Zukunft der AfD: Operation geglückt – Patient tot?

Zugleich eine Kurz-Rezension zu Sebastian Maaß´ „Die Geschichte der neuen Rechten in der Bundesrepublik Deutschland“

Von Alexander Heumann

In einer Zeit, in der man am Rechtsstaat zweifeln muss, weil Meinungsdelikte – und zwar ausschließlich ´rechter´ Couleur – unbedingter verfolgt werden, als Raub, Vergewaltigung oder Kopftreterbanden;
in einer Zeit, in der sich ein ´Antifaschismus´ – mitunter selbst in seiner militanten Ausprägung – in der politischen Mitte der Gesellschaft angekommen wähnt, finanziell von Regierungsministerien unterstützt und von einer links-liberalen intellektuellen ´Avantgarde´ im Verein mit steuerfinanzierten ´Extremismusforschern´ beklatscht und pauschal gegen ´Rechte´ aufgehetzt wird;
in einer Zeit, in der man sofort laut über Einschränkungen des Demonstrationsrechts nachdenkt, sobald eine Kundgebung sich gegen Salafisten richtet und mehr als die übliche Handvoll Aktivisten anlockt (nicht weil die ´Kollateralschäden´, soweit die Medien darüber berichteten, im Vergleich zu den üblichen linken oder jüngst zu beobachtenden muslimischen Großaufmärschen objektiv größer wären oder erschreckendere Parolen skandiert wurden – was kann erschreckender und bestürzender sein als „Juden ins Gas!“ auf deutschen Straßen?! -, sondern schlicht, weil sie als ´rechts´ (statt ´links´) empfunden werden);
von einer solchen Zeit lässt sich sagen: Nie war nüchterne politische Bildung so wertvoll wie heute – und dass sie daher wohl einer der vornehmsten Aufgaben des konservativen Flügels – nicht zuletzt auch der „Patriotischen Plattform“ (PP) http://patriotische-plattform.de/ in der AfD ist oder sein sollte.

Ohne tiefgreifende, nicht revolutionäre, aber doch zumindest system- und medienkritische politische AUFKLÄRUNG, insbesondere des werteschaffenden Teils der Bevölkerung, der sich zum Großteil immer noch in einer Art Schlaf des Gerechten und Fleißigen befindet, wird die AfD – als ´letzte Hoffnung kurz vor 12´ – ihren Anspruch, zu einer neuen ´Volkspartei´ zu werden, um substantiell etwas an Deutschlands Lage ändern und den Gefahren für die Nation, die längst die Spatzen von den Dächern pfeifen, entgegenwirken zu können, nicht einlösen können. Spätere Generationen werden die Erfolge der AfD letztlich nur an DIESEM Maßstab messen wollen: Wurde der ´Erfolg´ der AfD durch (zuviel) Anpassung erkauft – nach dem Motto: Operation geglückt/ Patient tot – oder konnte Substantielles für DEUTSCHLANDS Zukunft erreicht werden?

In punkto politische Aufklärung bewerkenswert ist das in Kürze im Regin-Verlag erscheinende Buch des jungen Historikers und Politikwissenschaftlers Sebastian Maaß, geb. 1981, http://de.wikipedia.org/wiki/Sebastian_Maa%C3%9F, der als erster „DIE GESCHICHTE DER NEUEN RECHTEN in der Bundesrepublik Deutschland“ niedergeschrieb, eine – so deren „Einleitung“ – „auf dem Boden der Rechtsstaatlichkeit stehende Ideenströmung, die liberal-konsensorientierte Anschauungen und totalitäre Bestrebungen rechter und linker Ausprägung gleichermaßen ablehnt.“ Ein hervorragendes, unaufgeregtes, aber anregendes Buch, dem man akribische Recherche und Bemühen um Objektivität in jeder Zeile anmerkt, das ich nicht nur PP-Mitgliedern wärmstens empfehlen möchte.

Maaß´ Unterfangen, dies´ dicke Brett zu bohren, schließt eine Lücke in Forschung und Ideengeschichtsschreibung; es verdient schon wegen des erforderlichen Mutes Anerkennung. Zumal zuvor seine Oswald-Spengler-Biographie von dem renommierten Verlag Duncker & Humblot wenige Monate nach Erscheinen aus dem Programm genommen wurde („Obwohl in dem Buch selbst keine extremistischen Positionen vertreten werden, verwahrt sich der Verlag mit diesem Schritt ausdrücklich gegen eine Vereinnahmung für die politische bzw. ideologische Agenda des Autors“) und der Extremismusforscher Eckhard Jesse, Autor des Verlags, Maaß jüngst vorwarf, in seiner Dissertation zur Geschichte der Neuen Rechten »unwissenschaftlicherweise rechtsextreme Apologetik« zu betreiben und sogar den Abbruch dessen Promotionsverfahrens erwirkte. https://www.duncker-humblot.de/index.php/profile/news/read/id/116

Offenbar ist die griffige Formel von Immanuel Kant (1724 bis 1804) zeitlos gültig: »Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen.«

Solange angebliche „Wissenschaft“ alles, was ihr unliebsam ist, allein mit dem Argument angeblicher „Unwissenschaftlichkeit“ – ohne Beleg – exkommunizieren kann, fragt sich, ob das Zeitalter von Vernunft und Aufklärung http://www.wissen.de/bildwb/die-aufklaerung-das-zeitalter-der-vernunft noch gar nicht abgeschlossen ist oder es sich in einem dialektischen Prozeß selbst ad absurdum geführt hat.

