X2lQ1w&feature=youtu.be

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