Die Ukraine und das Völkerrecht, – Geographie und Geschichte als Schicksal: „What matters are people, not states“.

– Von Rechtsanwalt Alexander Heumann –

Richter C. Trindade beim Internationalen Gerichtshof (IGH) in seinem Sondervotum zur Sezession des Kosovo von Serbien: „What matters are people, not states.“[58] Soll heißen: Staaten haben keinen Selbstzweck. Sie sind um der Menschen bzw. der Völker willen da – nicht umgekehrt.


Nach Deutschlands Wiedervereinigung boten der ´Fall des eisernen Vorhangs´, die Auflösung des Warschauer Paktes und der Wegfall der sowjetkommunistischen Bedrohung unverhoffte Chancen auf Frieden und Wohlstand in Europa – ohne atomares Damoklesschwert. „Deutschland, wir reichen dir die Hand, wir geh´n zurück ins Vaterland“, sang der Chor der Rotarmisten.[1] Das Feindbild des Kalten Krieges schien zu verschwinden.[2] Aber während man in Kerneuropa das hoffnungsfrohe Lied vom „Wind of Change“ sang, blieben gegenläufige Sicherheitsinteressen zwischen Mittel-/Osteuropa und Russland als Sollbruchstelle des Kontinents bestehen. Eine Annäherung an ein Dilemma. Die Ukraine und das Völkerrecht, – Geographie und Geschichte als Schicksal: „What matters are people, not states“. weiterlesen

EU-„Zukunftskonferenz“: Weniger Demokratie wagen! Dafür mehr Krieg.

Die erste EU-«Zukunftskonferenz» fand am 9. Mai 2022, dem Gedenktag zum Weltkriegsende, statt. Eine „Generalüberholung“ der Europäischen Union steht an.[1] Man sondiert Möglichkeiten, die EU „demokratischer, bürgernäher und effizienter“ zu machen. Es darf gelacht werden. 

Die spektakulärste Forderung lautet: In der Außen- und Fiskalpolitik der Europäischen Union soll das Einstimmigkeitsprinzip abgeschafft werden. Also wenn es z.B. darum geht, Wirtschaftssanktionen  gegen Drittstaaten (sprich: Russland) zu verhängen. Oder gemeinsame Schulden aufzunehmen (was die EU-Verträge bislang verbieten). Dissentierende Mitgliedstaaten (etwa Ungarn) könnten dann einfach überstimmt werden. Kein Veto mehr!

Erneut tritt hier das orwell´sche „Demokratie“-Verständnis der EU zutage: Wegfall des Einstimmigkeits-Prinzips bedeutet weniger Mitentscheidungs-Kompetenz nationaler Parlamente. In Wahrheit will die EU also nicht mehr, sondern weniger Demokratie wagen. EU-„Zukunftskonferenz“: Weniger Demokratie wagen! Dafür mehr Krieg. weiterlesen

Russisch Roulette für „westliche Werte“

Russland hat „den Krieg nach Europa zurückgebracht“?!
Nein, entgegen eines ARD-Kommentars vom 25. Februar war dies die NATO. 1999 bombardierte sie Serbien, ein völkerrechtswidriger Angriffskrieg. Unter Joschka Fischers Schlachtruf „Nie wieder Auschwitz!“ hatte man eine Büchse der Pandora entdeckt: die „Responsibility to protect“. Theoretisch richtig, jedoch praktisch sehr problematisch, wenn der Sachverhalt im Dunkeln liegt. In der Nacht und im Bürgerkrieg sind alle Katzen grau. Kriegsreporter, die nicht wie gewünscht berichten, sind ihres Lebens nicht sicher oder werden nicht mehr vor Ort gelassen. Der SPIEGEL hatte damals in eloquenten Essays einseitig die serbischen Sicherheitskräfte als Barbaren vorgeführt, während UCK-Partisanen für die „gute“ Sache kämpften. Im Krieg stirbt die Wahrheit als Erstes. Im Nachhinein ist die Welt immer schlauer – und sei es durch „geleakte“ Informationen, deren Urheber in Hochsicherheitsgefängnissen landen („westliche Werte“?) -, aber dann ist es zu spät. Russisch Roulette für „westliche Werte“ weiterlesen