Jedenfalls ist nun mit der „Geschichte der neuen Rechten“ statt „unwissenschaftlicher rechtsextremer Apologetik“ eine grundlegende, fesselnd geschriebene politische Ideengeschichte auf universitärem Niveau entstanden, mit der Maaß wissenschaftliches Neuland betritt und die wohl sinnvoller Bestandteil gymnasialer curriculae für (Zeit-)Geschichte wäre. Sie hält sogar mehr, als ihr Titel nach verspricht: Denn zum einen werden auch solche wichtigen politischen Denker und Akteure porträtiert, die als ´Grenzgänger´ nicht nur ´rechte´, sondern auch ´linke´ Ideen weiterentwickelten; nicht zuletzt durch den empathischen Nachvollzug dieser politischen Grenzüberschreitungen erhält das Buch seinen historisch-politischen Nährwert und ist auch bei der eigenen Verortung im politischen Raum hilfreich.

Zum anderen handelt das Buch nicht nur von der Zeit ab 1945, wie der Titel nahelegt, sondern auch von der sog. ´Konservativen Revolution´ (KR) aus der Weimarer Republik, ohne die die ´neuen Rechten´ geistesgeschichtlich wohl nicht zu verstehen sind. Verdeutlicht werden die vielfältigen Anleihen bei der ´KR´, deren Vertreter dem Nationalsozialismus stets ablehnend gegenüberstanden, aber auch, dass eine stete Warnung vor Nostalgie für wichtig erachtet wird – und wie, mit welchem bisherigen Erfolgen und Zukunftsaussichten nach wie vor nach einem sog. politischen ´dritten Weg´ zwischen den Mißgeburten der aufklärerischen Revolutionen seit 1789
– Atheismus, Relativismus, Materialismus, National-Sozialismus, Faschismus, Stalinismus, Raubtier-Kapitalismus, Globalismus, Liberalpopulismus, Konsum- und Hedonismus, – gesucht wird. Auch die Alternative für Deutschland /AfD konnte hier natürlich nicht unerwähnt bleiben.

Die sorgfältigen Porträts von Persönlichkeiten, die vielen Konservativen heutzutage geistige Nahrung zuführen, wie etwa Karlheinz Weißmann, Thorsten Hinz und anderen im Umfeld der Zeitschriften „Sezession“ http://www.sezession.de/ und „Junge Freiheit“ http://jungefreiheit.de/, aber auch unbekannteren interessanten Publizisten wie der Düsseldorfer Rechtanwalt Björn Clemens, der jüngst mit dem sehr lesenswerten „deutschen Justizroman“ „Pascal Ormunait“ an die Öffentlichkeit trat, http://www.amazon.de/Pascal-Ormunait-Ein-deutscher-Justizroman/dp/3941094076/ref=sr_1_1/277-5997184-0028135?ie=UTF8&qid=1415516492&sr=8-1&keywords=pascal+ormunait machen das Buch zu einem ungewohnten Lesevergnügen.

Vermisst habe ich ein Porträt des leider lediglich in einer Fußnote erwähnten konservativen Soziologen und Politologen Manfred Kleine-Hartlage –http://de.wikipedia.org/wiki/Manfred_Kleine-Hartlage, http://korrektheiten.com/tag/manfred-kleine-hartlage/; hiermit wird man diesem von Mainstream-Medien geflissentlich verschwiegenen, (dessen Argumentationsniveau sie wohl nicht gewachsen wären), gleichwohl aber einflußreichen Denker m. E. nicht gerecht.

Ebenso von zeitgeschichtlichem Interesse wäre ein Porträt des Staatsrechtlers Karl Albrecht Schachtschneider (geb. 1940), EU-Kritikers der ersten Stunde, der schon gegen das deutsche Zustimmungsgesetz zum Vertrag von Maastricht („Staatsstreich von oben“) und viele weitere Verfassungsbeschwerden einlegte. http://www.kaschachtschneider.de/

Interessant erschiene mir darüber hinaus, der Frage nachzugehen, ob und inwieweit auch der Herausgeber des sich mutig vom Mainstream abhebenden Periodikums ´Compact-Magazin´ https://www.compact-online.de/, Jürgen Elsässer, der ´neuen demokratischen Rechten´ zuzuordnen ist, obzwar – oder gerade weil – Elsässer stets dafür plädiert, politische Orientierungsraster wie ´links´ oder ´rechts´ als überholt zu betrachten.

Deutschland verrecke?!

Kandidaten-Rede Juni 2014, NRW:
Liebe Parteifreunde!   Mein Name ist Alexander Heumann. Ich bin RA aus Düsseldorf.

Es geht um die heutige Gretchenfrage des Politischen: Nationale Souveränität oder Globalismus?

