Lügenpresse

„Lügenpresse“? Oder: Wider das Vergessen.

Sehr geehrter Herr Dr. Burger!

als Landeskorrespondent NRW der FAZ hatte ich Ihnen am 08.01.15 wunschgemäß ein längeres Interview betreffend meiner Aktivitäten im Zusammenhang mit der PeGiDa-Bewegung gegeben.

Kleine Richtigstellung vorneweg: Anders als auch in Ihrem Artikel zu lesen http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dresdens-pegida-buendnis-distanziert-sich-von-nrw-ablegern-13364370.html,
war die “DüGiDa”-Demonstration vom 08.12.2014 keineswegs ein Flop mit angeblich „nur 450″ Teilnehmern; vielmehr holten wir aus dem Stand 800 bis 1000 Menschen auf den Platz des Düsseldorfer Landtags http://www.blu-news.org/2014/12/09/duegida-trotz-linker-attacken-gut-gestartet/ – so viel, wie bis dato kein PeGiDa-Ableger mehr in den alten Bundesländern. Nun aber zur Sache:

Obwohl ich mich gegen PeGiDa-Parolen wie „Lügenpresse – auf die Fresse“ öffentlich – primär wegen des zweiten Teils der Parole – distanziert hatte, wie Sie schon im Vorfeld des Interviews richtigerweise bemerkt hatten, rollten Sie eine Art staatsanwaltschaftliches Verhör ab, bei dem Sie die tatbestandlichen Voraussetzungen eines herbeiphantasierten Straftatbestandes „unzureichende Distanzierung von PeGiDa, HoGeSa und Verschwörungstheoretikern wie Ulfkotte“ gewissenhaft zu überprüfen schienen.

Sie erblickten in meinem Fall sogar einen besonders schweren Fall dieses fiktiven Vergehens, da ich ja schließlich als Rechtsanwalt ein „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ sei, wie Sie meinten, mich belehren zu müssen, für das sich offene Parteinahme für die Anliegen von PeGiDa oder HoGeSA – selbst bei Focussierung auf Grundrechte wie Demonstrations- und Meinungsfreiheit – von vorne herein verbiete. Da ich mich hiervon nicht einschüchtern ließ, erstaunt es mich, in dieser Sache noch nichts von der Rechtsanwaltskammer gehört zu haben.

Ganz besonders empörte Sie das Wort „Hassmedien“ aus einem Redemanuskript für die HoGeSa-Demonstration in Hannover. Und das Wort „Lügenpresse“ müsse schon allein deshalb unter zivilisierten Demokraten tabu bleiben, da es aus der Feder des Nazipropagandist Goebbels stamme. Diese Dünnhäutigkeit eines Vertreters der Systemmedien hat mich ehrlich gesagt erstaunt. Vergleicht man das mittlerweile zum ´Unwort des Jahres´ gekürte Wort „Lügenpresse“ mit den verächtlichen Diffamierungskampagnen, die PeGiDa-Teilnehmer seit Monaten aushalten müssen („dumpfe, zu kurz gekommene Kleinbürger“, „Rassisten“, „Ausländerfeinde“, „Nazischweine“), erscheint es doch relativ harmlos.

Und ja: Große Teile der Medien haben „Hass“ gesät gegen die PeGiDa-Demonstranten! Die unglaubliche, auf Filmaufnahmen zu studierende verbale und zum Teil auch physische Aggressivität der Gegendemonstranten, von denen manche offensichtlich nur durch massiven Polizeieinsatz vom Lynchen politischer Gegner abgehalten werden können, während sie geifernd für eine „offene“ und „tolerante Gesellschaft“ skandieren, ist das Ergebnis davon!
https://conservo.wordpress.com/2015/01/26/keine-gewalt-wir-brauchen-einen-friedlichen-dialog-jetzt-sofort/
Deswegen hat auch die ehrwürdige FAZ keinen Anspruch darauf, von wütenden Zuspitzungen in diesem durch Diffamierungen selber mitverursachten Bürgerkrieg, der leider derzeit unser Volk spaltet, verschont zu bleiben.

