Lanz, Kienzle und der Islam

Die zum Christentum konvertierte Ex-Muslimin und Frauenrechtlerin Sabatina James https://www.facebook.com/SabatinaJames/?fref=ts besucht – unter hohem Sicherheitsaufwand – Markus Lanz´ gleichnamige Talkshow. Erneut erweist sich das ZDF als Ableger eines islamischen Propagandaministeriums oder Radio Eriwans. Offizielle Berufsmuslime wie Mazyek braucht man dafür nicht mehr, man hat ja Journalisten mit hoher Reputation wie Ulrich Kienzle – ja, den von Hauser & Kienzle.

Kienzle will den Zuschauern weiss machen, die „Ideologie aus Saudi Arabien“ (und Sabatina James Heimat Pakistan) hätte nichts mit dem Islam zu tun … Als Beleg führt er das „friedliche Indonesien“ an. Denn „der Zwang zur Heirat hat nichts mit dem Koran zu tun.“ Und Mohammed solle man nicht „kritisieren“, weil „er schon lange tot ist“.
Lanz sekundiert leidenschaftlich: „Wir reden hier über eine radikale Auslegung des Islam – oder besser gesagt, sagen wir es allgemeiner: von Religion.“ (!)

Sabatina James berichtete hingegen – aus Pakistan, Österreich und Deutschland – eindeutig vom ISLAM (z.B. dem „gesellschaftlichen Druck“, den er auf Abweichler ausübt), und nicht vom „Islamismus“. Aber mit LANZ und Kienzle finden sich sofort zwei Vertreter des pädagogischen Gutmenschentums, die es besser wissen und einer Frau, die weiss, wovon sie spricht, die islamische Welt erklären wollen. Sie kann nur mit bewaffneten Personenschutz als Talkshow-Gast erscheinen – aber ihre politisch korrekten Betreuer sehen darin einen Beweis für Meinungsfreiheit in Deutschland! (Hier der Ausschnitt: https://www.youtube.com/watch?v=05WQmCwmnNA]

ÖZDEMIR und die TORE Wiens
Kienzle: „Es [der Einfluß der Muslimbrüder, m.E. also des Islam] entwickelte sich [im nahen Osten seit den 60er /70er-Jahren] so brutal langsam, dass selbst ich als Journalist zunächst nichts gemerkt habe“. Leider hat er aus dieser wichtigen Beobachtung nichts gelernt.

Obwohl er sogar einräumt, dass jetzt auch in (seinem gelobten mulimischen Land) Indonesien ähnliche Entwicklungen zur Radikalisierung vonstatten gehen, weigert er sich, die unausweichliche Konsequenz zu ziehen: Der Islam bringt die Neigung zu aggressiver Missionierung, Intoleranz, Gewalt – ja sogar Terrorismus – notwendigerweise – auf kurz oder lang – in hoher statistischer Signifikanz hervor. Und da, wo archaische gesellschaftliche Zustände vorislamisch sind, friert er sie ein – oder eben wieder auf!

Noch Fragen, Kienzle?

PS: Erdogans Auffassung zum Islam hat dann vermutlich auch nichts mit dem Islam zu tun:

Erdogan zum Islam