EuGMR: „Menschenrechte“ einmal kein trojanisches Vehikel gegen Staat und Gesellschaft

Der europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg hat gegen muslimische Eltern bzw. deren Lobby entschieden, dass ihre Tochter am Schwimmunterricht teilzunehmen hat. Danke! 

Warum wurden „europäische Werte“ in den letzten Jahren fast immer zugunsten des Islam ausgelegt? Hier aber hat das „Menschenrecht“ der Religionsfreiheit bei der Abwägung mit dem berechtigten gesellschaftlichen Interesse an Integration, Sicherheit & Ordnung einmal den Kürzeren gezogen.

Wie bei der „Flüchtlings“-Politik muss sich Deutschland nun erneut entscheiden, ob es den vom Bundesverfassungsgericht mit den Kopftuchbeschlüssen [hierzu: http://heumanns-brille.de/bverfg-und-religionsfreiheit/] im vorauseilenden EU-Gehorsam eingeschlagenen ´Sonderweg´ fortführt oder sich einreiht in ein vielleicht im letzten Moment noch aufwachendes und sich auf sich selbst besinnendes Europa.


„Befreiungsschlag“

Tomas Spahn spricht auf Tichy.de von einem „Befreiungsschlag der Zivilisation der Aufklärung“, der „in seiner gesamten Tragweite begriffen und anschließend auch aktiv durchgesetzt“ werden müsse:

„Die Soumission, die der Franzose Michel Houllebecq beschrieb und die als schleichende Islamisierung das westliche Europa des 21. Jahrhunderts prägt, hat durch die Straßburger Richter Grenzen aufgezeigt bekommen.

Bleibt zu hoffen, dass die europäische Politik das Signal richtig zu deuten weiß, seine Unterwerfung unter archaische Traditionen beendet und im Sinne der Verteidigung europäischer Grundwerte tätig wird, die sich uneingeschränkt gegen ein frühmittelalterliches Philosophiekonzept richten, dessen Auslegung mangels entsprechender Instanzen am Ende sogar noch jedem einzelnen Anhänger obliegt und daher beliebig variier- und erweiterbar ist.“ (Zitat Ende) http://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/eugh-stoppt-schleichende-islamisierung/

Sicher: Hier schlägt Aufklärung Religiosität. Aber auch „Identität“ ausufernden Relativismus und Individualismus: „Menschenrechte“ dürfen kein trojanisches Vehikel gegen Staat und Gesellschaft sein. Und „Menschenwürde“ nicht zu einem beliebig instrumentalisierbaren Hebel gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung verkommen.

Von der Frauenquote zur Inländerdiskriminierung

Schritt 1: Die rechtliche Privilegierung der Frau führt notwendigerweise zur „Diskriminierung“ des Mannes „aufgrund des Geschlechts“, was Art 3 GG bekanntlich verbietet. Es handelt sich um umgekehrten Sexismus. Dennoch wurde in den 90er-Jahren aus der Gleichberechtigung aufgrund EU-Gender-„Verordnung“ die Pflicht der Mitgliedstaaten, für Gleichstellung zu sorgen. Daher wurde in Deutschland die Verfassung geändert: In Art 3 II des Grundgesetzes wurde ein Satz 2 angefügt, der da lautet: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“.

Deutlicher wird Art 23 der EU-Grundrechts-Charta vom 18.12.2000: „Der Grundsatz der Gleichheit steht der Beibehaltung oder der Einführung spezifischer Vergünstigungen für das unterrepräsentierte Geschlecht nicht entgegen.“ (Auf gut deutsch: Frauen-Quoten sind zulässig).

Seither ist Männer-Diskriminierung im Berufs- und Beamtenleben und Väter-Diskriminierung bei Trennung und Scheidung legalisiert. [Ziel: Zerstörung der Kindheit und der klassischen Familie.]

Schritt 2: Jetzt fehlt der Sekte bloß noch der Schlußbaustein ihrer Pyramide: Eine klitzekleine weitere Verfassungsänderung mit 2/3-Mehrheit durch die GroKo, die Frauen-Privilegien auf „Flüchtlinge“ aus der gesamten dritten Welt ausgedehnt!

Etwa als neuer Absatz im Artikel 3 GG. Fangen wir ganz unverdächtig an: „Deutsche und Nichtdeutsche sind gleichberechtigt. Das gilt auch für Angehörige von Drittstaaten.“

Und jetzt kommt´s:  „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Nichtdeutschen und Deutschen und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Damit wäre die  „Inländerdiskriminierung“ – der Begriff stammt aus dem Europarecht – jetzt auch im weltweiten Rahmen verwirklicht.

Zwei Einwände bleiben:

Erstens wäre ein solcher Passus genauso verfassungswidrig, wie der bereits eingefügte (Frauenquoten)-Satz in Absatz 2.

Zweitens gibt es ihn noch nicht. Und die, die ihn herbeisehnen, fürchten nur deshalb weder bombende oder vergewaltigende Islamisten, noch Überfremdung oder leere Kassen, weil sie von der Abschaffung Deutschlands profitieren. Warum zum Beispiel werden in Sachsen 100000de EURO „Zuschüsse zur Förderung der Integration von Zuwanderern“ an die Asylindustrie aus öffentlichen Haushaltsmitteln bewilligt – wo es doch immer heisst, in Dunkeldeutschland gäbe es so wenig Migranten, dass dortige Pegida-Proteste absolut irrational seien? http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2016/6_Drs_6913_1_1_1_.pdf

Zudem kann man sich einstweilen noch als Multi-Kulti-Apologeten bezahlen lassen und immer noch rechtzeitig den Flieger dorthin besteigen, wo Zweitvilla und Offshore-Bankkonto warten. Nach mir die Sintflut! Soll das etwa christlich sein?


Das Statement des Asyl-Richters

Zum Teil kommen ´Eine-Welt´-Kommunisten unverhohlen wie Mafia-Boten daher, die Schutzgeld erpressen. So etwa ein deutscher (Ex)-Asylrichter:

„Die Alternative ist im Grunde sehr einfach: Entweder wir geben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder, wenn wir dazu nicht fähig sind, dann werden sie sich ihren Anteil bei uns abholen.“

Entweder – oder! Ist doch ganz einfach! So unverhohlen wie hier hat wohl noch kein Richter auf Recht und Verfassung gespuckt. Was sollen eigentlich deutsche Obdachlose, an der Armutsgrenze lebende deutsche Familien oder flaschensammelnde Rentner dazu sagen?!

Von Letzteren ist allerdings kaum zu befürchten, dass sie sich „ihren Anteil“ notfalls bei Bundestagsabgeordneten, provisionsgierigen Bankstern, unnützen EU-Bürokraten oder überzahlten Nachrichtenmoderatoren „abholen“.


Der Gipfel der Dreistigkeit

Und siehe da: Auf dem letzten „Integrationsgipfel“ beim Kanzleramt war es nun soweit: Wenn es nach Gusto von fünfzig „Migrantenorganisationen“ geht, soll nun tatsächlich die Verfassung nochmals geändert werden.  Als neuer Artikel 20b GG – also als weiteres „Staatsziel“(!) – soll eingefügt werden:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein vielfältiges Einwanderungsland. Sie fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration aller Menschen.“

Das zugrunde liegende ´Impulspapier´ verlangt explizit „Teilhabe am Haben und am Sagen“. Es geht um Migrantenquoten, mehr ´Money, Money´ (proaktive „Förderung“!), Erleichterungen bei der Einbürgerung (oder besser gleich Wahlrecht ohne Staatsbürgerschaft) – ohne Integrationsleistung; kurz: um ´positive Diskriminierung´ der Deutschen.
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-impulspapier-zur-desintegration-oezoguz-laesst-die-maske-fallen/


Erste europäische Migrantenpartei: „Gewöhn Dich dran!“ 

Ähnliche Forderungen wie von hier ansässigen ´Migrantenorganisationen´ werden in den Niederlanden von der ersten europäischen Migrantenpartei „Denk“ erhoben. Motto: „Gewöhnt Euch dran!“. Kostprobe:

„Gesetzliche Migrantenquote von zehn Prozent in allen Betrieben, Behörden und auch in Vorständen von Konzernen“.

Leistungswettbewerb, Vertragsfreiheit, demokratische Spielregeln? Alles nicht erwünscht! Die Analogie zum (Radikal-)Feminismus liegt auf der Hand – nur dass der „Migrationshintergrund“ jetzt noch wichtiger wird als das Geschlecht! (Alice Schwarzer ist zurecht not amused).

Ein Blick auf die Liste der beteiligten Migrantenorganisationen zeigt leider, dass Organisationen aus nahezu allen Herkunftsländern an dieser deutschenfeindlichen Machtübernahme beteiligt sind ! Um so mehr ist von „moderaten“ Migranten zu erwarten, dass sie sich deutlich vernehmbar von solchen Unverschämtheiten distanzieren. Es reicht!

Denn das ist noch lange nicht alles. Die WELT über die neue Partei:

„Wie die deutschen Islamverbände fordert auch Denk, das Staatsziel der Integration durch das der ´gegenseitigen Akzeptanz´ zu ersetzen. Nicht mehr nur diejenigen, die – in Worten von Angela Merkel – „neu hinzugekommen sind“, müssen sich anpassen. Stattdessen soll ein neu geschaffenes „Ministerium für gegenseitige Akzeptanz“ streng darüber wachen, dass den Hinzugekommenen nicht zu viel abverlangt wird.

– Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch: Die Regierungsfraktionen im niedersächsischen Landtag wollen mehr Fremdsprachen an Schulen. Nur wer die eigene Muttersprache beherrsche, lerne schnell Deutsch.

– Das soll erreicht werden, indem in den Schulen die Erziehung zum Multikulturalismus verpflichtend wird.

– Eine „Rassismuspolizei“ mit 1000 Beamten soll darüber wachen, dass es nirgendwo zu Diskriminierungen kommt. Überführte Täter sollen gerichtlich bestraft und vom Staatsdienst ausgeschlossen werden.