Jedenfalls solange nicht, wie auch die FAZ kein Interesse daran zeigt, sich mit den Sachthemen auseinander zu setzen, auf die PeGiDa-Demonstranten hinweisen möchten, obwohl diese Themen mit dem Akronym „PeGiDa“ („Patriotische – Europäer – gegen die Islamisierung des Abendlandes“) recht anschaulich eingefangen wurden. Weder hämische Hinweise auf die Zahl der Gegendemonstranten, noch darauf, welche Organisationen oder Parteien ungebetenermaßen „mobilisiert“ hatten oder darauf, ob angeblich mal wieder jemand von der (sicher nicht eingeladenen) NPD gesichtet wurde, können die Sachdebatte ersetzen.

Hingegen fehlt meist der aus Gründen der Fairness gebotene Hinweis, dass die allermeisten patriotisch gesinnten Demonstranten – und ja: auch die häufig zum Schutz der Bürger (!) mitlaufenden ´Hooligans´ – nicht nur ausgesprochen friedlich spazieren gehen, sondern auch friedensliebend sind: Sie betrachten auch Russland als Teil Europas, mit dem man keinen Krieg, auch keinen Wirtschaftskrieg führen möchte – schon gar nicht als Komplizen rechtsextremistischer Kräfte aus Kiew und Büttel US-amerikanischer geostrategischer Interessen.

Udo Ulfkotte ist ja nicht der einzige frühere „Insider“, der die Presse – u.a. unter dem Topos „Ukraine“-Berichterstattung – kritisch ins Visier nimmt. Es sei in diesem Zusammenhang auch an die öffentlichen Maßregelungen Ihrer Zunft seitens der langjährige Russland-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz erinnert, der man – anders als PeGiDa-Demonstranten – nicht einfach jeglichen Sachverstand absprechen konnte. Auch der Journalist Walter van Rossum hat u. a. für die FAZ geschrieben und gibt im Interview bei den „Nachdenkseiten“ Medienkritisches zu Protokoll:

  •  „Ironie bei der Sache besteht darin, dass dieser so genannte Qualitätsjournalismus sich ja fast durchgehend (…) den Wonnen des Neoliberalismus verschrieben und pausenlos jene Flexibilisierung gepredigt hat, der er in absehbar Zeit nun selbst zum weiteren Opfer werden wird.“
  • „Und so ergehen sich unsere gedankenschweren Leitartikler in einer außerordentlich rigiden Auslegung des Völkerrechts, wenn es um die russische Politik gegenüber der Ukraine geht, bei den amerikanischen Angriffskriegen mit ihren aberwitzigen Verheerungen verschwindet das Völkerrecht hingegen vollkommen in der Versenkung.“
  • “ … was Peter Scholl-Latour kurz vor seinem Tod in einem Interview gesagt hat: „Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“
  • „Und wenn Sie Scholl-Latours letztes Buch „Der Fluch der bösen Tat“ lesen, dann werden Sie Dutzende Stellen finden, wo der Mann seine eigene Branche der Propaganda und Hirnwäsche bezichtigt und überführt. Nur lässt er offen, ob die mediale Propaganda eigenen Überzeugungen entstammt oder ob die Journalisten selbst Opfer organisierter Gehirnwäsche geworden sind. Das ist in der Tat die Frage. Und überdies eine, die ist gar nicht so leicht zu beantworten.“  http://www.nachdenkseiten.de/?p=24698

Wider das Vergessen …

Sehr geehrter Herr Dr. Burger, beim Interview ließen Sie durchblicken, dass Sie eine „Islamisierung des Abendlandes“ für ein dämliches Gerücht halten. Demgegenüber möchte ich auf Folgendes aufmerksam zu machen:

Vor 10 Jahren hatte der schleichende Tugendterror der ´political correctnes´, für den offenbar auch die FAZ steht, noch nicht so Platz gegriffen wie heute und es fanden sich noch häufiger unvoreingenommene Medienbeiträge zu elementaren gesellschaftlichen Fragen der Zeit, die heute fast nur noch von der PeGiDa-Bewegung thematisiert werden:

  • Zum Beispiel 3sat Kulturzeit 2006: Hier sprach die Redaktion der ´Kulturzeit´ noch vom Islam als einer „Gefahr im Inneren“ unseres Landes, der mit „Härte und Toleranz“ – und einer „Leitkultur“ – zu begegnen sei. Anlaß waren auch seinerzeit Unruhen in der muslimischen Welt nach Mohammed-Karrikaturen. https://www.youtube.com/watch?v=TeFMzWIPxUY&feature=youtu.be
  • „Der Spiegel“ titelte in seiner Ausgabe 13/2007 mit mittig großem Schriftzug: „Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung“ Aufmachung des Heftes: Oben prangender goldener Halbmond mit Stern, unten das erleuchtete Brandenburger Tor. Überschrift der Titelgeschichte im Heft: „Haben wir schon die Scharia?“DER SPIEGEL 2007 (MEKKA Deutschland)„Undenkbar, dass heute ein solcher Titel erschiene“ merken heutige alternative Online-Magazine völlig zurecht an: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/22/wird-die-islamisierung-wg-pegida-geleugnet/
  • Und siehe da: Auch der verstorbene Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, schrieb noch 2006 von einer „demographischen Dynamik der Islamisierung“,  die unsere Gesellschaft „im nächsten Jahrzehnt“ treffe, „ganz gleich, wie friedfertig sich die hier lebenden Muslime zeigen“. Es gehe um eine „demographische Revolution von unten“, einen „Umschlagspunkt im Bevölkerungsaufbau, den eine Reihe europäischer Staaten in den nächsten Jahren erleben wird.“ Botho Strauß´ These, dass die „angeblichen Parallelgesellschaften“ in Wahrheit insoweitige „Vorbereitungsgesellschaften“ seien, rezipiert er wohlwollend und schützt sie vor denen, die immer sofort die „Witterung nach Fremdenfeindlichkeit, Verschwörungskomplexen und Stammtisch aufnehmen“.  (FAZ v. 13.02.2006, Feuilleton, Seite 37: „Vorbereitungsgesellschaft – Zu einer These von Botho Strauß“)

Würden Sie Herrn Schirrmacher jetzt ob solcher Worte zurechtweisen und Staatsanwaltschaft, Presserat, Verfassungsschutz oder Antifa-Schläger herbeisehnen?

Vor 10 Jahren beklagten die Mainstreammedien also eine „stille Islamisierung“ – um sie heutzutage als „angebliche“ zu leugnen? Und da wundern sie sich über den Schlachtruf „Lügenpresse“ politisch unzufriedener Bürger?

Apropos Politik: Auch deren Vertreter erscheinen durch die Bank nicht glaubwürdiger als die staatstragenden Medien: Im CDU-Wahlprogramm 1998 (Seite 17) las man noch:

 „Wer Zuwanderung für unser dicht besiedeltes Land fordert,
gefährdet den inneren Frieden.“

Hoppla! „Das darf man aber heute gar nicht mehr sagen – so dürfen wir das schon lange nicht mehr sagen!“ (Schlachtruf von Dr. Alfons Proebstl, der mittlerweile auf PeGiDa-Demonstrationen als Redner auftreten soll)

Und vor 10 Jahren – auf dem Leibziger CDU-Parteitag 2005 – beklagte Kanzlerin Merkel noch „unbegrenzte Zuwanderung“ und „Parallelgesellschaften“ – und die „Scheinheiligkeit“ und „Verlogenheit“ (!) derer, die die Warner (zu denen Merkel seinerzeit noch die CDU gerechtet wissen wollte) als ´rechtsextrem´ diffamierten. Heute hingegen knipst das Kartell der Altparteien PeGiDa nicht nur moralisch, sondern auch faktisch das Licht aus – und die Presse berichtet überwiegend wohlwollend darüber, jedenfalls begehrte sie zunächst nicht auf. Die Junge Freiheit kommentiert zurecht:

  • >>Medien und Politik haben alles getan, damit es soweit kommt. Es ist eine unheilige Allianz aus Linksextremisten, Islamisten und einem Staat, der seine eigenen Bürger verachtet. Die Jagd wurde schon vor Wochen eröffnet. Pegida-Anhänger seien „Aufwiegler“, „Nazis in Nadelstreifen“, „Rechtsextremisten“ und „Volksverhetzer“, tönte es aus dem Bundestag. Viele Medien überboten sich dabei, der politischen Elite eifrig Schützenhilfe gegen die unbequemen Kundgebungen zu geben. Sie haben den Pegida-Demonstranten die Zielscheibe aufgemalt, die nun im Visier der Islamisten auftaucht. Was für eine Ironie: Eine Kundgebung gegen die Islamisierung muß nach Drohungen radikaler Moslems abgesagt werden.<< http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/eine-schande-fuer-deutschland/

Erst langsam stellten sich vereinzelt mutig-kritische Kommentare ein – aber erst, nachdem die ´Luft rein´ war und man merkte, dass PeGiDa auf so primitive Weise nicht kaputt zu bekommen war, sondern im Gegenteil hierdurch noch Auftrieb bei den Bürgern erhielt.

Wie dem auch sei: Nach wie vor scheinen die Mainstreammedien mehr oder weniger unisono – um nicht zu sagen: gleichgeschaltet – der Ansicht zu sein, dass

  • >>die Stoßrichtung von Pegida „eine Absage an den aufgeklärten Westen und seine Ideen der unveräußerlichen Menschenrechte, der Toleranz, der Aufklärung und der Liberalität“<<

bedeute, wie beispielsweise jüngst im TAGESSPIEGEL der Historiker Heinrich August Winkler warnte. http://www.tagesspiegel.de/politik/heinrich-august-winkler-ueber-pegida-und-den-islam-islamische-gesellschaften-tun-sich-schwer-mit-demokratie/11276676.html.

Aber: Glaubt man das wirklich?!

Die naheliegende Rückfrage – und ´Gretchenfrage´ der ganzen Thematik – wäre doch: Möchten „Patriotische Europäer“, die „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ sind, diese unveräußerlichen Menschenrechte nicht – ganz im Gegenteil – gerade bewahren? Könnte das nicht sein? Sind Qualitätsjournalisten für diese sich geradezu aufdrängende Frage zu voreingenommen, zu einfältig, oder sind sie tatsächlich von transatlantischen Netzwerken „gekauft“, wie Herr Ulfkotte in seinem aktuellen Buch behauptet – ich weiß es nicht. Ich habe derartige Rückfragen jedenfalls noch nirgendwo gelesen oder gehört. Und genau aus diesem Grunde ist die überfällige Debatte bislang noch nicht einmal eröffnet worden!

Martin Renner, Gründungsmitglied der AfD, hat kürzlich unter Anspielung auf George Orwells „1984“ eloquent umrissen, worum es eigentlich geht:

  • „Ist es denn nicht so, dass Pegida und die AfD die gelebte Antithese zu den scheinbaren Gesellschaftseliten – Parteien, Kirchen, Institutionen, Gewerkschaften und Wirtschaftsunternehmen – bilden? Die allesamt und unisono dem bürgerlichen Mündel das immer gleiche kalmierende Wiegenlied singen und summen und lallen: „Uns ging es noch nie so gut. Islamisierung findet nicht statt. Die Rente ist sicher. Merkel ist alternativlos. EU heißt Frieden. Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Klimarettung tut not. Solidarität ist Menschenpflicht. Gleichstellung ein Muss. Frauenquote jetzt. Gender-Mainstreaming, der Gipfel der Kultur und Zivilisation. Zuwanderung rettet unsere Sozialversicherung.“ http://www.blu-news.org/2015/01/06/alles-oder-nichts-oder-sein-oder-nichtsein/

Noch knapper brachte es Thorsten Hinz in der JF 05/2015 auf den Punkt: Die Medien folgten mehrheitlich einem „politisch-ideologischen Programm, das sich mit den Stichworten Globalismus, Multikulturalismus, Genderismus und Treue zur ´pax americana´ umreißen läßt. Jenseits seiner Alternativlosigkeit, wird behauptet, beginne die braune Zone.“