Kleine Kulturphilosophie zum Russisch-Ukrainischen Krieg

Nicht nur realpolitische, sondern auch ideelle, christliche Gründe sprechen dafür, die Kooperation mit Russland, besonders den Gashandel, nicht abzubrechen – auch wenn das wegen des „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs“ nur schwer nachvollziehbar ist.[1]

 I. Traditionelle Sicht auf Europa: Begriff des „Abendlands“

  1. „Abendland“ steht für unsere Zivilisation in Abgrenzung zum „Morgenland“ (Orient, Asien, Afrika).[2] Es umfaßt (mindestens) alle „europäischen“ Nationen und Kulturen, erstreckt sich also vom romanischen Kulturkreis im Westen über den mittleren deutschsprachigen bis zum slavischen Kulturkreis in Osteuropa.
  2. Seine Klammer ist das Christentum,[3] einschließlich der oströmischen, christlich-orthoxen Kirche. Nachdem Byzanz anno 1453 von Muslimen erobert wurde und die röm.-katholische Kirche seit dem II. Konzil das Christentum modernistisch-freisinnig entkernt,[4] sprechen manche sogar von Moskau als dem „III. Rom“, das die Flagge unverfälschten Christentums in die Zukunft tragen könne.
  3. Fraglos „gehört“ das durch byzantinischen Einfluß christianisierte und geographisch weit nach Europa hinreinreichende Russland zur „abendländischen“ Zivilisation – mag der Kulturphilosoph Oswald Spengler in „Der Untergang des Abendlandes“ auch anderer Auffassung sein. Zumindest wäre es skurril, die islamisch dominierte Türkei – nach wie vor ein EU-Anwärter – zum europäischen Abendland zu rechnen, Russland hingegen nicht.

II.  Die transatlantische Sicht:  Begriff des „Westens“

  1. Der US-Politologe Samuel Huntington warnte in „The Clash of Zivilisations“ (1996) vor zwei Herausforderungen des „Westens“, nämlich erstens Islam und zweitens: China. Dies spricht aus kontinentaleuropäischer Sicht für eine konsolidierende „Achse Paris-Berlin-Moskau“. Denn gerade die „gelbe Gefahr“ spricht dafür, die Kooperation mit Russland auf keinen Fall abreißen zu lassen – um Russland nicht immer weiter „in die Arme“ (John Mearsheimer) des heidnisch-laizistischen China zu treiben. Davor warnte auch jüngst aus ökonomischer Sicht Werner Sinn (Focus.de, 27.04.2022).
  2. Jedoch transportiert der Begriff „Westen“ die Sicht des angloamerikanischen Establisments auf Europa. Sein Interesse besteht darin, Russland im „Osten“, also außerhalb Europas zu halten. Seit mehr als 100 Jahren ist dies ein Grundpfeiler amerikanischer Außenpolitik. Auch die NATO wurde im Wesentlichen gegründet, „to keep the russions out“ – „and the germans down“. Mittlerweile machen geostrategische Vordenker kein Hehl mehr daraus. So offenbarte George Friedman auf einer Pressekonferenz beim Chicago Council on Global Affairs (2015): „Das Hauptinteresse der US-Außenpolitik während des letzten Jahrhunderts, im I. und II. Weltkrieg und im kalten Krieg, betraf Deutschland und Russland. Es bestand stets darin, zu verhindern, (…) daß deutsches Kapital und Technologie sich mit russischen Rohstoff-Ressourcen und Arbeitskraft zu einer einzigartigen Kombination verbinden“.[5] Ronald Reagan sprach sogar (nach der sowjetischen Invasion Afganistans) vom „Reich des Bösen“.[6]
  3. US-Regimes schützen ihre „Einflußsphäre“ nicht nur in ihrer unmittelbaren Nachbarschaft (wie Russland), sondern machen sie weltweit geltend (z.B. aktuell in Chinas „Hinterhof“, den Salomon-Islands im pazifischen Ozean).
  4.  Die Popularität des transatlantischen Europa-Konzepts („Westen“) nährt sich schon seit der Zeit der Völkerwanderung (König Attila, †453, ist der „Etzel“ des germanischen Nibelungenliedes) von atavistischer Furcht vor grausamen Eroberern aus dem Osten (Hunnen, asiatische Mongolen und Muslime), hat also gute historische Gründe. Sie bestätigten sich 1945 durch die Brutalität russischer (aber auch amerikanischer) Soldaten nach der deutschen Kapitulation sowie in der stalinistischen Ära der Sowjetunion. Die Angst vor russischem Imperialismus ist besonders in Polen und im Baltikum gegenwärtig – jetzt, nach dem Überfall auf die Ukraine, erst recht.