– Auch sollen Richter Verurteilte zu Sozialdiensten bei Zuwanderern verpflichten können; in jedem Fall werden sie in einem staatlichen „Rassismus-Register“ als dubiose Staatsbürger verzeichnet.“

– „Kritik an Erdogan ist tabu, die Haltung zu Israel und den Juden ist pikant.“

– „Damit die ehrgeizigen Ziele auch symbolisch klargemacht werden, müssen aus dem öffentlichen Leben alle Namen von historischen Seefahrern und Kolonisatoren verschwinden.

– Von islamistischem Terror kein Wort. „Terrorismus“ wird im Parteiprogramm zwar erwähnt, jedoch nicht als islamistische Gewalt, sondern einzig als Taten von Rechtsradikalen.“

– Eine Bezeichnung der Bevölkerung als „autochthone“ (ansässige) und „allochthone“ (fremdstämmige) Bürger, wie dies der niederländische Sprachgebrauch kennt, wird verboten.

– Selbstredend muss sich nach einem Wahlsieg von Denk die niederländische Obrigkeit für Sklaverei und Kolonialismus offiziell entschuldigen, wohingegen die Sklaverei in arabischen Staaten oder in der Türkei mit keinem Wort erwähnt wird.

– Im Gegenteil – die Anerkennung des türkischen Völkermordes an den Armeniern wird ausgesetzt und in einer „unabhängigen“ Kommission neu verhandelt. (Quelle: Die WELT).

Islamisierung? Nirgendwo!

Zwar gibt es nach offizieller Lesart keine „Islamisierung“. Dennoch kann das Bundesverfassungsgericht sie bereits für seine Rechtsprechung zur „Religionsfreiheit“ nutzbar machen: Das islamische Kopftuch sei in Deutschland üblich und „spiegelt sich im gesellschaftlichen Alltag vielfach wider“. Deshalb bräuchten muslimische Erzieherinnen ihr Kopftuch selbst bei ihrer Tätigkeit in kommunalen KITAS nicht abzulegen. Grüne verlangen dieses ´Recht´ auch für muslimische Richterinnen. Schließlich sei das eine Frage der Emanzipation …


Widerstand? 

Warum gibt es im Westen Deutschlands nur vergleichsweise marginalen Widerstand gegen die volks- und staatsauflösende Politik der Altparteien, insbesondere keine nennenswerte Pegida-Bewegung wie im Osten Deutschlands (und in fast allen anderen europäischen Staaten)?

Die Hauptstadt NRWs, Düsseldorf, in der ich lebe und arbeite, ist praktisch das Wohnzimmer des „Breiten Bündnisses“ von Antifa über Kirchenfunktionäre bis CDU.

Und in Karlsruhe (Bad.-W.) und anderen westdeutschen Hauptstädten sieht es nicht viel besser aus, wie ich lesen muss … Der Westen halt … Hier herrscht die Sekte (der Gutmenschen).

Wenn man auf der Straße mit Deutschen spricht, merkt man zwar, wie es immer mehr grummelt im Volk, aber offen zu protestieren, oder sich gar bei einer Demo auf der Straße zwei Stunden von der Antifa in Irrsinnslautstärke mit Trillerpfeifen und ´3.-Welt-Musik´ zudröhnen und als ´dreckige Nazis´ beleidigen zu lassen, während die Polizei direkt daneben steht, ist eben nicht jedermanns Sache!

Mit den Grundrechten auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit und körperlicher Unversehrtheit hat das alles nicht mehr viel zu tun. Aber wen interessiert das – im ´wilden Westen´?

Hier hat ´die Sekte´ durch die ´freie Presse´ in gewisser Hinsicht eine tiefenwirksamere Propaganda vollbracht als jedes Kommunisten-Komitee´ in der DDR.

Sobald man den Fernseher einschaltet, schwadroniert jemand in irgendeiner Talkrunde mit tief gefurchter Denkerstirn über „Rechtspopulisten“ und die von ihnen ausgehenden „Gefahren für die Demokratie“ und „unsere europäischen Werte“ …

Selbst im politischer Neutralität verpflichteten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es darf nicht wahr sein!

 

Europas Zweifrontenkrieg – Lösungsansätze

COMPACT-LIVE-Veranstaltung in Berlin:
  1. Manfred Kleine-Hartlage: „Europa befindet sich in einem Zweifrontenkrieg“! [Islamisierung + liberalistische  ´Amerikanisierung´].
  2. Und: Ausgerechnet „´die Linke´(…) besorgt die Geschäfte der global herrschenden kapitalistischen Klasse“! [Meine Rede]
  3. RA Dr. von Waldstein: „Deutsche Amtskirchen verleugnen nicht nur ihr Volk, sondern auch ihren Glauben!“
  4. Elsässer: Aus taktischen Gründen aber jetzt breite Front gegen die Islamisierung wichtig (Linke + Rechte, Liberale + Konservative,  Feministen, Christen und Atheisten, EU-/US-Fans und -gegner etc.)

Hervorragend verdichtete Informationen und Debatten, die die wesentlichen Dinge und Fragen auf den Punkt bringen – unbedingt Video anschauen (TEILEN!) https://www.youtube.com/watch?v=-OYmm59pcTY

Ω
Mit den erörterten Fragestellungen habe ich mich Ende 2015 hier beschäftigt: http://www.metropolico.org/2015/12/03/integrationsluege-islam-und-die-flucht-nach-vorn-in-den-krieg/

Ω
Wie ernst es ist? S. hier:
http://www.welt.de/politik/article157249356/Wir-rotten-Euch-aus-verbrennen-Euch.html

 

 

Umkehr der Gutmenschen

Ein erst fünfzehnjähriges Mädchen sticht einem Polizisten ohne Vorwarnung ein Messer in den Hals. Die Polizei hält dies für einen „gezielten Angriff mit terroristischem IS-Hintergrund“ …http://www.focus.de/politik/deutschland/15-jaehrige-stach-mit-messer-auf-polizisten-ein-ermittler-gehen-nach-bluttat-in-hannover-von-is-hintergrund-aus_id_5331042.html

Islam, Mädchen attackiert Polizist
„Terroristischer IS-Hintergrund“? Der Michel stutzt und grübelt kurz: Ob das am Ende etwas mit dem Islam zu tun hat? Wie dem auch sei: Wenn dies der Startschuss für eine neue Form der ´Bereicherung´ in Gestalt unvermittelter Attacken auf Leib und Leben mit religiös-ideologischem Hintergrund war, wie sie in Israel längst zum Alltag gehören, müsste das Israelkritikern sehr zu denken geben.

Oder ´unterdrücken´ wir hier arme Palästinenser oder Muslime im Allgemeinen? Davon kann ja wohl angesichts einer ins Skurile abdriftenden „Religionsfreiheit“ und „menschenrechtlichen“ Maximalforderungen für alle Fremden keine Rede sein!

Wer Islamisierung und Afrikanisierung vertuscht oder gar als kulturelle oder ökonomische „Chance“ für Europa sieht, muss bedenken, dass wir – im Gegensatz zu Israel – kein patriotisches Volk mehr sind und unsere Demokratie alles andere wehrhaft ist.

Ja, auch Du bist gemeint, lieber Papst Franziskus, der Europas innere Abwehrkräfte gegenüber den von Dir sogenannten „Invasoren“ weit überschätzt! Denn unsere christlichen Traditionen redet man uns einerseits aus, andererseits instrumentalisiert man diese für die Fremden aus der dritten Welt. So wird das nichts. http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/fluechtlingskrise-papst-franziskus-spricht-von-arabischer-invasion-14104945.html

CDU-NRW, Woelki + LaschetDie Gutmenschen von der immer noch großen Sekte der ´Zeugen Mutti Merkels´ müssen umkehren! Sie sind – frei nach Goethe – ein Teil von jener Kraft, die stets das Gute will, und doch das Böse schafft!

Und ja: Sie haben mitgestochen!

Facebook-Zitat-Krautkrämer-3

 

Lügenpresse

„Lügenpresse“? Oder: Wider das Vergessen.

Sehr geehrter Herr Dr. Burger,

als Landeskorrespondent NRW der FAZ hatte ich Ihnen am 08.01.15 wunschgemäß ein längeres Interview betreffend meiner Aktivitäten im Zusammenhang mit der PeGiDa-Bewegung gegeben.

Düsseldorf -Fernsehturm IMG-20141208-WA0023-225x300Kleine Richtigstellung vorneweg: Anders als auch in Ihrem Artikel zu lesen http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/dresdens-pegida-buendnis-distanziert-sich-von-nrw-ablegern-13364370.html, war die “DüGiDa”-Demonstration vom 08.12.2014 keineswegs ein Flop mit angeblich „nur 450″ Teilnehmern; vielmehr holten wir aus dem Stand 800 bis 1000 Menschen auf den Platz des Düsseldorfer Landtags http://www.blu-news.org/2014/12/09/duegida-trotz-linker-attacken-gut-gestartet/ – so viel, wie bis dato kein PeGiDa-Ableger mehr in den alten Bundesländern. Nun aber zur Sache:

Obwohl ich mich gegen PeGiDa-Parolen wie „Lügenpresse – auf die Fresse“ öffentlich – primär wegen des zweiten Teils der Parole – distanziert hatte, wie Sie schon im Vorfeld des Interviews richtigerweise bemerkt hatten, rollten Sie eine Art staatsanwaltschaftliches Verhör ab, bei dem Sie die tatbestandlichen Voraussetzungen eines herbeiphantasierten Straftatbestandes „unzureichende Distanzierung von PeGiDa, HoGeSa und Verschwörungstheoretikern wie Ulfkotte“ gewissenhaft zu überprüfen schienen.

Sie erblickten in meinem Fall sogar einen besonders schweren Fall dieses fiktiven Vergehens, da ich ja schließlich als Rechtsanwalt ein „unabhängiges Organ der Rechtspflege“ sei, wie Sie meinten, mich belehren zu müssen, für das sich offene Parteinahme für die Anliegen von PeGiDa oder HoGeSA – selbst bei Focussierung auf Grundrechte wie Demonstrations- und Meinungsfreiheit – von vorne herein verbiete. Da ich mich hiervon nicht einschüchtern ließ, erstaunt es mich, in dieser Sache noch nichts von der Rechtsanwaltskammer gehört zu haben.