  • Vom angeblichen „Brandanschlag von Ludwigshafen“, der keiner war, aber noch viele Jahre als Menetekel gegen Rassismus herhalten musste https://www.youtube.com/watch?v=2s_AD0AyzDo bis zur
  • Brandlegung in einer Synagoge, der zu Ex-Bundeskanzler Schröders “Aufstand der Anständigen” gegen “Ausländerhass” und “religiöse Intoleranz” führte, bevor als Täter sodann drei Araber ermittelt wurden: Nie gab es eine Entschuldigung gegenüber zu Unrecht Verdächtigten.
  • Auch nach dem Tod des Asylbewerbers Khaled Idris in Dresden drohten Linksextremisten den ´Rassisten´ von PeGiDa erst einmal „Rache“ an. Nachdem die polizeilichen Ermittlungen jedoch zu dem Ergebnis kamen, dass ein Mitbewohner der Mörder war, gab es
  • „lange Gesichter bei Politik, Medien und Antifa. Der Mörder war leider kein Deutscher, Betroffenheitsrituale bleiben aus, so ein Pech aber auch, halt dumm gelaufen. Ein toter Asylbewerber ist nur interessant, wenn der Täter Deutscher ist, besonders wertvoll, wenn der Täter deutscher Neonazi ist: Dann knallen bei ARD/ZDF, Bild, Welt und überall in deutschen Redaktionen die Sektkorken. Ist der Täter jedoch Asylbewerber wie das Opfer, herrscht sofort eisiges Schweigen. Entschuldigungen wird es in Richtung der PEGIDA nicht geben. Die Medien berichten über den Mord, aber zögerlich. Wäre der Täter aus dem so erhofften Kreis, würden bereits Sondersendungen morgens bis abends laufen.“ http://www.netzplanet.net/dumm-gelaufen-moerder-des-asylbewerbers-leider-kein-deutscher/19756

Auf der (politisch) ´anderen´ Seite finden wir hingegen meistens ´das Schweigen der Lämmer´ vor: Mediales Understatement im Verein mit häufig ´politisch korrekten´(?) Auslassungen, insbesondere der Täterherkunft, gerade auch bei Horrortaten:

Man vergleiche den angesichts dieser bestialischen Tat entstandenen medialen #Aufschrei# etwa mit dem ´sexistischen´ ´Brüderle-Gate´, das seinerzeit wochenlang die Medien beschäftigt hatte und durch ein verunglücktes ´Dirndl´-Kompliment eines in die Jahre gekommenen FDP-Politikers ausgelöst wurde, gerichtet an eine ´blutjunge´ Journalistin, die sich sicher danach längere Zeit ambulant therapeutisch behandeln lassen musste.

  • Der Chef der Polizeigewerkschaft NRW, Arnold Plickert, malte soeben ein „düsteres Bild“: „Jugendbanden, die ganze Stadtviertel kontrollieren und Polizisten deutlich machen: Hier haben wir das Sagen, hier gilt kein deutsches Recht.“ http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/hier-gilt-kein-deutsches-recht-diese-viertel-sind-gemeint-id10251946.html Im Artikel ist allerdings ausschließlich von „Jugendbanden“ und „Jugendlichen“ die Rede. Ein Hinweis auf ihre ethnische Herkunft fehlt völlig. Das wirkt in der Tat links-gesteuert!
  • Kommen wir schließlich auf die fürchterlichen Vorfälle im mittelenglischen Ort Rotherham zu sprechen. Dem Ort, der weit über Landesgrenzen hinaus traurige Berühmtheit erlangte, nachdem auch den dortigen Qualitätsmedien nichts mehr anderes übrig blieb, als über das dort seit 16 Jahren Unheil treibende pakistanische Pädophilen-Netzwerk zu berichten.
    16 Jahre lang haben pakistanisch-muslimische Pädophilen-Banden und Sklavenhändler mehr als 1400 (!) minderjährige Mädchen, häufig nicht älter als 11 Jahre alt, massenvergewaltigt und zur Prostitution gezwungen, bevor die Behörden einschritten! Ergebnis ist eine Art umgekehrter, anti-weißer Rassismus: Hätten Täter und Opfer eine andere Hautfarbe & Religion gehabt, wären die Opfer geschützt worden. Die Vorgänge in Rotherham werden von der dortigen Initiative „Eltern gegen Kindesmißbrauch“ nur als Spitze des Eisbergs betrachtet, der sich über größere Teile Englands erstreckt, wie die „Junge Freiheit“ vom 5.09.14 berichtet. Man erfährt dort auch, dass die lokale Polizei auf Weisungen ´von oben´ – statt gegen die Täter – u. a. gegen Väter der Kinder „vorgegangen (ist), die versucht hatten, ihre verschleppten Töchter aus Wohnungen zu befreien“. Diese Väter hätten nicht nur keine polizeiliche Unterstützung erfahren, sondern sind auch noch strafrechtlich belangt worden wegen ihrer Befreiungsaktionen.