Frau Merkel sagte wörtlich: „Wir müssen Souveränitätsrechte abgeben – koste es, was es wolle!“ Das ist die Agenda! Sie wird unisono vertreten von den Altparteien und vom links-liberalen Medienkartell. Wer dagegen aufbegehrt, wird „Rechtspopulist“ geschimpft. Selbst in der AfD! „Deutschland verrecke?!“ weiterlesen

(Fast) ungehaltene Rede

»Heumann bekommt den Beifall, Rohlje die Stimmen
Wichtigster Tagesordnungspunkt war die durch einen Rücktritt notwendig gewordene Wahl eines weiteren stellvertretenden Landessprechers.
Die meisten Kandidaten vermieden in ihren Vorstellungsreden inhaltliche Aussagen. Eine der Ausnahmen war der Düsseldorfer Rechtsanwalt Alexander Heumann, dessen Kritik an der Islamisierung sowie der Sexualerziehung an Schulen den Beifall der Delegierten fand.
Starken Beifall bekam seine Feststellung, dass „Meinungsvergehen” heute in Deutschland „bedingungsloser verfolgt werden” als Raub oder Vergewaltigung.« http://www.blu-news.org/2014/10/26/unspektakulaerer-afd-parteitag-in-bottrop/

Sehr geehrte Damen und Herren ! Liebe Parteifreunde !

I. Der Afd wirft man vor, sie sei „rechts“, sie sei „konservativ“ neuerdings: sie sei „christlich“. Sie begehrt dagegen auf, grenzt sich ab, erklärt und entschuldigt sich. Eines tut die AfD aber nicht: Tatsächlich argumentativ dafür eintreten, dass es heutzutage durchaus Sinn macht, Christ zu sein, oder konservativ. Sogar rechts. „(Fast) ungehaltene Rede“ weiterlesen

Welt der „Bilderberger“

02.06.2010: Menschen bei Maischberger (ARD) „Krise regiert, Politik dilettiert – und die Zeche zahlen wir“ – denkwürdiges Infotainment ganz groß.
Mit Hans Olaf Henkel, Lisa Fitz und Michel Friedman u.a.:

Die Kabarettistin Lisa Fitz beklagt sich, dass gewählte Volksvertreter immer weniger “fürs Volk da” seien, sie spricht von “Marionetten. Die Macht läge immer weniger in Händen von gewählten Politikern, sondern bei internationalen Netzwerken hinter den Kulissen, wobei sie beispielhaft CFR, EFR (Europäische Parallelorganisation zur CFR) erwähnt. “Die sind alle vernetzt” (Kommentar Friedman aus dem Hintergrund: “Ist doch normal”.)
Politiker würden z. T. auch noch vorzeitig vom Amte zurücktreten, um sich ihre im Amt gewonnenen Kontakte und Einblicke in der globalisierten Wirtschaft bar auszahlen zu lassen. Jetzt unterbricht Moderatorin Maischberger Fitz mit dem geradezu genialen Satz:
“Dann wär´s ja völlig wurscht, wenn die zurücktreten, weil: Im Prinzip ja dann nicht die zurücktreten, die die Macht haben, nach Ihrer Theorie, sondern irgendwelche Marionetten!”  Ja, so kann man das natürlich auch sehen: „Völlig wurscht!“.
Fitz schließt mit ihrem Fazit: „Die Macht sitzt woanders, glaube ich“.
Henkel: „Da ist ja auch was dran – man muss ja fast sagen: Gott sei Dank! Denn äh… ich bin fest davon überzeugt, dass es in Deutschland weitergeht.“ https://www.youtube.com/watch?v=LYrFmMo3u2g

2011: Dirk Müller beklagt die extreme Sparpolitik in Italien, weil man „die Reichen laufen lässt“ und die Sache „auf dem Rücken der Rentner“ austrage:
„Übrigens: Mario Monti ist Mitglied des Vorstands der Bilderberger!“ https://www.youtube.com/watch?v=bXOLVvlgrss
(1994 wurde Monti vom Kabinett Berlusconi für das Amt des EU-Kommissars für den Binnenmarkt nominiert. Dieses Amt hatte er bis 1999 inne, dann wurde er bis 2004 Kommissar für Wettbewerb.)

2014: >>Etwas Ungewöhnliches ist in Kopenhagen passiert. Einer der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ist auf die Aktivisten zugegangen und hat Fragen beantwortet. Während der Mittagspause am Freitag ging Dietrik Samsom, Fraktionsvorsitzende der niederländischen Arbeiterpartei, an den Absperrzaun und sprach mit den Reportern der alternativen Medien. „Wir wollen irgendwie in den Kopf von Wladimir Putin und des russischen Kommandos eindringen, überlegen was ihre Strategie ist: wollen sie die Ukraine haben, wollen sie mehr expandieren? Was soll die NATO tun? Was sollte die Reaktion der NATO sein?“<< http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/05/ein-bilderberger-gibt-auskuft-was-sie.html

„Bilderberger“? Internationale Gipfel-Konferenzen, wie z.B. G8-Gipfel, Klima-Gipfel, Welt-Wirtschaftsgipfel werden selbst von sonst eher Politikverdrossenen mit Interesse verfolgt. Von relativ viel medialem Getöse begleitet sind schon kleinere, informelle Treffen, wie z.B. die ´Spargelessen´ bei der Kanzlerin. Aber „Bilderberger“, „Bilderberg“-Konferenzen ? Noch nie gehört ? Verzeihlich !

