Quo vadis, Afd?

  1. Die Alternative für Deutschland macht so lange Sinn, wie sie sich dem Ethnozid am weißen, christlichen Europa und allen „Replacement“-Visionen (s. CDU-Wahlprogramm) entgegenstellt. Sonst verfehlt sie ihren Daseinsgrund.
    Allen anderen Parteien im deutschen Bundestag ist das einerlei. Sie haben sogar im Zuge Deutschlands Wiedervereinigung die Worte „die nationale und staatliche Einheit wahren“ aus der Grundgesetz-Präambel von 1949 gestrichen – ein klarer Verfassungsbruch
  2. Die Alternative für Deutschland macht so lange Sinn, wie sie für ein neues „vereintes Europa“ der Vaterländer einsetzt – das nur jenseits(!) der Europäischen Union aufgebaut werden kann. Auch die Bewahrung der existenziellen Staatlichkeit Deutschlands ist den anderen Parteien einerlei, wie ein Rückblick auf die letzten Jahrzehnte erweist.
  3. Die Alternative für Deutschland macht so lange Sinn, wie sie sich um eine Emanzipation von den kriegstreiberischen USA und eine ökonomische Annäherung an Russland bemüht – und so dem „Frieden in der Welt dient“ (=dritte Forderung der Präambel des Grundgesetzes).

Merkels Vorgehen in der Flüchtlingskrise „rechtmäßig“?

Nochmal für alle: Wenn der „EuGH kürzlich Merkels Vorgehen in der Flüchtlingskrise für rechtsmäßig erklärt hat“, dann meint er die Vereinbarkeit mit dem EU-Recht (insb. mit der Dublin-Verordnung). Das heisst aber noch lange nicht, dass es gemessen am Grundgesetz und deutschem Ausländerrecht rechtmäßig war (so etwas prüft der EuGH nämlich nicht)! Ist das jetzt angekommen?!

(Hoffentlich auch bei dem Starjuristen Heribert Prantl von der Süddeutschen Zeitung 🙄)
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