Und alles nur, weil Polizei & Justiz Angst hatten, als Rassisten zu gelten!

Auch die FAZ machte kein Hehl aus dieser Erkenntnis, wie man fairerweise konstatieren muss, und zitierte aus dem Bericht des Gutachters Jay, wie folgt:

  • >>„Einige Stadtangestellte beschrieben ihre Nervosität, die ethnischen Wurzeln der Täter zu identifizieren, weil sie befürchteten, für rassistisch gehalten zu werden“ (…)
  • „Andere erinnerten sich an klare Weisungen, so zu handeln.“ Führende Lokalpolitiker und Polizisten hätten die „ethnische Dimension heruntergespielt“, sagte Jay.
  • Der Bericht zitiert Lokalpolitiker, die befürchteten, mit der Bekanntgabe der Herkunft der Täter rechtsradikale Gruppierungen zu stärken.
  • Zu Wort kommen auch junge Leute, die die Lage in Rotherham in den vergangenen Jahren so wahrnahmen, „dass die Polizei nichts gegen asiatische Jugendliche zu tun wagt, aus Angst vor Rassismusvorwürfen“.
  • Der Bericht strahlt über Rotherham hinaus aus. Die Unfähigkeit der lokalen Behörden, Mädchen vor sexueller Gewalt zu schützen, sei „erschreckend“, hieß es am Amtssitz des Regierungschefs in London.
  • Kommentatoren konservativer Blätter setzten sich am Mittwoch mit der Karriere auseinander, die der Begriff Rassismus im Königreich gemacht hat.
  • Rassismus ist zu einem derart hysterischen Topos geworden, dass er alle anderen moralischen Sorgen unterpflügt, in diesem Fall die Sorge um unsere Kinder“, schrieb der Kommentator des „Spectator“.<< (Ende Zitat FAZ)
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/organisierter-kindesmissbrauch-die-angst-ein-rassist-zu-sein-13120526.html

Aber: Hat die FAZ hieraus Lehren gezogen?

Müßte nicht bereits die eigene nüchterne Berichterstattung zu etwas mehr Unvoreingenommenheit gegenüber PeGiDa-Demonstranten und deren angeblicher ´Islamophobie´ führen?

„Der Chef der britischen Unabhängigkeitspartei Ukip, Nigel Farage, hat anlässlich der Anschläge gegen ´Charlie Hebdo´ gegen die europäische Integrationspolitik gewettert“, vermeldete die FAZ aus reservierter Distanz, und hierbei auch an die Vorgänge in Rotherham erinnert:

Wäre das nicht auch für die FAZ die Gelegenheit gewesen, einmal – nur ein einziges Mal (!) – bei diesem Thema in einem Leitartikel mutig Farbe zu bekennen? Man hätte ja sogar stolz auf frühere Warnungen (s. oben) verweisen können! Aber: Fehlanzeige!

Woher kommt diese Schere im Kopf, die man seit einigen Jahren beobachten kann? Das ist die ständig unausgesprochen im Raume stehende Frage, die viele Menschen bewegt.