Jahrzehntelang war es einer kleinen Gruppe von Finanzmogulen, Geo-Strategen und Adligen diesseits und jenseits des Atlantiks gelungen, einmal pro Jahr im Geheimen – und daher kaum anders als ´konspirativ´ zu bezeichnende – Treffen der 120 bis 130 mächtigsten Menschen der westlichen Hemisphäre durchzuführen: Die sog. „Bilderberg“-Konferenzen. Benannt nach einem Luxushotel in einem kleinen holländischen Städtchen, in dem man sich 9 Jahre mach dem 2. Weltkrieg – 1954 – das erste Mal traf. Die Mainstream-Medien verschwiegen es uns ein halbes Jahrhundert lang. Obwohl sie ansonsten Politiker gerne auf Schritt und Tritt verfolgen. Zwar wurden die jedes Jahr anderswo stattfindenden Bilderberg-Konferenzen immer wieder in der Berichterstattung erwähnt – nur eben in der Diktion der Nebensächlichkeit als „Meinungsaustausch“ etc. (z.B. Die ZEIT 1988).

Es ist wie mit dem berühmten Bild vom ´Elefanten im Wohnzimmer´, der so tut, als gehöre er dahin und deshalb nicht auffällt: Während einige sich aufregen, behaupten die Mainstream-Medien einfach, es gäbe da keinen Elefanten, das Gros der Bevölkerung glaubt ihnen. Die Medien sitzen allerdings in Gestalt regelmäßig hinzugezogener Medienzare wie Hubert Burda und einflussreicher Chefredakteuren mit im Bilderberger-Boot und hielten sich stets an das für alle Teilnehmer geltende Schweigegelübde. Zum einen möchte man im Folgejahr wieder dabei sein. Zum anderen sägt niemand gerne an dem Ast, auf dem er sitzt. Die Werbeetats der Bilderberger sind es schließlich, die dafür sorgen, dass die Show weitergeht. Wes´ Brod ich ess, des´ Lied ich sing.

Als vor einigen Jahren die ersten Bücher investigativer Außenseiter-Journalisten zum Thema „Bilderberg“ erschienen, war das Phänomen noch derart unbekannt, dass die Autoren zu Beginn ihrer Recherchen selber unsicher waren, ob sie einem Phantom aufgesessen sind. Erst neuerdings verteilt der „Bilderberg“-Club im Internet Informations-Brosamen  http://www.bilderbergmeetings.org/index.php Sie finden neben einer einschlägige WIKIPEDIA-Seite diverse Artikel –und selbst BILD berichtet nunmehr über die Bilderberg-Konferenz 2010 in Spanien. Um was also handelt es sich ? Die Organisatoren erläutern uns das auf ihrer neuen Homepage so:

“In short, Bilderberg is a small, flexible, informal and off-the-record international forum in which different viewpoints can be expressed and mutual understanding enhanced.“  “… informal and off-the-record discussion about topics of  … common problems – from      trade to jobs, from monetary policy to investment, from ecological challenges to the task of promoting international security”. …“At the meetings, no resolutions are proposed, no votes taken, and no policy statements issued.”

Ein kleines internationales Forum also, wo man sich mal so richtig aussprechen kann, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Keine Abstimmungen, keine politischen Statements, keine Be- oder Entschlüsse. Na dann … warum die Aufregung ?

Die Bilderberger-Konferenzen finden 1 x jährlich für jeweils 3 Tage statt. Genaue Zeit und Ort wird den Teilnehmern in Manier von Techno-Partys erst wenige Tage im voraus bekanntgegeben. Die handverlesenen illustren Teilnehmer und – seit 1972 – auch Teilnehmerinnen werden eingeladen … von der “Leitung der Bilderberger”. Wer ist das ?

“Bilderberg is governed by a Steering Committee which designates a Chairman;  members are elected for a term of four years and can be re-elected.”

Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus etwa  “1/3 from government and politics”, und 2/3 “from finance, industry, labor, education,        communications”. – “2/3 aus Europa, 1 /3 aus Nordamerika”.

Hohe NATO-Militärs und wichtige Vertreter der mächtigsten Geheimdienste sind meistens auch dabei, wie Teilnehmerlisten offenbaren. Der jährliche Sicherheitsaufwand zum Schutz der Teilnehmer wird Kritikern auf mehrere Mio. Dollar geschätzt – übrigens bezahlt vom Steuerzahler des jeweiligen Gastgeber-Staates (Quelle: Wisnewski) – was der Annahme einer lockeren Plauderrunde unter Geschäftsfreunden widerspricht.

“Bilderberg’s only activity is its annual Conference” ? Falsch, da sich das Leitungsgremium auch unterjährig trifft und ständige Büros unterhalten werden.