Ganz besonders empörte Sie das Wort „Hassmedien“ aus einem Redemanuskript für die HoGeSa-Demonstration in Hannover. Und das Wort „Lügenpresse“ müsse schon allein deshalb unter zivilisierten Demokraten tabu bleiben, da es aus der Feder des Nazipropagandist Goebbels stamme. Diese Dünnhäutigkeit eines Vertreters der Systemmedien hat mich ehrlich gesagt erstaunt. Vergleicht man das mittlerweile zum ´Unwort des Jahres´ gekürte Wort „Lügenpresse“ mit den verächtlichen Diffamierungskampagnen, die PeGiDa-Teilnehmer seit Monaten aushalten müssen („dumpfe, zu kurz gekommene Kleinbürger“, „Rassisten“, „Ausländerfeinde“, „Nazischweine“), erscheint es doch relativ harmlos.

Und ja: Große Teile der Medien haben „Hass“ gesät gegen die PeGiDa-Demonstranten! Die unglaubliche, auf Filmaufnahmen zu studierende verbale und zum Teil auch physische Aggressivität der Gegendemonstranten, von denen manche offensichtlich nur durch massiven Polizeieinsatz vom Lynchen politischer Gegner abgehalten werden können, während sie geifernd für eine „offene“ und „tolerante Gesellschaft“ skandieren, ist das Ergebnis davon!
https://conservo.wordpress.com/2015/01/26/keine-gewalt-wir-brauchen-einen-friedlichen-dialog-jetzt-sofort/
Deswegen hat auch die ehrwürdige FAZ keinen Anspruch darauf, von wütenden Zuspitzungen in diesem durch Diffamierungen selber mitverursachten Bürgerkrieg, der leider derzeit unser Volk spaltet, verschont zu bleiben.

Jedenfalls solange nicht, wie auch die FAZ kein Interesse daran zeigt, sich mit den Sachthemen auseinander zu setzen, auf die PeGiDa-Demonstranten hinweisen möchten, obwohl diese Themen mit dem Akronym „PeGiDa“ („Patriotische – Europäer – gegen die Islamisierung des Abendlandes“) recht anschaulich eingefangen wurden. Weder hämische Hinweise auf die Zahl der Gegendemonstranten, noch darauf, welche Organisationen oder Parteien ungebetenermaßen „mobilisiert“ hatten oder darauf, ob angeblich mal wieder jemand von der (sicher nicht eingeladenen) NPD gesichtet wurde, können die Sachdebatte ersetzen.

Hingegen fehlt meist der aus Gründen der Fairness gebotene Hinweis, dass die allermeisten patriotisch gesinnten Demonstranten – und ja: auch die häufig zum Schutz der Bürger (!) mitlaufenden ´Hooligans´ – nicht nur ausgesprochen friedlich spazieren gehen, sondern auch friedensliebend sind: Sie betrachten auch Russland als Teil Europas, mit dem man keinen Krieg, auch keinen Wirtschaftskrieg führen möchte – schon gar nicht als Komplizen rechtsextremistischer Kräfte aus Kiew und Büttel US-amerikanischer geostrategischer Interessen.

Udo Ulfkotte ist ja nicht der einzige frühere „Insider“, der die Presse – u.a. unter dem Topos „Ukraine“-Berichterstattung – kritisch ins Visier nimmt. Es sei in diesem Zusammenhang auch an die öffentlichen Maßregelungen Ihrer Zunft seitens der langjährige Russland-Korrespondentin Gabriele Krone-Schmalz erinnert, der man – anders als PeGiDa-Demonstranten – nicht einfach jeglichen Sachverstand absprechen konnte. Auch der Journalist Walter van Rossum hat u. a. für die FAZ geschrieben und gibt im Interview bei den „Nachdenkseiten“ Medienkritisches zu Protokoll:

  •  „Ironie bei der Sache besteht darin, dass dieser so genannte Qualitätsjournalismus sich ja fast durchgehend (…) den Wonnen des Neoliberalismus verschrieben und pausenlos jene Flexibilisierung gepredigt hat, der er in absehbar Zeit nun selbst zum weiteren Opfer werden wird.“
  • „Und so ergehen sich unsere gedankenschweren Leitartikler in einer außerordentlich rigiden Auslegung des Völkerrechts, wenn es um die russische Politik gegenüber der Ukraine geht, bei den amerikanischen Angriffskriegen mit ihren aberwitzigen Verheerungen verschwindet das Völkerrecht hingegen vollkommen in der Versenkung.“
  • “ … was Peter Scholl-Latour kurz vor seinem Tod in einem Interview gesagt hat: „Wenn Sie sich einmal anschauen, wie einseitig die hiesigen Medien, von TAZ bis Welt, über die Ereignisse in der Ukraine berichten, dann kann man wirklich von einer Desinformation im großen Stil berichten. Ähnliches fand und findet ja bezüglich Syrien und anderen Krisenherden statt.“
  • „Und wenn Sie Scholl-Latours letztes Buch „Der Fluch der bösen Tat“ lesen, dann werden Sie Dutzende Stellen finden, wo der Mann seine eigene Branche der Propaganda und Hirnwäsche bezichtigt und überführt. Nur lässt er offen, ob die mediale Propaganda eigenen Überzeugungen entstammt oder ob die Journalisten selbst Opfer organisierter Gehirnwäsche geworden sind. Das ist in der Tat die Frage. Und überdies eine, die ist gar nicht so leicht zu beantworten.“  http://www.nachdenkseiten.de/?p=24698

Wider das Vergessen …

Sehr geehrter Herr Dr. Burger, beim Interview ließen Sie durchblicken, dass Sie eine „Islamisierung des Abendlandes“ für ein dämliches Gerücht halten. Demgegenüber möchte ich auf Folgendes aufmerksam zu machen:

Vor 10 Jahren hatte der schleichende Tugendterror der ´political correctnes´, für den offenbar auch die FAZ steht, noch nicht so Platz gegriffen wie heute und es fanden sich noch häufiger unvoreingenommene Medienbeiträge zu elementaren gesellschaftlichen Fragen der Zeit, die heute fast nur noch von der PeGiDa-Bewegung thematisiert werden:

  • Zum Beispiel 3sat Kulturzeit 2006: Hier sprach die Redaktion der ´Kulturzeit´ noch vom Islam als einer „Gefahr im Inneren“ unseres Landes, der mit „Härte und Toleranz“ – und einer „Leitkultur“ – zu begegnen sei. Anlaß waren auch seinerzeit Unruhen in der muslimischen Welt nach Mohammed-Karrikaturen. https://www.youtube.com/watch?v=TeFMzWIPxUY&feature=youtu.be
  • „Der Spiegel“ titelte in seiner Ausgabe 13/2007 mit mittig großem Schriftzug: „Mekka Deutschland – Die stille Islamisierung“ Aufmachung des Heftes: Oben prangender goldener Halbmond mit Stern, unten das erleuchtete Brandenburger Tor. Überschrift der Titelgeschichte im Heft: „Haben wir schon die Scharia?“DER SPIEGEL 2007 (MEKKA Deutschland)„Undenkbar, dass heute ein solcher Titel erschiene“ merken heutige alternative Online-Magazine völlig zurecht an: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/22/wird-die-islamisierung-wg-pegida-geleugnet/
  • Und siehe da: Auch der verstorbene Herausgeber der FAZ, Frank Schirrmacher, schrieb noch 2006 von einer „demographischen Dynamik der Islamisierung“,  die unsere Gesellschaft „im nächsten Jahrzehnt“ treffe, „ganz gleich, wie friedfertig sich die hier lebenden Muslime zeigen“. Es gehe um eine „demographische Revolution von unten“, einen „Umschlagspunkt im Bevölkerungsaufbau, den eine Reihe europäischer Staaten in den nächsten Jahren erleben wird.“ Botho Strauß´ These, dass die „angeblichen Parallelgesellschaften“ in Wahrheit insoweitige „Vorbereitungsgesellschaften“ seien, rezipiert er wohlwollend und schützt sie vor denen, die immer sofort die „Witterung nach Fremdenfeindlichkeit, Verschwörungskomplexen und Stammtisch aufnehmen“.  (FAZ v. 13.02.2006, Feuilleton, Seite 37: „Vorbereitungsgesellschaft – Zu einer These von Botho Strauß“)

Würden Sie Herrn Schirrmacher jetzt ob solcher Worte zurechtweisen und Staatsanwaltschaft, Presserat, Verfassungsschutz oder Antifa-Schläger herbeisehnen?

Vor 10 Jahren beklagten die Mainstreammedien also eine „stille Islamisierung“ – um sie heutzutage als „angebliche“ zu leugnen? Und da wundern sie sich über den Schlachtruf „Lügenpresse“ politisch unzufriedener Bürger?

Apropos Politik: Auch deren Vertreter erscheinen durch die Bank nicht glaubwürdiger als die staatstragenden Medien: Im CDU-Wahlprogramm 1998 (Seite 17) las man noch:

 „Wer Zuwanderung für unser dicht besiedeltes Land fordert,
gefährdet den inneren Frieden.“

Hoppla! „Das darf man aber heute gar nicht mehr sagen – so dürfen wir das schon lange nicht mehr sagen!“ (Schlachtruf von Dr. Alfons Proebstl, der mittlerweile auf PeGiDa-Demonstrationen als Redner auftreten soll)

Und vor 10 Jahren – auf dem Leibziger CDU-Parteitag 2005 – beklagte Kanzlerin Merkel noch „unbegrenzte Zuwanderung“ und „Parallelgesellschaften“ – und die „Scheinheiligkeit“ und „Verlogenheit“ (!) derer, die die Warner (zu denen Merkel seinerzeit noch die CDU gerechtet wissen wollte) als ´rechtsextrem´ diffamierten. Heute hingegen knipst das Kartell der Altparteien PeGiDa nicht nur moralisch, sondern auch faktisch das Licht aus – und die Presse berichtet überwiegend wohlwollend darüber, jedenfalls begehrte sie zunächst nicht auf. Die Junge Freiheit kommentiert zurecht:

  • >>Medien und Politik haben alles getan, damit es soweit kommt. Es ist eine unheilige Allianz aus Linksextremisten, Islamisten und einem Staat, der seine eigenen Bürger verachtet. Die Jagd wurde schon vor Wochen eröffnet. Pegida-Anhänger seien „Aufwiegler“, „Nazis in Nadelstreifen“, „Rechtsextremisten“ und „Volksverhetzer“, tönte es aus dem Bundestag. Viele Medien überboten sich dabei, der politischen Elite eifrig Schützenhilfe gegen die unbequemen Kundgebungen zu geben. Sie haben den Pegida-Demonstranten die Zielscheibe aufgemalt, die nun im Visier der Islamisten auftaucht. Was für eine Ironie: Eine Kundgebung gegen die Islamisierung muß nach Drohungen radikaler Moslems abgesagt werden.<< http://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2015/eine-schande-fuer-deutschland/

Erst langsam stellten sich vereinzelt mutig-kritische Kommentare ein – aber erst, nachdem die ´Luft rein´ war und man merkte, dass PeGiDa auf so primitive Weise nicht kaputt zu bekommen war, sondern im Gegenteil hierdurch noch Auftrieb bei den Bürgern erhielt.