Offenbar hält auch die FAZ das „Aufbauschen“ angeblicher „Einzelfälle“ für anrüchigen „Populismus“. „Populismus“ heisst jedoch nur, dem Volk endlich wieder eine Stimme zu verleihen – denn „das Volk ist der Chef!“ (Roger Köppel von der Schweizer Wirtschaftswoche) Und dafür ist es höchste Zeit in Deutschland und ganz Europa. Man erreicht die Menschen in den tabuisierten Schicksalsfragen der Nationen nicht mehr, wenn man davor zurückschreckt, eine die Massen mobilisierende Bewegung zu werden. Das beginnt auch die AfD erst allmählich zu verstehen. Nicht nur Politiker, sondern auch die Medien müssen beginnen, Verantwortungsbewusstsein für unsere Kinder und Kindeskinder zeigen! Zustände wie in Rotherham darf es in Europa nicht geben!

Sehr geehrter Herr Dr. Burger,

contra faktum non valet argumentum! Als Anhänger Voltaires begrüße ich dennoch, dass wir in einem freien Land leben, wo immer wieder durch Medien verbreitet werden kann, dass dem Islam Gewalt ´wesensfremd´ sei und selbstverständlich auch keine Islamisierung vonstatten ginge, nirgendwo. Aber die Volksbeschwichtiger aus Politik und Medien müssen in einer pluralistisch angelegten Demokratie dann eben auch aushalten, dass öffentlich in aller Deutlichkeit dagegen gehalten wird. Und solange das in Talkshows kaum jemand wagt – jedenfalls kein Deutscher ohne entlastenden Migrationshintergrund – oder jedenfalls schnell unterbrochen wird, wenn es eng wird für die Religion des Friedens; solange Islamkritik zwar nicht verboten ist, aber selbst hochrangige Zeitungsredakteure wie Nikolaus Fest sofort um ihren Job bangen müssen, wenn sie sich ihrer befleißigen; solange wird es auch weiterhin heißen: PeGiDa, übernehmen Sie! http://www.heumanns-brille.de/islam-und-demokratie/

Ich komme zum Schluß: Viele Politiker, Journalisten und Kirchenobere behaupten – wie gesagt: mittlerweile -, es gäbe in Deutschland keine Islamisierung. http://www.n-tv.de/politik/Islamisierung-Deutschlands-findet-nicht-statt-article14365116.html

Ich möchte Sie daher herzlich bitten, sich beigefügtes „Protokoll der Islamisierung“ durchzulesen und mir Ihre Stellungnahme hierzu zukommen zu lassen. http://www.heumanns-brille.de/protokoll-der-islamisierung/

Für Ihr Bemühen bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Heumann

– Anlage, wie erwähnt –

PS: Ich werde mir erlauben, diesen Brief auch offen in meinen BLOG www.heumanns-brille.de einzustellen

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10 Gedanken zu „Lügenpresse“

  1. Auch Sie sollten sich der Recherche befleissigen. Das Wort „Lügenpresse“ stammt eben nicht aus der Nazizeit, sondern wurde meines Wissen so um 1862 bereits dokumentiert. Recherchieren müssen Sie schon selbst, ich musste es auch….
    Auch Sie, als Rechtsanwalt, haben leider nicht den Mut zur Wahrheit und schwimmen mit dem politischen Strom einfach mit. Schade, man sollte sich so langsam mal einbringen, und eine wirkliche Rechtsgrundlage schaffen, um den ICC- und BVerfG-Urteilen gerecht zu werden. Dan spart man sich auch diese Scheingeplänkel mit Politik und Presse.
    Einen schönen Tag noch 🙂

    1. Es erscheint mir irrelevant, wer das Wort „Lügenpresse“ erstmalig verwendet hat. Und der Rest Ihrer Nachricht ist zu unsubstantiiert, um darauf eingehen zu können, ich erspare mir das.