Kommt die UDSSR zurück?

Die kommunistische UDSSR ist vor dreißig Jahren untergegangen. Allerdings verteidigt Putin neuerdings das stalinistische „vaterländische“ Erbe. An Solschenizyns „Archipel Gulag“ darf in Russland nicht mehr erinnert werden.
Jedoch wird man dies als Reaktion auf die antirussische Haltung des Westens begreifen können: Großbritannien warnte die Ukraine davor, zu schnell Frieden mit Russland zu schließen, um nicht »ausverkauft« zu werden.“[7] Und vor allem die USA unterstützten den Maidan-Putsch und die seitherige Entwicklung mit 5 Milliarden Dollar, obwohl er gewaltsam verlief und auch rechtsextreme Kräfte maßgeblich daran beteiligt sind. Zu Recht fragt der verteidigungspolitische Experte Willy Wimmer,[8] ein CDU-Urgestein: „Warum haben sich Nato-Staaten ausgerechnet das berüchtigte Asov-Regiment zum ´Objekt der Beratung´ (…) ausgesucht. Wer unter SS-Symbolen gegenüber Rußland antritt, muß doch mit der ganzen Wucht, die die Opfer des „Großen Vaterländischen Krieges“ bis heute hinterlassen haben, aus russischer Sicht rechnen.“[9]

Vorgeschichte des Angriffskriegs

Ohne die achtjährige blutige Vorgeschichte zur Kenntnis zu nehmen, kann man weder den Ukrainekrieg beurteilen, noch diplomatisch den Konflikt lösen. Der Vizepräsident der EU-Kommission a. D. Günter Verheugen (SPD) war für die EU-Osterweiterung zuständig; er lenkt den Blick auf zwei Fragen, die man „genau unter die Lupe nehmen“ müsse: „An wem ist das Minsker Abkommen gescheitert“ und: „Wer oder was hat die EU dazu getrieben, sich im Jahr 2013 an einer Regimechange-Operation in der Ukraine zu beteiligen?“[10]

Die erste Frage wurde schon oben beantwortet. Und das Minsker Abkommen? Hier hatte sich Kiew – eigentlich – verpflichtet, den „Dialog“ mit den ostukrainischen Separatistengebieten aufzunehmen, um ihnen größere Autonomie zu gewähren. Stattdessen wurde die militärische Unterdrückung des Selbstbestimmungsrechts der dort überwiegend russischstämmigen Bevölkerung fortgesetzt. An vielfältigem Terror ist insbesondere das „Massaker von Odessa“[11] von Mai 2014 gut belegt.[12] Und schon das Verbot der russischen Sprache an Schulen und Behörden bedeutete in einem Vielvölkerstaat eine Menschenrechtsverletzung. Die Frage, ob Putin ein lupenreiner Diktator ist, ist demgegenüber zweitrangig.