Wie dem auch sei: Nach wie vor scheinen die Mainstreammedien mehr oder weniger unisono – um nicht zu sagen: gleichgeschaltet – der Ansicht zu sein, dass

  • >>die Stoßrichtung von Pegida „eine Absage an den aufgeklärten Westen und seine Ideen der unveräußerlichen Menschenrechte, der Toleranz, der Aufklärung und der Liberalität“<<

bedeute, wie beispielsweise jüngst im TAGESSPIEGEL der Historiker Heinrich August Winkler warnte. http://www.tagesspiegel.de/politik/heinrich-august-winkler-ueber-pegida-und-den-islam-islamische-gesellschaften-tun-sich-schwer-mit-demokratie/11276676.html.

Aber: Glaubt man das wirklich?!

Die naheliegende Rückfrage – und ´Gretchenfrage´ der ganzen Thematik – wäre doch: Möchten „Patriotische Europäer“, die „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ sind, diese unveräußerlichen Menschenrechte nicht – ganz im Gegenteil – gerade bewahren? Könnte das nicht sein? Sind Qualitätsjournalisten für diese sich geradezu aufdrängende Frage zu voreingenommen, zu einfältig, oder sind sie tatsächlich von transatlantischen Netzwerken „gekauft“, wie Herr Ulfkotte in seinem aktuellen Buch behauptet – ich weiß es nicht. Ich habe derartige Rückfragen jedenfalls noch nirgendwo gelesen oder gehört. Und genau aus diesem Grunde ist die überfällige Debatte bislang noch nicht einmal eröffnet worden!

Martin Renner, Gründungsmitglied der AfD, hat kürzlich unter Anspielung auf George Orwells „1984“ eloquent umrissen, worum es eigentlich geht:

  • „Ist es denn nicht so, dass Pegida und die AfD die gelebte Antithese zu den scheinbaren Gesellschaftseliten – Parteien, Kirchen, Institutionen, Gewerkschaften und Wirtschaftsunternehmen – bilden? Die allesamt und unisono dem bürgerlichen Mündel das immer gleiche kalmierende Wiegenlied singen und summen und lallen: „Uns ging es noch nie so gut. Islamisierung findet nicht statt. Die Rente ist sicher. Merkel ist alternativlos. EU heißt Frieden. Der Euro ist eine Erfolgsgeschichte. Klimarettung tut not. Solidarität ist Menschenpflicht. Gleichstellung ein Muss. Frauenquote jetzt. Gender-Mainstreaming, der Gipfel der Kultur und Zivilisation. Zuwanderung rettet unsere Sozialversicherung.“ http://www.blu-news.org/2015/01/06/alles-oder-nichts-oder-sein-oder-nichtsein/

Noch knapper brachte es Thorsten Hinz in der JF 05/2015 auf den Punkt: Die Medien folgten mehrheitlich einem „politisch-ideologischen Programm, das sich mit den Stichworten Globalismus, Multikulturalismus, Genderismus und Treue zur ´pax americana´ umreißen läßt. Jenseits seiner Alternativlosigkeit, wird behauptet, beginne die braune Zone.“

  • Vom angeblichen „Brandanschlag von Ludwigshafen“, der keiner war, aber noch viele Jahre als Menetekel gegen Rassismus herhalten musste https://www.youtube.com/watch?v=2s_AD0AyzDo bis zur
  • Brandlegung in einer Synagoge, der zu Ex-Bundeskanzler Schröders “Aufstand der Anständigen” gegen “Ausländerhass” und “religiöse Intoleranz” führte, bevor als Täter sodann drei Araber ermittelt wurden: Nie gab es eine Entschuldigung gegenüber zu Unrecht Verdächtigten.
  • Auch nach dem Tod des Asylbewerbers Khaled Idris in Dresden drohten Linksextremisten den ´Rassisten´ von PeGiDa erst einmal „Rache“ an. Nachdem die polizeilichen Ermittlungen jedoch zu dem Ergebnis kamen, dass ein Mitbewohner der Mörder war, gab es
  • „lange Gesichter bei Politik, Medien und Antifa. Der Mörder war leider kein Deutscher, Betroffenheitsrituale bleiben aus, so ein Pech aber auch, halt dumm gelaufen. Ein toter Asylbewerber ist nur interessant, wenn der Täter Deutscher ist, besonders wertvoll, wenn der Täter deutscher Neonazi ist: Dann knallen bei ARD/ZDF, Bild, Welt und überall in deutschen Redaktionen die Sektkorken. Ist der Täter jedoch Asylbewerber wie das Opfer, herrscht sofort eisiges Schweigen. Entschuldigungen wird es in Richtung der PEGIDA nicht geben. Die Medien berichten über den Mord, aber zögerlich. Wäre der Täter aus dem so erhofften Kreis, würden bereits Sondersendungen morgens bis abends laufen.“ http://www.netzplanet.net/dumm-gelaufen-moerder-des-asylbewerbers-leider-kein-deutscher/19756

Auf der (politisch) ´anderen´ Seite finden wir hingegen meistens ´das Schweigen der Lämmer´ vor: Mediales Understatement im Verein mit häufig ´politisch korrekten´(?) Auslassungen, insbesondere der Täterherkunft, gerade auch bei Horrortaten:

Man vergleiche den angesichts dieser bestialischen Tat entstandenen medialen #Aufschrei# etwa mit dem ´sexistischen´ ´Brüderle-Gate´, das seinerzeit wochenlang die Medien beschäftigt hatte und durch ein verunglücktes ´Dirndl´-Kompliment eines in die Jahre gekommenen FDP-Politikers ausgelöst wurde, gerichtet an eine ´blutjunge´ Journalistin, die sich sicher danach längere Zeit ambulant therapeutisch behandeln lassen musste.

  • Der Chef der Polizeigewerkschaft NRW, Arnold Plickert, malte soeben ein „düsteres Bild“: „Jugendbanden, die ganze Stadtviertel kontrollieren und Polizisten deutlich machen: Hier haben wir das Sagen, hier gilt kein deutsches Recht.“ http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/hier-gilt-kein-deutsches-recht-diese-viertel-sind-gemeint-id10251946.html Im Artikel ist allerdings ausschließlich von „Jugendbanden“ und „Jugendlichen“ die Rede. Ein Hinweis auf ihre ethnische Herkunft fehlt völlig. Das wirkt in der Tat links-gesteuert!
  • Kommen wir schließlich auf die fürchterlichen Vorfälle im mittelenglischen Ort Rotherham zu sprechen. Dem Ort, der weit über Landesgrenzen hinaus traurige Berühmtheit erlangte, nachdem auch den dortigen Qualitätsmedien nichts mehr anderes übrig blieb, als über das dort seit 16 Jahren Unheil treibende pakistanische Pädophilen-Netzwerk zu berichten.
    16 Jahre lang haben pakistanisch-muslimische Pädophilen-Banden und Sklavenhändler mehr als 1400 (!) minderjährige Mädchen, häufig nicht älter als 11 Jahre alt, massenvergewaltigt und zur Prostitution gezwungen, bevor die Behörden einschritten! Ergebnis ist eine Art umgekehrter, anti-weißer Rassismus: Hätten Täter und Opfer eine andere Hautfarbe & Religion gehabt, wären die Opfer geschützt worden. Die Vorgänge in Rotherham werden von der dortigen Initiative „Eltern gegen Kindesmißbrauch“ nur als Spitze des Eisbergs betrachtet, der sich über größere Teile Englands erstreckt, wie die „Junge Freiheit“ vom 5.09.14 berichtet. Man erfährt dort auch, dass die lokale Polizei auf Weisungen ´von oben´ – statt gegen die Täter – u. a. gegen Väter der Kinder „vorgegangen (ist), die versucht hatten, ihre verschleppten Töchter aus Wohnungen zu befreien“. Diese Väter hätten nicht nur keine polizeiliche Unterstützung erfahren, sondern sind auch noch strafrechtlich belangt worden wegen ihrer Befreiungsaktionen.

Und alles nur, weil Polizei & Justiz Angst hatten, als Rassisten zu gelten!

Auch die FAZ machte kein Hehl aus dieser Erkenntnis, wie man fairerweise konstatieren muss, und zitierte aus dem Bericht des Gutachters Jay, wie folgt:

  • >>„Einige Stadtangestellte beschrieben ihre Nervosität, die ethnischen Wurzeln der Täter zu identifizieren, weil sie befürchteten, für rassistisch gehalten zu werden“ (…)
  • „Andere erinnerten sich an klare Weisungen, so zu handeln.“ Führende Lokalpolitiker und Polizisten hätten die „ethnische Dimension heruntergespielt“, sagte Jay.
  • Der Bericht zitiert Lokalpolitiker, die befürchteten, mit der Bekanntgabe der Herkunft der Täter rechtsradikale Gruppierungen zu stärken.
  • Zu Wort kommen auch junge Leute, die die Lage in Rotherham in den vergangenen Jahren so wahrnahmen, „dass die Polizei nichts gegen asiatische Jugendliche zu tun wagt, aus Angst vor Rassismusvorwürfen“.
  • Der Bericht strahlt über Rotherham hinaus aus. Die Unfähigkeit der lokalen Behörden, Mädchen vor sexueller Gewalt zu schützen, sei „erschreckend“, hieß es am Amtssitz des Regierungschefs in London.
  • Kommentatoren konservativer Blätter setzten sich am Mittwoch mit der Karriere auseinander, die der Begriff Rassismus im Königreich gemacht hat.
  • Rassismus ist zu einem derart hysterischen Topos geworden, dass er alle anderen moralischen Sorgen unterpflügt, in diesem Fall die Sorge um unsere Kinder“, schrieb der Kommentator des „Spectator“.<< (Ende Zitat FAZ)
    http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/organisierter-kindesmissbrauch-die-angst-ein-rassist-zu-sein-13120526.html

Aber: Hat die FAZ hieraus Lehren gezogen?