Was geschieht auf den Konferenzen ? Das einzige, was von offizieller Seite her bekannt gemacht wird, ist eine lapidare, im Grunde nichtssagende Agenda sowie eine Teilnehmerliste. Und auch dies immer erst nach der Konferenz Warum die auffällige Geheimniskrämerei ?

 “The privacy of the meetings, which has no purpose other than to allow participants to speak their minds openly and freely”.
Na schön, mit diesem Anliegen liesse sich durchaus vereinbaren, im Nachhinein wenigstens etwas darüber verlautbaren zu lassen, ob und gfs. auf was man sich im Großen und Ganzen geeinigt hat. Der ehemalige NATO-Generalsekretär Willy Claes – zweimaliger Bilderberg-Teilnehmer – in einem Interview im belgischen Radio (Radio 1 (VRT)): Nach den Konferenzen „übermittelt das Bilderberg Steering-Committee die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.“[2] (Quelle: WIKIPEDIA)

Aha, offensichtlich soll also in weltpolitisch und weltwirtschaftlich bedeutsamen Fragen Konsens hergestellt werden  (Beispiel Sitjes 2010:  “Financial Reform, Security, Cyber Technology, Energy, Pakistan, Afghanistan, World Food Problem, Global Cooling, Social Networking, Medical Science, EU-US relations”),
und im Anschluss an die Konferenzen die ebenda ausgehandelten Ziele und Strategien im je eigenen Einflußbereich bzw. politischen Umfeld der Teilnehmer zeitnah realisiert werden. Da würden wir doch gerne mehr über diese “Diskussionsergebnisse” und “Synthesen” erfahren. Not possible ! Ein Schlag ins Gesicht der Demokratie. Wegen der doch angeblich sogar Kriege geführt werden, um möglichst alle Völker an ihrer heilsbringenden Wirkung teilhaben zu lassen. Nun, an ein Demokratiedefizit, das angeblich dereinst mal behoben werden soll, haben wir EU-Bürger uns längst gewöhnt. Ist der Casus “Bilderberg” hiermit hinreichend umrissen ?

Wohl kaum. „Die von den Bilderbergern beschlossenen strategischen Richtlinien können den Ausbruch eines Krieges, die Herbeiführung einer Wirtschaftskrise oder im Gegenteil eine Wachstums-Phase, größere Geld- oder Börsenschwankungen, politische Wechsel in den ´Demokratien´, soziale Politik oder die Demografie der Welt betreffen. Diese Richtlinien sind nachher die Voraussetzung für die Entscheidungen der subalternen Institutionen wie der G8 oder die Staats-Regierungen“ (Quelle: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Organisationsstruktur.htm)

Praktisch seit Ende des 2. Weltkrieges gehen internationale Spekulanten wie George Soros zusammen mit Welt-Bankiers, Geo-Strategen, Militärs und Geheimdienstlern und mächtigsten Medienvertretern diesseits und jenseits des Atlantiks einmal jährlich hin, treffen sich an geheimen, vor Medien und Öffentlichkeit von Polizisten mit Maschinengewehren hermetisch abgeschirmten Orten, ziehen Politiker hinzu und versuchen,  diese auf Linie zu bringen. Wenn man nur wüßte, welche Linie ! Und zu wessen Nutzen ? Der von ihnen vertretenen Völkern ? Der “Menschheit”? Haben wir es mit Seilschaften zu tun, denen es schlicht um die eigenen Pfründe geht oder – altruistischer – um Sicherung des Friedens und Brot für die 3. Welt ? Sind auf den Konferenzen weise Manager im Sinne Platos oder (Mit-) Verursacher globaler Krisen oder beides versammelt ? Was haben Gärtner eigentlich mit Böcken wie Soros zu besprechen ? Und vor allem: Gibt bzw. gab es – wie viele munkeln – von Anfang an einen konferenz-übergreifenden Masterplan, den nur gelegentlich als Teilnehmer in Erscheinung Tretende möglicherweise ebenso wenig kennen, wie wir alle ?

Personelle Kontinuität eines leitenden Clans oder harten Kerns der ersten Stunde würde einen solchen möglich erscheinen lassen. Befragen wir die veröffentlichten Teilnehmerlisten. Der spanische Journalist Daniel Estulin hat sie längst analysiert: ….David Rockefeller (94), Henry Kissinger (87), Königin Beatrix von den Niederlanden (…), ……… Eine Gerontokratie also ? Aber welche Art von Weisheit treibt diese um ? All´ dies erfahren wir nicht. Die Mainstream-Medien schweigen seit 55 Jahren. Soweit sie sich – neuerdings – äußern, dann auffallend kurz und knapp im Tenor: “Ruhe bewahren, keine große Verschwörung!” NTV.de spricht überaus erhellend vom “Gesprächskreis” einer “Gruppe”.