Stehen auch NATO-Staaten auf Putins „Speisekarte“?

Russland wurde im Zuge der NATO-Osterweiterung von neustationierten „Abwehr“-Raketen eingekreist. Im Süden muss es den Islamismus einiger zentralasiatischer GUS-Staaten in Schach halten. Obendrein sind russische Inseln nur 80 km von Alaska entfernt. Es ist ausgeschlossen, daß Moskau sich ohne Not mit der geballten NATO-Macht anlegt, indem es im Baltikum oder in Polen einmarschiert oder gar erneut bis Berlin „durchrutscht“. Man befürchtet zwar, daß die Ukraine „zum Sprungbrett für mögliche Militäroperationen gegen Russland“ wird, was „angesichts der Länge deren Grenze“ nachteilig sei. Mit der NATO-Mitgliedschaft der kleineren baltischen Länder sei das aber „nicht zu vergleichen“ (so der Kreml-Thinktank „Valdai-Club“)[13].

Und wenn auch noch Finnland in die NATO aufgenommen wird? Dann darf man sich nicht wundern, wenn Russland auch hier an seinen Grenzen militärisch aufrüstet, so bedauerlich und aberwitzig eine solche Entwicklung auch wäre.

Kollektiv- und Sippenhaft: erst die Deutschen – jetzt die Russen?

Wer sich am deutschen Schuldkomplex aus zwölf dunklen Jahren stört, sollte auch die Russen aus einer ewigen Kollektiv- und Sippenhaft entlassen, die aufgeklärtem Denken zuwiderläuft.
Doch das US-Establishment instrumentalisiert beides für seinen „Werte“-Imperialismus. Man spekuliert auf die ressourcenreiche Landmasse, will aber die russische Kultur und „Seele“ eliminieren, jedenfalls von Europa fernhalten. So wie nach 1945 schon das deutsche Wesen durch antifaschistische „Umerziehung“ extrahiert wurde; leider vor allem gute Eigenschaften, während die Auswechslung der Herren die deutsche Autoritäts- und „Experten“-Hörigkeit unangetastet ließ, wie die Coronakrise zeigt: wo sich eine Mehrheit mehrfach mit dubiosen Impfstoffen boostern ließ und viele ihre „Alltagsmasken“ am liebsten gar nicht mehr abziehen würden.

„Farbrevolution“ in Deutschland
Finales Ziel der USA ist offensichtlich, auch in Russland eine pseudo-demokratische „Farbrevolution“ im Sinne des Börsenmilliardärs George Soros zu lancieren, um erneut eine Regierungs-Marionette vom Schlage Boris Jelzins zu installieren. Auch Russland soll zugunsten volksverräterischer Oligarchen und ausländischer Großinvestoren „privatisiert“ und ausgebeutet werden. Das Ergebnis solch wenig „marktwirtschaftlicher“, ja mittelstandsfeindlicher Politik läßt sich u.a. in der Ukraine besichtigen, dem – trotz immenser Bodenschätze – ärmsten, aber laut Transparency International „korruptesten Land Europas“,[14] gelenkt von den reichsten, aber verkommensten Oligarchen, die sich – ganz im Sinne des Philosophen Jürgen Habermas – von den „Fesseln der Sittlichkeit“ emanzipierten.

Die meisten sehen nicht, daß eine solche Farbrevolution auch in Deutschland vonstatten geht, wenn auch subtiler, u. a. ersichtlich am Ausverkauf deutscher DAX-Unternehmen an multinationale Konzerne. Dafür gibt es immer mehr Anzeichen. Als politisch „korrekt“ gelten nur noch die universalistischen Werte der französischen und amerikanischen Revolution („Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“,) die als „europäische Werte“ auch in den EU-Verträgen ihren Niederschlag fanden.[15] Absolute Priorität hat die „Toleranz“ gegenüber allem kulturell Fremden – je fremder, desto besser. Allgegenwärtig ist die gebieterische „Respekt!“-Forderung, im Sport, in der Kunst und den Mainstreammedien. „Gleichberechtigung“ und „Antidiskriminierung“ verkommen in der Praxis zu Radikalfeminismus und zur Quotenherrschaft ethnischer, religiöser und sexueller Minderheiten über die Mehrheit. Während traditionelle Werte wie „Gott, Familie, Vaterland“ in einem schleichenden Prozeß „wissenschaftlich“ „dekonstruiert“ werden.