Müßte nicht bereits die eigene nüchterne Berichterstattung zu etwas mehr Unvoreingenommenheit gegenüber PeGiDa-Demonstranten und deren angeblicher ´Islamophobie´ führen?

„Der Chef der britischen Unabhängigkeitspartei Ukip, Nigel Farage, hat anlässlich der Anschläge gegen ´Charlie Hebdo´ gegen die europäische Integrationspolitik gewettert“, vermeldete die FAZ aus reservierter Distanz, und hierbei auch an die Vorgänge in Rotherham erinnert:

Wäre das nicht auch für die FAZ die Gelegenheit gewesen, einmal – nur ein einziges Mal (!) – bei diesem Thema in einem Leitartikel mutig Farbe zu bekennen? Man hätte ja sogar stolz auf frühere Warnungen (s. oben) verweisen können! Aber: Fehlanzeige!

Woher kommt diese Schere im Kopf, die man seit einigen Jahren beobachten kann? Das ist die ständig unausgesprochen im Raume stehende Frage, die viele Menschen bewegt.

Offenbar hält auch die FAZ das „Aufbauschen“ angeblicher „Einzelfälle“ für anrüchigen „Populismus“. „Populismus“ heisst jedoch nur, dem Volk endlich wieder eine Stimme zu verleihen – denn „das Volk ist der Chef!“ (Roger Köppel von der Schweizer Wirtschaftswoche) Und dafür ist es höchste Zeit in Deutschland und ganz Europa. Man erreicht die Menschen in den tabuisierten Schicksalsfragen der Nationen nicht mehr, wenn man davor zurückschreckt, eine die Massen mobilisierende Bewegung zu werden. Das beginnt auch die AfD erst allmählich zu verstehen. Nicht nur Politiker, sondern auch die Medien müssen beginnen, Verantwortungsbewusstsein für unsere Kinder und Kindeskinder zeigen! Zustände wie in Rotherham darf es in Europa nicht geben!

Sehr geehrter Herr Dr. Burger,

contra faktum non valet argumentum! Als Anhänger Voltaires begrüße ich dennoch, dass wir in einem freien Land leben, wo immer wieder durch Medien verbreitet werden kann, dass dem Islam Gewalt ´wesensfremd´ sei und selbstverständlich auch keine Islamisierung vonstatten ginge, nirgendwo. Aber die Volksbeschwichtiger aus Politik und Medien müssen in einer pluralistisch angelegten Demokratie dann eben auch aushalten, dass öffentlich in aller Deutlichkeit dagegen gehalten wird. Und solange das in Talkshows kaum jemand wagt – jedenfalls kein Deutscher ohne entlastenden Migrationshintergrund – oder jedenfalls schnell unterbrochen wird, wenn es eng wird für die Religion des Friedens; solange Islamkritik zwar nicht verboten ist, aber selbst hochrangige Zeitungsredakteure wie Nikolaus Fest sofort um ihren Job bangen müssen, wenn sie sich ihrer befleißigen; solange wird es auch weiterhin heißen: PeGiDa, übernehmen Sie! http://www.heumanns-brille.de/islam-und-demokratie/

Ich komme zum Schluß: Viele Politiker, Journalisten und Kirchenobere behaupten – wie gesagt: mittlerweile -, es gäbe in Deutschland keine Islamisierung. http://www.n-tv.de/politik/Islamisierung-Deutschlands-findet-nicht-statt-article14365116.html

Ich möchte Sie daher herzlich bitten, sich beigefügtes „Protokoll der Islamisierung“ durchzulesen und mir Ihre Stellungnahme hierzu zukommen zu lassen. http://www.heumanns-brille.de/protokoll-der-islamisierung/

Für Ihr Bemühen bedanke ich mich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Heumann

– Anlage, wie erwähnt –

PS: Ich werde mir erlauben, diesen Brief auch offen in meinen BLOG www.heumanns-brille.de einzustellen

Protokoll der Islamisierung

 Mustervorlage für Bürger-Eingabe:
„Sehr geehrte/r….
viele Politiker, Abgeordnete, Journalisten und Kirchenobere behaupten, es gäbe bei uns in Deutschland keine Islamisierung. Ich möche Sie herzlich bitten, sich das beigefügte „Protokoll der Islamisierung“ sorgfältig durchzulesen und
mir Ihre entsprechende Stellungnahme zu diesem Thema zukommen zu lassen.

Für Ihr Bemühen bedanke ich mich im Voraus.
Mit freundlichen Grüßen“


Henkel, islam10418469_676389055748648_9083636692221470546_n
„Das Protokoll der Islamisierung
(Keine Garantie auf Vollständigkeit)

Von Thomas Böhm

Anfang der 80er Jahre lebten rund 56.000 deutsche Muslime zwischen Flensburg und Passau (Quelle Focus). Heute zählt man in Deutschland 4,5 – 5 Millionen Muslime (Quelle: Wikipedia) – eine enorme Steigerung innerhalb der letzten 35 Jahre, die sich natürlich überall bemerkbar macht. Damit leben hier mehr Muslime als im Libanon oder in den Emiraten (Quelle: Ökolandbau). Berücksichtigt man die demografische Entwicklung, könnte der Islam in den nächsten 30 Jahren einen noch größeren Einfluss auf Politik und Gesellschaft haben als heute.

Erdogan zum Islam
Im vorletzten Jahr ergab eine Studie des Wissenschaftszentrums Berlin, dass 65 Prozent der befragten Muslime, religiöse Regeln wichtiger seien als Gesetze, 75 Prozent meinten, es könne nur eine Auslegung des Koran geben. In der Befragung lehnten 60 Prozent der Muslime Homosexuelle als Freunde ab. Jeweils 45 Prozent zeigten sich überzeugt, dass man Juden nicht trauen könne und dass der Westen den Islam zerstören wolle (Quellen: Welt/3SAT).

24 Prozent der jungen Muslime in Deutschland sind laut einer Studie “streng Religiöse mit tendenzieller Gewaltakzeptanz und ohne Integrationstendenz” (Quelle: Bild/Welt).

60 Prozent der Asylanten, die 2013 nach Deutschland kamen, sind Muslime (Quelle: Idea).ÖZDEMIR und die TORE Wiens

In vielen Schulen der Großstädte ist der Anteil muslimischer Kinder in den unteren Klassen auf über 50 Prozent gewachsen, Tendenz weiter steigend. Bis zur Jahrtausendwende wurden in Deutschland 50 Moscheen gezählt, mittlerweile gibt es 2660 nicht klassische und 143 klassische Moscheen mit Minaretten, von denen der Muezzin zum Beten ruft. Neben dem Zentralrat der Muslime sind weitere 20 Islam-Verbände in den Vereinsregistern eingetragen (Quelle: Wikipedia).

Ali Hirsi zum Islam

Über 120 Moscheen befinden sich im Bau, weitere sind in Planung, in München ist ein großes Islamzentrum geplant (Quelle: Wikipedia). Finanziert werden soll das 35 Millionen Euro teure Projekt von einem islamischen Staat (Quelle: Süddeutsche Zeitung). In Hamburg wurde im Jahr 2013 eine Kirche zu einer Moschee umgebaut (Quelle: NDR). In Mönchengladbach, Dortmund und Berlin-Tempelhof vollzog sich die Umwandlung bereits früher (Quelle: Wikipedia).

Der islamische Geistliche Benjamin Idriz hat am 10. März 2013 in einem evangelischen Gottesdienst in München gepredigt. Die Ansprache war von der Gemeindeleitung als „Kanzelrede“ bezeichnet worden. Am Anfang des Gottesdienstes, an den sich eine Abendmahlsfeier anschloss, wurde eine Sure aus dem Koran als „Gebet des Tages“ verlesen. Während der Rede zitierte Idriz mehrmals Koran-Suren in arabischer Sprache (Quelle Kath.net). Kein Einzelfall.

al-Quaradawi zum Islam
Etwa 1250 hauptamtliche Imame und tausend ehrenamtliche Imame verbreiten in Moscheen, Islam-Zentren und auf Universitäten die Lehren des Korans.

Nach Vollzug in Hamburg, Hessen und Bremen erwägt nun auch Niedersachsen durch Staatsverträge die Islam-Verbände als offizielle Religionsgemeinschaften anzuerkennen (Quelle: Deutsche Welle). Berlins Regierung wünscht sich nach dem Integrations- und Partizipationsgesetz von 2010 ebenfalls einen Staatsvertrag. In Bayern und in anderen Bundesländern, in denen es noch keinen Staatsvertrag gibt, fordern die Muslime ebenfalls die Anerkennung ihrer Religionsgemeinschaft als Körperschaft des öffentlichen Rechts (Quelle: Welt). Auch der SPD-Vorsitzende und Finanzminister Sigmar Gabriel spricht sich für einen Staatsislam aus (Quelle: Deutsch Türkisches Journal).

Beim SWR und bei Radio Bremen sitzen Muslime in den Rundfunkbeiräten, eine Novellierung steht beim rbb an, andere Fernsehanstalten werden folgen (Quelle: Migazin). Im Deutschlandradio soll es ab März dieses Jahres einen festen Sendeplatz für eine muslimische Radio-Sendung geben (Quelle: Pro-Medienmagazin).

In 11 muslimischen Groß-Schlachtereien in Deutschland werden Tiere betäubungslos geschächtet (Halal) (Quelle: Muslim-Firmen.de). Immer mehr Supermärkte und Geschäfte bieten Halal-Produkte an, sie halten jetzt auch Einzug in die Biobranche (Quelle: Ökolandbau). Auch in vielen Kindergärten und Schulkantinen steht Halal-Fleisch auf dem Speiseplan. In einigen Schulen ist Schweinefleisch aus der Speisekarte gestrichen worden (Beispiel: Betzdorf im Westerwald, Quelle: RTL).