  2. Vielen Dank für die viele Mühe, die Sie Herr A. Heumann sich mit diesem aussagekräftigen, offenen Brief (Anwortschreiben) gegeben haben! Es ist für mich erfreulich, daß mal ein (ganz normaler) Rechtsanwalt den M u t aufbringt, sich zu bekennen. Es ist mehr als traurig, daß entweder die Verteidiger des Islam blind sind und deshalb den Koran n i c h t lesen lesen können, oder aber bereits aus Furcht vor dem Koran und der Scharia konvertiert sind. Es sollte der Koran Pflichtlektüre aller Parlamtentarier, jeglicher Parteimitglieder und aller Schüler in Europa sein (im Fach Ehtik), wo sie jedoch mindestsens jene ca. 200 aggressiven Verse (der Suren) des Korans nicht mit eigenen Augen lesen sollten, denn das glaubt man ja sonst nicht.
    Ich möchte bei der Gelegenheit daran erinnern – habe ich mir angelesen – daß zuerst der Inhalt des Traumes des Mohammeds mündlich weitergegeben wurde, quasie wie in stiller Post, wobei dann am Ende der Koran – mit je zwei Zeugen für jedes Wort – doch noch nach x Jahren aufgezeichent wurde.
    Wir kennen ja das Spiel „Stille Post“ alle. Sagen und verstehen ist zweierlei. Man sollte dieses Werk den heutigen gegebenen Umständen anpassen, damit kein Imam jemals wieder diese aggressiven Verse mit Anweisung für Lug und Trug – gegenüber allen, die nicht an den Allah glauben – vorbeten kann, denn der Islam ist ein Hemmschuh jeder gesellschaftlicher Entwicklung.
    Freunliche Grüße Geli Mener

  3. Es wäre nett wenn sie den einen Satz ohne „nicht“ berichtigt einsetzen könnten:
    Es sollte der Koran Pflichtlektüre aller Parlamtentarier, jeglicher Parteimitglieder und aller Schüler in Europa sein (im Fach Ehtik), wo sie jedoch mindestsens jene ca. 200 aggressiven Verse (der Suren) des Korans mit eigenen Augen lesen sollten, denn das glaubt man ja sonst nicht.

  4. Langsam scheint bei der Presse ja der Groschen zu fallen und die Erkenntnis zu reifen, WER hier der Problembär ist. Die von ihr vorgeschlagene Therapie lautet aber dennoch – trotz richtiger Diagnose (!), Pegida auf periphere Wege zu verbannen (anstatt die regelmäßig Gewalt säenden Gegendemo zu verbieten oder denen entsprechende Auflagen zu machen!).
    http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/wenn-taeter-nicht-ins-weltbild-passen/?utm_source=LZM+Newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=11-03-2015+Total+von+der+Rolle%21+%2F+JF-Rundbrief+Nr.+10+vom+11.+M%C3%A4rz+2015&utm_content=Mailing_8724285

  5. Lügenpresse:
    Dazu passt die Abschiedsrede von John Swinton, als er als Herausgeber der New York Times 1880 in den Ruhestand trat:
    »Eine freie Presse gibt es nicht. Sie, liebe Freunde wissen das, und ich
    weiss es gleichfalls. Nicht ein einziger unter Ihnen würde es wagen, seine
    Meinung ehrlich und offen zu sagen. Das Gewerbe eines Publizisten ist es
    vielmehr, die Wahrheit zu zerstören, geradezu zu lügen, zu verdrehen, zu
    verleumden, zu Füssen des Mammon zu kuschen und sich selbst und seine Rasse
    um des täglichen Brotes willen wieder und wieder zu verkaufen. Wir sind
    Werkzeuge und Hörige der Finanzgewalten hinter den Kulissen. Wir sind die
    Marionetten, die hüpfen und tanzen, wenn sie am Draht ziehen. Unser Können,
    unsere Fähigkeiten und selbst unser Leben gehören diesen Männern. Wir sind
    nichts als intellektuelle Prostituierte.«
    Leserbriefe mit dieser Passage wurden bei RP online wegen diskriminierender Aussage jedes Mal gelöscht!
    Ja die Rheinische Pest…….

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