Durch „Wertewandel“ zum orwell´schen Weltstaat

Seit den 1980er Jahren ist die Rede vom „Wertewandel“ allgegenwärtig. Inwieweit dieser objektiven Gegebenheiten oder willkürlichen Agenden folgt, vermag niemand zu sagen. Schon in Goethes Faust bemerkt Mephisto auf dem Maifest: „Man weiß nicht: Schiebt man oder wird man geschoben?“ Ein Sinnbild für die Funktionsweise allen Zeitgeists. Der „Strukturwandel“ in Permanenz hat einen tieferen Sinn und ideologischen Kern: Er besteht darin, die Bevölkerung unter dem Mimikri von „Demokratie und Menschenrechten“ mit dem „aufgeklärten“ Geist des atheistischen Materialismus (oder nonchalanter religiöser Indifferenz) zu infizieren. Wie u.a. Erzbischof Viganò seit seinen offenen Briefen an Donald Trump herausarbeitet, geht es dabei letztlich um die Infiltrierung von Jung und Alt mit einer freimaurerischen Weltanschauung, die ewigen Frieden auf Erden verspricht.
Doch der Kaiser ist nackt: Im erdumspannenden Ameisenstaat würde der „Weltbürger“ totalüberwacht und jede Opposition in orwell´scher Manier unwideruflich verunmöglicht werden. Jeder „Fortschritt“ wird primär an diesem Ziel bemessen. Endstation Sehnsucht sind die transhumanistischen Visionen des Weltwirtschaftsforums (WEF): Mittels Gen-, Bio- und Nanotechnologie sollen die Grenzen zwischen Tier, Mensch und Maschine verschwimmen. Indes: „Den Teufel spürt das Völkchen nie – und wenn er sie beim Kragen hätte“ (Mephisto in Goethes Faust).

Plötzlich hat nationale Souveränität wieder Konjunktur

Ja, auch nationale Souveränität und territoriale „Unabhängigkeit“ haben derzeit wieder Konjunktur. Aber nur, weil das der „nationalen Sicherheit“ der USA dient. Man vergleiche die momentane „Haltung“ zur Ukraine, die das legitime Selbstbestimmungsrecht der Krim- und Donbass-Bevölkerung glatt übergeht, mit der seinerzeitigen antinationalen Rhetorik beim NATO-Angriffskrieg gegen Serbien zugunsten der muslimischen Kosovo-Bevölkerung (1999)!

Gerade der – im Grunde schon seit 2014 andauernde – Krieg in der Ukraine offenbart deutlicher denn je die Doppelzüngigkeit „westlicher Werte“.

Fazit: Es sprechen nicht nur die realpolitische, sondern auch ideelle, sogar christliche Gründe dafür, die Kooperation mit Russland, insbesondere den Gas-Handel, nicht abzubrechen – auch wenn das für viele wegen des unbestreitbar „völkerrechtswidrigen Angriffskriegs“ derzeit nur schwer nachvollziehbar ist.


[1] Inspiriert durch die Diskussionsrunde „Hat das Abendland eine Zukunft? Engels, Krah, Sell, Tillschneider, Weißmann“ vom 19.2.2022 im Rahmen der Reihe „Dresdner Gespräche“ (URL: https://www.youtube.com/watch?v=_txJtFjJQV0).