Aldi-Süd hat kürzlich auf Grund muslimischer Proteste eine Seife aus dem Sortiment genommen, auf deren Verpackung ein Minarett abgebildet war. Die Firma Lego hat den Bausatz „Jabbas Palast“ vom Markt genommen, weil die Vertreter der türkischen Gemeinde in Österreich behaupteten, durch die Ähnlichkeit mit einer Moschee, würde der Prophet beleidigt werden. Dieser Bausatz ist auch in Deutschland nicht erhältlich.

In Nordrhein-Westfalen wird seit 2012 und in Niedersachsen seit 2013 „Islamischer Religionsunterricht“ erteilt. Muslimische Theologen fordern den weiteren Ausbau des Islamunterrichts in den anderen Bundesländern (Quelle Wikipedia). Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und Kultusminister Andreas Stoch (SPD) haben bereits mehr Tempo beim Ausbau dieses Islamunterrichts angekündigt (Quelle: Focus).

An vier Zentren werden in Deutschland bereits Islamlehrer ausgebildet (Quelle: Deutschlandfunk). In Thüringen fordert der salafistische Erfurter Imam Abdullah Dündar nun ebenfalls die Einführung des Islamunterrichts in den Schulen. Die Regierung zeigt sich gesprächsbereit (Quelle: Thüringer Allgemeine).

In Berlin-Wedding wurde jüngst der Kindergarten „Morgenland“ eröffnet, der dem islamischen Gedankengut nahe steht (Quelle: Tagesspiegel). Im Berliner Kindergarten „Regenbogen Kidz“ feiern die Erzieher mit den Sprösslingen gemeinsam das Opferfest und achten auf das islamische Gebot der Sauberkeit (Quelle: Islamische Zeitung). Auch in anderen Bundesländern gibt es immer mehr rein muslimische Kindergärten.

In vielen deutschen Schulen werden muslimische Mädchen aus religiösen Gründen vom Sportunterricht befreit und nehmen nicht an Klassenfahrten teil (Quelle: DAS.de). Dazu gibt es im Netz diverse Anleitungen und Rechtshilfen (u.a. muslimeandeutschenschulen.de). In Berlin und in den anderen Großstädten gehen muslimische Mädchen und Frauen in den Hallen- und Freibädern im Burkini (Ganzkörper-Badeanzug) schwimmen. In Berlin wurde das bereits im Jahre 2009 erfolgreich „geprobt“ (Quelle: taz). In vielen Schwimmbädern wurden Badezeiten nur für muslimische Frauen eingerichtet, zum Beispiel in Hannover und Mühlheim (Quelle: WAZ). Jährlich droht über 4000 Frauen in Deutschland die – auch islamisch motivierte -Genitalverstümmelung (Quelle: Emma).

Im September vergangenen Jahres wurde in Berlin-Spandau zum ersten Mal ein Jordanier nach islamischen Recht ohne Sarg beerdigt (Quelle: BZ), insgesamt gibt es in Deutschland bereits über 60 islamische Grabfelder (Quelle: muslim-friedhof.de).

In muslimisch geprägten Gemeinden übernehmen so genannte Friedensrichter die Aufgabe der deutschen Justizbehörden. Sie handeln nach der Scharia, dem religiösen Gesetz des Islams. Der rheinland-pfälzische Justizminister Jochen Hartloff (SPD) hat sich sogar öffentlich für die Einführung von sogenannten Scharia-Gerichten in Deutschland ausgesprochen. (Quelle: Focus). 2012 hat sich das Landgericht Limburg bereits in einem Urteil auf die Scharia berufen. Nichts Ungewöhnliches: Im selben Jahr berichtete die „Welt“, dass für deutsche Gerichte „Scharia“ kein Fremdwort ist. In Erbrechtsfällen, aber auch bei Scheidungen wird in vielen Bundesländern mitunter bereits islamisches Recht angewandt.

Im März 2014 bekam ein „Ehrenmörder“ auf Grund seines muslimischen Glaubens beim Landgericht Wiesbaden ein milderes Urteil (Quelle: Idea). In Wuppertal und Düsseldorf patrouillierte letztes Jahr bereits eine selbst ernannte Scharia-Polizei durch bestimmte Viertel. Der libanesische Familienhelfer Abed Chaaban in Neukölln schätzt, dass 30 Prozent aller arabischstämmigen, muslimischen Männer in Berlin mit zwei Frauen verheiratet sind – mit einer staatlich, mit der anderen islamisch. In anderen deutschen Städten wie zum Beispiel München gehört die Polygamie in muslimischen Kreisen ebenfalls zum Alltag (Quelle: Welt).

In Niedersachsen hat Justizministerin Niewisch-Lennartz (Grüne) im November letzten Jahres 36 muslimische Seelsorger und Seelsorgehelfer berufen, 22 von ihnen werden muslimische Gefängnisinsassen betreuen. Auch in den anderen Bundesländern wird der Bedarf an muslimischen Seelsorgern, die im Strafvollzug tätig sein sollen, immer größer (Quelle: Islamq).

In Berlin-Kreuzberg wurden im vergangenen Dezember die Weihnachtsmärkte in Wintermärkte „auf Grund des Treibens einer Religionsgemeinschaft“ umgetauft (Quelle: Bild). In Bielefeld heißt der St. Martinsumzug seit Herbst letzten Jahres „Lichterfest“ – umstritten ist, ob die Umbenennung stattfand, um muslimische Gefühle nicht zu verletzen.

Auf den deutschen Seiten von „ebay“ und „Amazon“ gehören die Burka und Niqab-Angebote zu den aktuellen Verkaufsschlagern. Im letzten Jahr beschrieb der Neuköllner SPD-Bürgermeister Heinz Buschkowsky die aktuelle Situation in dem muslimisch geprägten Bezirk mit den Worten: „Wenn ich aus dem Fenster des Rathauses Neukölln schaue, dann sehe ich etwas ganz anderes, etwas, was mir nicht gefällt. Die Frauen tragen lange, schwarze Mäntel und ihre Köpfe sind unterschiedlich verhüllt…“ (Quelle: Weser Kurier). Ähnliche Straßenbilder findet man auch in allen anderen deutschen Großstädten.

Vor kurzem wurde Gerda Horitzky (CDU) als stellvertretende Bezirksbürgermeisterin der Dortmunder Nordstadt durch SPD, Grüne, Linke und Piraten abgewählt. Sie hatte sich kritisch über Kopftücher geäußert (Quelle: Der Westen).

Auf der letzten Islamkonferenz forderten die Islam-Verbände als Zeichen der Gleichberechtigung eine eigene Caritas, um u.a. eigene Kitas mit staatlicher Förderung betreiben zu können (Quelle: Welt).

Bereits 2013 forderten die Islam-Verbände eigene Feiertage für Muslime – Einen Tag während des Ramadans und einen während der Zeit des Opferfestes (Quelle: Welt).

Immer wieder versuchen Eltern muslimischer Schüler Gebetsräume in Schulen zu erstreiten (Quelle: FAZ/Spiegel). In vielen Krankenhäusern (z.B. in Offenbach, Wesel und Duisburg) sind für Muslime Gebetsräume eingerichtet worden (Quelle u.a. rp-online).

Führende Vertreter von Islamverbänden in Deutschland fordern den Einsatz muslimischer Seelsorger bei der Bundeswehr . “Das hätte eine hohe integrative Bedeutung”, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, Aiman Mazyek (Quelle: Welt), gleichzeitig fordert Mazyek „Islamfeindlichkeit“ als Straftatbestand zu behandeln (Quelle: Junge Freiheit).“

Das „Protokoll der Islamisierung“ erschien erstmalig hier (Autor: Thomas Böhm):
http://journalistenwatch.com/cms/2015/01/25/heute-gehoert-der-islam-zu-deutschland-und-morgen-gehoert-deutschland-dem-islam/

 

Heumann-DüGiDa-Rede-08.12.14

Im Dezember 2014 hielt ich diese Rede als Mitorganisator von DüGiDa vor 800 Leuten – die ich heute genauso wieder so halten würde.
Das hat vielen nicht gefallen: http://www.metropolico.org/2014/12/07/duegida-mitinitiator-wird-bedroht/
Anders als in der „Lügenpresse“ teilweise zu lesen war, kann „DüGiDa“ am 08.12.14 keineswegs als „Flop“ mit angeblich „nur 400“ Teilnehmern bezeichnet werden; denn in Wahrheit holten wir ´aus dem Stand´ 800 bis 1000 Leute Demonstrationsteilnehmer auf den Platz des Landtags http://www.metropolico.org/2014/12/09/duegida-trotz-linker-attacken-gut-gestartet/ – so viele, wie bislang kein PeGiDa-Ableger mehr in den alten Bundesländern.

DüGiDa-Bild safe_image
Wo stünde der Widerstand in Düsseldorf/NRW, wenn man diesen NRW-Start im Winter 2014 kontinuierlich bis dato fortgesetzt hätte? Wieviele ´Spaziergänger´ wären mittlerweile vom Sofa auf die Straße gekommen? 5000?

Hier der Text der Rede:

„Hallo, liebe Freunde!! Ich begrüße Euch alle ganz herzlich zu unserer heutigen PeGiDa- Auftaktveranstaltung in NRW!!

Auch heute sind wir wieder friedlich vereint – im Geiste der Dresdner Spaziergänge! Jetzt auch hier in der Landeshauptstadt Düsseldorf!!

Düsseldorf -Fernsehturm IMG-20141208-WA0023-225x300

A. Ich weiss, einigen gefällt das ganz und gar nicht: Sie leiden seither unter chronischer „Bürgerphobie“! Ich schlage vor, wir wünschen Ihnen von hier aus gemeinsam:
„Gute Besserung!“

Herrschaften!! Was passiert denn schon? Unsere Bewegung kommt aus der Mitte des Volkes! Rechtsradikale Parolen oder Symbole werden hier genauso wenig geduldet wie linksradikale. Und „gegen die Islamisierung des Abendlandes“ zu sein, bedeutet keineswegs, Bürger muslimischen Glaubens pauschal abzulehnen – oder gar als Feinde zu betrachten! Damit das mal ganz klar ist!