Für Ex-Kanzler, ZEIT-Mitherausgeber und Bilderberger Helmut Schmidt bei einer Podiumsdiskussion mit Henry Kissinger zum Thema “Global Power and Order” (Bertelsmann-Stiftung) – sind die Bilderberg-Konferenzen “eine wunderbare Einrichtung”, denn wenn Menschen “unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Bildung und Erziehung einander zuhören”, sei dies immer sinnvoll. https://www.youtube.com/watch?v=FBeaD_2VSJo Wie bitte ? Ist das nicht ein wenig einseitig-euphemistisch gesehen ?

BILD, deren Eigner ebenfalls “Bilderberg”-Teilnehmer sind, äußert Heilserwartungen (2010): “Jetzt schaltet sich Bilderberg ein. Retten SIE den Euro ?”

EURO-Bild 5000200-bce-clÖffentlich-rechtliches Marionettentheater von Bilderberg-Medien?

Öffentliche Debatte wird abgewürgt
Will man uns für dumm verkaufen?! DER SPIEGEL 2012 … wiegelt ab: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/die-verschwoerungstheorie-ueber-die-bilderberg-konferenzen-a-862961.html
Für die einen “normal”, für die anderen ein Skandalosum, nur: Eine öffentlichen Debatte wird abgewürgt. Könnte grassierende Politik-Verdrossenheit sich auch von daher speisen? Eines dürfte unbestreitbar sein: Die Bilderberger sind neo-librale “Hohepriester der Globalisierung” und geostrategischer “Realpolitik”. Nur dort, wo das dem Volk wirklich nützten würde, klappt es scheinbar noch nicht so gut damit: Gasmärkte immer noch verbraucherfeindlich abgeschottet.

Bis heute gibt es keinen einzigen investigativen Bericht der Mainstream-Medien über die Treffen der Bilderberger. Wenn man mehr über Absichten und Verflechtungen der Bilderberger und deren historische Hintergründe erfahren möchte, ist man Internet und den ´alternativen´ Buchmarkt angewiesen. Angesichts des Bilderberg´chen Gesetzes der ´Omerta´ verwundert es wenig, wenn es dort von Verschwörungstheorien nur so wimmelt: Hier werden die Bilderberger als Stoffsammmlung für Hollywood- und Science-Filtion-Romane a´ la Huxley und George Orwell gehandelt: Kaum etwas, was nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann seit Beginn des 20. Jahrhundert in diesem Zuammenhang eine Rolle spielte: Geheimdienste, Jesuiten-Missionare und ihre infamen Kolonialisierungstricks, Vatikan, amerikanische Juden-Lobby, Freimaurer und sonstige Gehimbünde, Bolschewisten, Kommunisten-Jäger, Gross-Industrielle, Nazis, ja selbst 9/11 soll in Wahrheit von “Bilderbergern” gesprengt worden sein.

Verlautbarungen der maßgeblichen Akteure selbst
Der in Ungnade gefallene und sich seither abseits des Mainstreams bewegende ehemalige ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI zitiert z.B. aus den Memoiren David Rockefellers (2002):
„Über ein Jahrhundert lang haben ideologische Extremisten von beiden Seiten des politischen Spektrums gut publizierte Ereignisse wahrgenommen, die Rockefeller-Familie für den übermäßigen Einfluss anzugreifen, den wir ihrer Meinung nach auf amerikanische politische und wirtschaftliche Institutionen ausüben. Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als ‚Internationalisten‘ und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.“ (Seite 556).

„Neue Welt“ ? „Geheime, sich gegen die Interessen der vereinigten Staaten richtende Verschwörung“ ?! Was hat Rockefeller gegen die USA und warum befindet sich der Mann eigentlich noch auf freiem Fuße ? Der US-amerikanische sog. LOGAN-Akt siedelt die Grenze der Strafbarkeit schon wesentlich tiefer an: Es ist gewählten Volksvertretern bei Androhung von Geld- oder Freiheitsstrafe schlichtweg verboten, öffentliche, insbesondere außenpolitische Angelegenheiten im Geheimen mit Privaten zu verhandeln. Genau das scheint aber, nach allem, was von offizieller Seite über die Bilderberg-Meetings in Erfahrung zu bringen ist, zu geschehen. Gerade der „private“ Charakter wird immer wieder betont, um die angebliche Harmlosigkeit der Konferenzen herzuleiten. Die hinzugezogenen Politiker machen sich strafbar – jedenfalls in den USA. Tatsächlich schlug schon einmal ein US-amerikanischer Kongressabgeordnete vor, gegen David Rockefeller wegen Verstoßes gegen dieses Gesetz zu ermitteln.

Hier bedankt sich der ´Hauptverschwörer´, David Rockefeller, bei den Zeitungsverlegern wegen der Geheimhaltung der Bilderberg-Treffen:
„Wir sind den grossen Zeitungsverlagen wie The Washington Post, The New York Times, Times Magazine und anderen guten Medien und deren Verlagchefs die an unseren Treffen teilgenommen haben sehr dankbar, dass sie ihr Versprechen die Beschlüsse und Absichten in den letzten 40 Jahren geheim zu halten, auch eingehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen unseren Plan für die Welt umzusetzen, wenn wir unter dem Licht der Öffentlichkeit in all den Jahren gestanden hätten. Aber die Arbeit ist jetzt viel weiter und gut vorbereitet, um zu einer Weltregierung zu gelangen. Die übernationale Autorität und Kompetenz einer intellektuellen Elite und der Weltbänker ist sicher eher zu bevorzugen, als zu erlauben den einzelnen Nationen sich selbst zu entwickeln und zu verwirklichen, wie in der Vergangenheit geschehen“ (Aus: David Rockfeller Memoirs, 2002, zitiert nach dem ehemaligen ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI).