[2] Morgenland und Orient, der sprachlich mit „Osten“ und „aufgehender Sonne“ zusammenhängt, wurden in der Lit. unterschiedlich weit gefasst und zeitweilig über Indien hinaus ostwärts ausgedehnt (Wikipedia).

[3] Auch in der russisch-orthodoxen Kirche sind wichtige Elemente der Liturgie Geburt, Kreuzigung und die Auferstehung Christi
(Manfred Zorn, https://www.navigator-allgemeinwissen.de/christentum/christliche-konfessionen/bedeutung-russisch-orthodox.html)

[4] Insb. akzeptieren westeuropäische Amtskirchen die (der Bibel widersprechenden) Evolutionstheorie Darwins, derzufolge der Mensch vom Affen abstammt, propagieren die „abrahamitische“ Weltökumene der monotheistischen Religionen, was den Kern des christlichen Glaubens – die Gottessohnschaft Jesu Christi – aufweicht, und stellen konsequenterweise die tradierte „Judenmission“ – v.a. mit Blick auf die Schoa – ein.

[5] G. Friedman, anläßlich seines Buches ´Flashpoints. The Emerging Crisis in Europe´(erschienen 2/2015), URL: https://www.youtube.com/watch?v=ablI1v9PXpI (Abruf: 6.4.2021)

[6] WDR, 11.08.2014, URL: https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag8542.html.

[7] Junge Welt.de, 2.4.2022, /artikel/423822.russischer-einmarsch-london-setzt-auf-krieg.html

[8] Willy Wimmer (CDU) war zwischen 1985 und 1992 erst verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU und dann Parlament. Staatssekretär im Bundesverteidigungsministerium, von 1994 bis 2000 Vizepräsident der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. (Wikipedia)

[9] W. Wimmer, Ostern 2022, https://www.world-economy.eu/nachrichten/detail/nato-und-das-asov-regiment-in-mariopol/?fbclid=IwAR0aipjBmSkNtfEr7JQjpT2IMBdL5bUzweQnaW3kprgMGE1EFTNNafhHxE0

[10] https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/6e711892806046f

[11] Nicht zu verwechseln mit dem historischen Massaker von Odessa (1941), bei dem Juden im Rahmen des Holocausts durch rumänische Truppen unter deutscher Anleitung ermordet wurden. (Wikipedia)

[12] S. etwa: „Ukrainian Agony, Der verschwiegene Krieg“, ein immer wieder von YouTube gelöschter Dokumentarfilm von Mark Bartalmai (Pseudonym), https://www.youtube.com/watch?v=sy759dlJWYE

[13] Iwan Tomofejew, Januar 2022, valdaiclub.com, übersetzt von https://www.wochenblick.at/welt/der-untergang-des-westens-krieg-ist-russland-beste-chance-sanktionen-einkalkuliert/ (08.03.2022),

[14] Bundeszentrale für politische Bildung (Bpb), 12.06.2015, /208194/dokumentation-presse-stimmen-zur-korruption-in-der-ukraine/; zum Oligarchen Kolomoisky als „Selenskys gefürchteter Helfer“: Sueddeutsche.de, 23.04.2019, /politik/kolomoisky-praesidentschaftswahl-in-der-ukraine-selensky); zur internat. „Geldwaschmaschine“ Unkraine: Peter Haisenko, 07.04.2022, https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/oligarchen-lieben-ihre-ukraine/

[15] „Die Werte, auf die sich die Union gründet, sind die Achtung der Menschenwürde, Freiheit, Demokratie, Gleichheit, Rechtsstaatlichkeit und die Wahrung der Menschenrechte einschließlich der Rechte der Personen, die Minderheiten angehören. Diese Werte sind allen Mitgliedstaaten in einer Gesellschaft gemeinsam, die sich durch Pluralismus, Nichtdiskriminierung, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität und die Gleichheit von Frauen und Männern auszeichnet.“ (Artikel 2 EU-Vertrag)