Wir sind hier im Interesse aller Bürger dieses Landes, aller integrationswilligen Ausländer – und aller souveränen Völker Europas!
(„Wir sind das Volk!)

Wir lassen uns nicht mehr auseinanderdividieren! Jeder demokratisch gesinnte PATRIOT ist hier willkommen! Egal ob ´links´ oder ´rechts´, egal welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion! Hauptsache, er steht hier gemeinsam mit uns für Deutschland!

DüGiDa-Foto (2) IMG-20141208-WA0007-300x225

Wer sind denn die wahren Verfechter von Demokratie & Menschenrechten?! Wir!
Wir prangern die barbarische Christen-Verfolgung im Orient ebenso an, wie Judenfeindlichkeit – und die wachsende Willkür & Anarchie in unserer Heimat!

Z. B. wenn gewaltbereite Antifa-Horden – unter Beifall von Politik & Medien – friedlich demonstrierende Bürger – mit Flaschen + Steinen bewerfen! Der Staat hat friedliche Demonstranten zu schützen! Nicht aber die zu begünstigen, die Krieg gegen seine Bürger führen!!

Henkel, islam10418469_676389055748648_9083636692221470546_n

B. Warum zum Teufel sind wir eigentlich gegen die „Islamisierung des Abendlandes“?? – Ganz einfach: Nur der Islam kennt den ZWANG! Nur im Islam kann Abfall vom Glauben tödliche Folgen haben! Das lässt sich mit „Menschenrechten“ und Grundgesetz eben nicht vereinbaren! Ebensowenig seine Frauenverachtung oder Homophobie.

Mehr noch: Die internationale Charta der 57 islamischen Staaten – stellt die universellen Menschenrechte ausdrücklich unter den Vorbehalt der Scharia! Genau genommen gibt es nach islamischen Schriften gar keine Menschenrechte für Ungläubige! Und deshalb fordern wir: Freiheit, Gleichheit und Toleranz für alle Menschen vor dem Gesetz – unabhängig vom Glauben! Nur so können wir uns ein Europa der Zukunft vorstellen!

Broder, Die EU ist ein Problem

C. Islamisierung ist aber nicht alleinige Ursache, sondern auch Symptom für den „drohenden Untergang des Abendlandes“! Wir erinnern uns:

1. Die 68er-Revolte brachte den Radikal-Feminismus. Und ein allzu negatives Bild einer Frau, die sich für Kinder und Familie entscheidet.

2. Dann kam noch das totalitäre Gender-Mainstreaming. Und bescherte uns eine neue, beknackte Sprache, die kein Mensch braucht!

Schon die Kinder sollen umerzogen werden: Mit Schul-Bildungsplänen zu ihrer Frühsexualisierung! (Verantwortungslose Ideologen fordern jetzt: „Porno statt Adorno“ – und „Rudelfick statt Physik“? Hallo ?! Ich will das hier nicht weiter kommentieren.)

Nigel Farage

3. Aber was kam dann? Nach Deutschlands Wiedervereinigung nahm man uns die DM weg! Und betrog uns mit dem EURO – und dessen ´Rettung´ – um eine Wachstumsdividende von ca. 30 % unseres jetzigen Lebensstandards.

EURO-Bild 5000200-bce-cl

4. Und OBENDREIN kam dann noch etwas, was ich jetzt mal vorsichtig unzureichend kontrollierte Massenzuwanderung nennen darf.
Meine Damen und Herren!! Man wirft uns vor, „generell Stimmung gegen Flüchtlinge und Ausländer zu machen“! Mit Verlaub, das ist Unsinn: Wir differenzieren nämlich sehr wohl: Kriegs-Flüchtlingen in Not muss selbstverständlich geholfen werden!
Aber warum werden 145000 (Anm.: Mittlerweile wurden die offizielle Zahl auf sogar 600000 (!) korrigiert) rechtskräftig abgewiesene Asylbewerber nicht konsequenter abgeschoben? Es sollte klar sein: Wir können nicht alle Wirtschaftsflüchtlinge dieser Welt dauerhaft aufnehmen!

Denn auch hierzulande gibt es Menschen in Not:
– 300000 Obdachlose, die oft keinen Platz mehr finden in Schlafeinrichtungen – und deshalb hinaus in die kalte Winternacht geschickt werden.
– Alte Menschen – die dieses Land aufgebaut haben – und jetzt ihre Pflegeheime für Asylbewerber räumen müssen! Ich finde das sozial ungerecht.

Und last but not least: Die Kriminalität! Jeden Tag wird die Gewalt auf unseren Straßen größer! Und laut Innenminister de Maiziere soll das alles erst der Anfang sein!

Aber immer mehr Menschen fragen sich: Was soll das alles?!

Drapeaux européens devant le Berlaymont

D. Genug ist genug! Aber unsere Eliten in Brüssel sind korrupt:

Sie lassen sich locken und kaufen – vom Öl-Reichtum arabischer Staaten!

Sie riskieren einen Krieg gegen Russland – der nur der USA nützen könnte!!

Und: Sie wollen das Europa der Vaterländer abschaffen!

Und alles – höchst undemokratisch – über den Kopf der Völker hinweg!

Sie nennen das „Europäische Integration“. Wir aber nennen das einen „Staatsstreich von oben“!!

Meine Damen und Herren: Die Völker Europas haben es satt, von Eliten verraten zu werden, die ihre Identität und ihre Traditionen zerstören wollen! Deswegen sind wir hier !!!

Eine Volks-Bewegung wie 1989!! Und deshalb sage ich Euch:

WIR sind die Guten!

WIR sind der Aufstand der Anständigen!!

WIR sind es, die ´den Arsch hochkriegen´!!!

Wir – sind – das – Volk!!!!

 

Die Nazikeule zieht nicht mehr_n

Nachtrag vom 09.12.2014:

Danke an die Düsseldorfer Polizei! Dass Ihr Euren Schutzauftrag ernst genommen habt! Ihr zeigtet gestern, wie´s geht!

Düsseldorf ist kein Platz für die links-extreme aggressive anti-bürgerliche “Deutschland-verrecke!”-Fraktion! Die zwar geifernd gröhlen durfte (geschenkt), aber an diesem Abend nur entspanntes Gelächter geerntet und für gute Laune der Demonstranten gesorgt hat. So muss das!
Und wenn bald auch die Mainstream-Presse merkt, dass sie in den letzten 25 Jahren auf´s falsche Pferd gesetzt und Bock und Gärtner verwechselt hat (kann ja mal vorkommen), ist Deutschland auf einem guten Weg!
Ich rate den Demonstranten aber dringend (!), künftig Parolen wie “Lügen-Presse – halt die Fresse” zu unterlassen! Das ist schwarze Pädagogik, die wir nicht nötig haben. Wir sollten besser Bereitschaft zum sachlichen Dialog zeigen. Den wir nicht zu scheuen brauchen. Denn wir haben die besseren Argumente: Die täglichen Fakten.

Video der Rede: https://www.youtube.com/watch?v=jbGJzUQW9MU

frohe-weihnachten-0056

NACHTRAG vom 12. März 2015:

Langsam scheint bei der Presse ja der Groschen zu fallen und die Erkenntnis zu reifen, WER hier der Problembär ist. Die von ihr vorgeschlagene Therapie lautet aber dennoch – trotz richtiger Diagnose (!), Pegida auf periphere Wege zu verbannen (anstatt die regelmäßig Gewalt säenden Gegendemo zu verbieten oder denen entsprechende Auflagen zu machen!). http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/kommentar-zur-eskalation-bei-pegida-frankfurt-gegen-das-gewaltritual-13475966.html

Islamisierung des Abendlandes

Islamisierung und massenhafte Zuwanderung Integrationsunwilliger sind – neben EURO- und Ukrainekrise – wohl die größten politischen Herausforderungen Europas. Nicht wenige sehen im Islamismus eine „Gefahr die eines Tages den ganzen Planten bedrohen kann,“[1] oder warnen vor einer „Schlacht apokalyptischen“ Ausmaßes, die dem Westen bevorstünde.[2]

Henkel, islam10418469_676389055748648_9083636692221470546_n

Aber kaum ein Thema ist derart von Denkblockaden umrankt. Akif Pirincci („Deutschland von Sinnen“) hat eine Bresche in sie geschlagen: Die Deutschen lassen sich zum Dank dafür, dass sie – obzwar selber hoch verschuldet – den Patienten EU finanziell am Leben erhalten und keineswegs nur zur Weihnachtszeit das Lied ´macht hoch die Tür, die Tor die weit´ singen, als Nazis beschimpfen und auf den Straßen ihrer Heimat von Migranten verprügeln.

Am eigenen Ast sägen auch die Kirchen mit Inbrunst, indem sie seit Jahrzehnten Seit´ an Seit´ mit linken Multikulti-Enthusiasten Schönfärberei des Islam und ´Pro-Asyl´-Politik betreiben, obwohl sie nicht zuletzt dadurch – samt des christlichen Glaubens – auf der Müllhalde der Geschichte zu landen drohen. In Wahrheit ist diese Fraktion nicht FÜR das Asylrecht, sondern dagegen. Denn wo das Motto: „(Dauerhaftes) Bleiberecht für ALLE“ lautet, kann die Frage nach einem klar konturierten „Recht“ auf Asyl keine Rolle mehr spielen – von Pflichten einmal ganz zu schweigen.

Am taktisch dümmsten aber scheinen die in dieselbe Kerbe hauenden ultra-liberalen, ´gender´-bewegten Feminist(inn)en und Homosexuellen, die im Falle einer durchgreifenden Schariasierung Europas wohl als erste am Baukran baumeln würden.