Dazu passt wie die Faust aufs Auge:
1. Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt 2009, also 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ohne Widerspruch in ihrer sogenannten Falling-Walls-Rede die Bereitschaft an, „Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle!“ 8

2. Finanzminister Wolfgang Schäuble posaunt unverhohlen in einer TV-Talkrunde auf Phönix heraus:
„In der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationaler Governance, als der Nationalstaat. Der ist schon vor 100 Jahren in seinem Regelungsmonopol an seine Grenzen gestoßen. Und heute schaffen wir etwas Neues! […] Deswegen: Ich bin bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt. Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer!“ https://www.youtube.com/watch?v=1wIrh8F6ulw

Als einer – wenn nicht “der” – Leitwolf (Wisnewski) der Bilderberger wird Henry Kissinger betrachtet, geboren 1923 als Heinz Alfred Kissinger in Deutschland.
1938 wandert die jüdische Familie wegen der Nazis in die USA aus.
Kissinger wird mit 39 Harvard-Professor für Geschichte. Er berät John F. Kennedy und Nelson Rockefeller, wird 1969 von Präsident Nixon zum Nationalen Sicherheitsberater und 1973 mit erst 50 Jahren zum Außenminister ernannt.
Seit er im Vietnamkrieg das Waffenstillstandsabkommen vorbereitete und dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gilt er bei der Nachkriegsgeneration als Lichtgestalt; sein Name wird mit Entspannungspolitik zwischen USA und UDSSR assoziiert. Er sei
„aber auch mitverantwortlich für Bombardierungen von Zivilisten in Vietnam und Kambodscha, und seine bis heute nicht geklärte Rolle während des blutigen Putsches von General Pinochet in Chile 1973 führt später zu gerichtlichen Vorladungen in mehreren Ländern, denen Kissinger nie nachgekommen ist“, gibt selbst das ZEIT-Magazin in einem Interview mit Kissinger zu bedenken, dessen Chefredaktuer Michael Nass zum Lenkungskommitee´ der Bilderberger gehört.
Kissinger hat nicht nur Fans. Zu seinen profiliertesten Kritikern gehört der renommierte jüdische Linguistik-Professor der MIT Noam Chomsky, (2. Vorname: „Gewissen von Amerika“): Für ihn ist Kissinger ein Kriegsverbrecher per exellence. ……….Und Chomky ist keineswegs der Einzige, der das so sieht.  Her äußert sich Joe Tucker über die Bilderberger:
Part1_  1: http://www.youtube.com/watch?v=tZsgM45freU&feature=related
Part2:  2: http://www.youtube.com/watch?v=2C2AGDj2AKA&feature=related

Auf der Webside des Forschungsprojektes „Wem gehört die EU?“ am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erfährt man noch dies: » Sehr strukturiert, ist die Bilderberger Gruppe in 3 aufeinanderfolgende Gesellschaften organisiert:
(1) Die „äußere Gesellschaft“ ist ziemlich breit und beträgt 80 % der Teilnehmer an den Zusammenkünften. Die Mitglieder dieses Kreises kennen die Strategie und die wirklichen Ziele der Organisation nur teilweise.
(2) Die zweite Gesellschaft, viel geschlossener, ist das „Steering Committee“ (Direktions-Komitee). Es besteht aus ungefähr 35 Mitgliedern, ausschließlich Europäern und Amerikanern. Man findet hier für die Schweiz Daniel VASELLA de Novartis, für Frankreich Bertrand COLLOMB – Lafarge, André LEVY – Paribas, für Deutschland Hilmar KOPPER – Deutsche Bank, Matthias NASS – Die Zeit, Jürgen SCHREMPP – Daimler-Chrysler, und für England : Kenneth Clarke, UK-Parlaments-Mitglied, TAYLOR J. Martin – WH Smith Group. Sie kennen zu 90 % die Ziele und Strategien der Gruppe. Die amerikanischen Mitglieder sind zudem Mitglieder des CFR.
(3) Die zentralste Gesellschaft ist das Bilderberger „Advisory Committee“ (Beirat). Es besteht aus ungefähr zehn Mitgliedern, die Einzigen, die die Strategien und die wahren Ziele der Organisation gänzlich kennen.
Für die, welche über Machtkreise Untersuchungen anstellen, sind die Bilderberger eine wirkliche okkulte Welt-Regierung. Während den Versammlungen werden wichtigste strategische Entscheidungen gefällt, außerhalb der demokratischen Institutionen, wo diese Debatten normalerweise stattfinden sollten.“