Sorgfältiger Untersuchung wert ist – jedenfalls aus liberaler Sicht – NICHT, ob es für uns Europäer erstrebenswert sein kann, unter dem Gesetz der SCHARIA zu leben. Wer jemals Video-Aufzeichnungen davon gesehen hat, wie in islamisch dominierten Gesellschaften drakonische Strafen wegen nichtiger Vergehen gegen Frauen und Schwule vollstreckt werden oder ´im Namen Allahs´ unter dem Jubel des Publikums Christen und anderen ´Ungläubigen´ einschließlich Kindern bei lebendigem Leibe der Kopf abgeschnitten wird, dem fällt die Antwort nicht schwer. Solche Vorgänge werden von den Tätern offensichtlich nicht als zu verheimlichendes Verbrechen betrachtet, sondern als gottgefällige Heldentat: Wert, es mit den allgegenwärtigen Handys zu filmen, um es triumphal im Internet zu veröffentlichen. Es finden sich dort derart viele solcher Aufzeichnungen, dass man Tage bis Wochen verbringen könnte, um sie sich alle anzuschauen, müsste aber dann damit rechnen, dadurch ernsthaft an Geist und Seele zu erkranken.

Ungeachtet dessen weicht der Mainstream in Politik und Medien permanent einer existentiellen Frage aus: Wird Europa bei unverändert fortschreitender Entwicklung, und sei es auf friedliche Weise, vom Islam unterwandert werden, so dass kommende Generationen – womöglich schon die der Enkel – unter der Herrschaft der islamischen Scharia leben müssen?
Diese ´Gretchenfrage´ wird bislang – so zugespitzt – kaum öffentlich gestellt. Unter anderem deshalb nicht, weil dies zu einer Entscheidung zwänge:
(A) Wird diese Aussicht akzeptiert oder jedenfalls hingenommen, oder
(B) gedenkt man, wenigstens zu versuchen, eine solche Entwicklung aufzuhalten ? Wie auch immer die Entscheidung ausfällt: sie sollte bewusst und in voller Kenntnis der Sachlage getroffen werden. Andernfalls verhielten sich die Europäer möglicherweise wie der berühmte Frosch im Kochtopf, der wegen der nur unmerklich ansteigenden Temperatur den Moment verpasst, an dem er noch hätte hinausspringen können.

Eine so beschriebene Gefahr bräuchte noch nicht einmal als sonderlich hoch eingeschätzt werden, um eine offene Debatte darüber als vernünftig – ja sogar zwingend erforderlich – erscheinen zu lassen. Im Polizei- und Ordnungsrecht gilt seit jeher der Grundsatz: je GRÖßER der anzunehmende Schaden, desto GERINGER sind die Anforderungen an die Wahrscheinlichkeit seines Eintritts. Im Grunde verfahren wir alle nach dieser Devise (oder sollten es), denn Alltagsklugheit und gesunder Menschenverstand gebieten nichts anderes. Die Politik sollte es auch.

Ebenso die Medien. Tun sie aber oft nicht. Schon gar nicht sog. ´Talk-Shows´, die das Thema: „Aufstand für das Abendland – Wut auf die Politik oder Fremdhass?” ankündigen, wie z. B. die Maybrit-Illner-Show im ZDF am 11.12.2014  http://www.zdf.de/maybrit-illner/pegida-aufstand-fuer-das-abendland-wut-auf-die-politik-oder-fremdenhass-36307634.html, wo „das eigentliche Thema“ – nämlich die „Islamisierung des Abendlandes“ erst „gar nicht zur Sprache kommt“, wie Blu-News richtig erkennt.   http://www.blu-news.org/2014/12/12/keine-islamisierung-nirgends/

Es bleibt auch nach unzähligen Shows zur fröhlichen „Vermehrung von Erkenntnissen“ dabei: Nach offizieller muslimischer – wie auch verbreiteter grüner, links-liberaler oder liberal-konservativer – Lesart haben die blutigen Greueltaten des IS („islamischer Staat“) genauso wenig ´mit dem Islam zu tun´, wie Islamismus und Salafismus, nämlich ´nix´.

Dürfen Parteien gegen die Islamisierung demonstrieren?

Viele bezweifeln, ob „eine Islamisierung des Abendlandes und insbesondere Deutschlands (überhaupt) stattfindet oder (jedenfalls) eine „akute Gefahr für die absehbare Zukunft darstellt“. https://alexanderdilger.wordpress.com/2014/12/11/darf-man-gegen-die-islamisierung-des-abendlandes-demonstrieren/ Daher dürfe man zwar als Privatperson durchaus „gegen den Islam sein und sogar gegen diesen demonstrieren“, nicht hingegen als politische PARTEI, denn damit verstieße man „gegen das Grundgesetz“ und stelle sich folglich „ins Abseits“.

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit?

Unausrottbar ist auch gegen Islamkritik (´Islamophobie´) erhobene Vorwurf der ´gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit´.

Aber wer ist eigentlich ´gruppenbezogen menschenfeindlich´?

«
Wer wissen wolle, wie Multikulti in Wirklichkeit aussehe, der müsse nur mal einen bestimmten Stadtteil von Den Haag besuchen. „Das ist die Hölle“, sagte er. Juden, Schwule oder westlich gekleidete Frauen würden dort von Salafisten verfolgt, und das nicht nur nachts, sondern auch am Tage. Auch in den Niederlanden habe man das Problem immer klein geredet. Bis es jetzt ein Großes sei und man es nicht mehr beherrsche. Jeder Vierte würde inzwischen Geert Wilders wählen
http://www.freiewelt.net/pegida-der-kampf-um-die-deutungshoheit-10049671/

Kritik am Christentum oder der katholischen Kirche wird hingegen nicht reflexartig mit ´gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit´ assoziiert. Auch wird Kirchenkritikern in aller Regel nicht unterstellt, ihre „wahren Ziele“ bestünden – womöglich – darin, alle Christen aus dem Lande zu treiben. Wer  gegen die „Islamisierung des Abendlandes“ demonstriert, lehnt noch lange nicht alle Muslime pauschal ab oder betrachtet sie als Feinde. http://pegida.de/2014/12/rede-duegida-alexander-heumann/  http://www.pi-news.net/2014/12/duegida-gelungener-auftakt-fuer-nrw/

FUßNOTEN:
[1] Boualem Sansal, „Allahs Narren. Wie der Islamismus die Welt erobert“, Merlin 2013, S. 17
[2]Hamed Abdel-Samad im Interview auf Die Welt –online, 28.03.2014  http://www.welt.de/politik/ausland/article126302616/Vor-einer-Schlacht-mit-apokalyptischer-Dimension.html

„Moschee-Projekte liegen ihm besonders am Herzen“

„Mosque projects are close to his heart“ (Moschee-Projekte liegen ihm besonders am Herzen).

http://www.salaam.co.uk/muslimsinbritain/?p=1549

1. Die schleichende Islamisierung ist sicher einer der – wenn nicht die – Schicksalsfrage Europas. Sie steht zwar in Zusammenhang mit Terrorismus und ewig präsenten erpresserischen, einschüchternden Drohungen der Dschihadisten, resultiert jedoch vor allem durch

a) demographische Entwicklungen & höhere Fertilität,
b) Zuwanderung (insb. Familiennachzug)
c) Verbot für muslimische Frauen, Nichtmoslems zu ehelichen, und
d) Konvertierung zum Islam (u. a. von Männern, die muslimische Frauen heiraten, denn sonst dürften diese die Ehe nicht schließen)

Das sehen die Vordenker des EURO-ISLAM wie etwa Tarik Ramadan, die ihre Glaubensgenossen vor – Zitat: – „ungewöhnlichen Methoden wie Gewalt und Terrorismus“ warnen, sehr klar; ihnen geht es gleichwohl um das Ziel: Islamisierung – nur eben auf friedlichem Wege.

2. Wenn jetzt obendrein noch Moslems in höchste politische Ämter in Europa (EU) gelangen, erhöht dies nur die Gefahr einer Schariasierung Europas. Insbesondere, wenn ihnen Moschee-Projekte „besonders am Herzen liegen“, wie dem Fraktionschef der ECR im EU-Parlament, Herrn Syed Kamall („Mosque projects are close to his heart“. Man beachte auch den Namen des Weblinks: „Muslims in Britain“: (http://www.salaam.co.uk/muslimsinbritain/?p=1549)

Wer die Islamisierung Europas nicht als Gefahr betrachtet, hat offenbar noch nie in den Koran geschaut oder sich sonstwie näher mit dem seinem totalitären Gedankengut, seiner Geschichte und der heutigen Realität islamisch dominierter Staaten beschäftigt.

3. Die meisten Moslems mögen friedliche, verträgliche Menschen sein. Aber wer von ihnen sich in Kenntnis der täglichen unfassbaren, grausamen Verbrechen, die auch heute noch weltweit im Namen des Islam begangen werden, in Europa POLITISCH ENGAGIERT, der sollte dies m. E. (auch) gegen Islamismus und Dschihadismus tun und seine Stimme gegen diese VERBRECHEN erheben – (und sich auch eindeutig vom Herrschaftsanspruch der SCHARIA lossagen, wenn er den Mut dazu hat).

Wer hierzu als muslimischer Politiker schweigt, ist entweder ein Feigling oder er macht sich verdächtig, klammheimlich die islamistische Agenda zu verfolgen. Sie haben eine ´Bringschuld´, den Generalverdacht durch offensives Engagement gegen islamischen Fundamentalismus auszuräumen.

4. Solange dies nicht geschieht, gilt: Hoffnungen auf einen Euro-Islam sind unbegründet. Es gibt auch keine Chance der Integration der Muslime in die deutsche oder europäische Kultur; denn dafür müssten sich diese von der politischen Verbindlichkeit ihrer Religion lösen. Diese aber wird erfolgreich verteidigt. Ihre Wirksamkeit wird zunehmend erhöht. Ein Mittel ist der Dialog der Islam-Konferenzen mit den für den Djihad instrumentalisierten Vokabeln Toleranz und Frieden. Nach Bassam Tibi heißt, den Dialog zu betreiben, entweder die islamischen Normen zu akzeptieren oder „die Rolle des Dummen im Rahmen des Spiels ´Täuschung der Ungläubigen´ anzunehmen“. Weltweit behauptet sich der Islamismus, also die fundamentalistische Position des Islam“
(Prof. Dr. jur. Karl Albrecht Schachtschneider, Grenzen der Religionsfreiheit am Beispiel des Islam, Duncker & Humblot, Berlin 2010, in seinen „Schlußfolgerungen“, S. 119)  http://www.youtube.com/watch?v=ymuKOah3acs