Fazit: 1. Informelle, elitäre Konferenzen a´ la “Bilderberg” mögen angesichts globaler Krisen als notwendiges Übel betrachtet werden – aber Roß und Reiter müssen genannt werden! Jedenfalls solange der demokratische Rechtsstaat Bestandteil unserer Verfassungen ist.
2. Das wirklich Besorgniserregende sind nicht all´ diese Konferenzen, strategischen Thinktanks, politischen Stiftungen, internationale Kommissionen, “Räte für auswärtige Beziehungen” etc. und wie sie sich alle nennen – diese wird es – unter mehr oder weniger vollständiger Auslotung der dem Wandel unterliegenden Grenzen von Anstand und Legalität (Verfassungs-, Kartell-, Zoll-, Arbeits-, Umweltschutzrecht, LOGAN-Act etc.) immer geben -, sondern dass dieser enge, in ständiger Vernetzung in Art einer ´großen Familie´ agierende Kreis unerhört Mächtiger Worte wie “Demokratie”, “Volk” und “Nationalstaat” offenbar scheut wie der Teufel das Weihwasser.
3. Verständnis für unsere Volksvertreter, die seine Einladungen nicht ausschlagen, ist angebracht; schon weil durch Selbst-Exkommunizierung – nach dem Motto: Wer mehr als einmal hingeht, dem glaubt man nicht – wenig gewonnen wäre. Aber dann doch hoffentlich im klaren Bewußtsein der faustischen Natur der Teilnahme: Wer mit dem Teufel Suppe ist, braucht einen langen Arm. Und muss aufpassen, nicht dereinst als zwar wohlmeinender, aber naiver Opportunist in die Geschichte einzugehen. Man würde es hassen, hier Recht behalten zu haben.

Alexander Heumann (2010)

WEITERE NACHTRÄGE:
A. Buchautor Andreas von Retyi im Interview („Bilderberger – Das geheime Zentrum der Macht“: https://www.youtube.com/watch?v=jZahMY2yMDQ

B. Dieses zerrissene Dokument wurde angeblich nach der Bilderberg-Konferenz 2012 von einem Journalisten im Abfall gefunden:
https://lupocattivoblog.files.wordpress.com/2014/07/bb-doc-e1404304048487.jpg
Text:  „…dadurch die U.S.A. als direktes Vorbild, weshalb wir die „Vereinigten Staaten von Europa“ real umzusetzen vermögen. Ein regierbares, geeinigtes Europa ist jedoch nicht möglich, wenn das eine Land reich, das andere Land arm ist.
Da sich flächendeckender Reichtum und Wohlstand aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheiten nicht in jedem europäischen Land entwickeln lassen, und dies auch gar nicht in unserem Interesse liegen kann, ist eine schnellstmögliche Angleichung durch Herabstufung kapitalreicher, wirtschaftsgesunder Länder an ärmere Länder unbedingt anzustreben.

…Diese Herabstufung werden wir durch Maßnahmen erreichen, indem wir intakte Länder, und hier denke ich in erster Linie an Deutschland, einbinden werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen.
…Eine fortschreitende Schwächung wäre somit gewährleistet und erhielte (in Anerkennung der Notwendigkeit von Rettungsschirmen) durchaus ihre offizielle Legitimation. Die Wichtigkeit einer Verschuldung Deutschlands – und zwar über Generationen hinaus – muss keiner wirtschaftspolitischen Beurteilung standhalten, sondern als gesellschaftspolitische Notwendigkeit verstanden werden. So ist es auch der Bevölkerung zu vermitteln, denn ansonsten werden wir früher als erwartet auf Widerstand stoßen.
…Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist zum jetzigen Zeitpunkt (noch) notwendig. Da es den Prozess der notwendigen Schwächung Deutschlands mit unterstützenden Maßnahmen zu beschleunigen gilt, möchten wir zeitgleich die Möglichkeit jedweder Einwanderung anregen und unterstützen. Und zwar massivst.
…Hier wird es auch in den nächsten Jahren wichtig sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich uns bieten. Das Land mit Zuwanderung zu fluten, sollte von allen als notwendig verstanden werden. Die deutsche Regierung ist aufgefordert, die Umsetzung ihres Auftrags (entsprechend der Vorjahre) auch weiterhin, nach Kräften, zu verfolgen.
…Protest und Aufbegehren wird, wenn es denn überhaupt in größerem Maße dazu kommen sollte, nur aus dem rechten Lager erwartet. Diesem wird sich die breite Masse nicht anschließen – das Risiko gesellschaftlicher Ächtung wäre (dank jahrzehntelanger erfolgreicher Erziehungsarbeit) einfach zu hoch.
…Wenn sich die Hinweise auf religiös-militante Ausschreitungen muslimischer Migranten auch häufen, es sei angemerkt, dass diese uns doch viel mehr nützen als schaden. Trägt ihr Einfluss nicht dazu bei, den Identitätsverlust der Deutschen zu beschleunigen? Entsteht nicht dadurch ein weitaus gemäßigteres Volk, als wie es uns in der Vergangenheit die Stirn bot?
…Halten wir uns noch einmal vor Augen, worum es uns letztendlich geht: Wir möchten bis zum Jahre 2018…“ (Ende der angeblich gefundenen Seite)http://lupocattivoblog.com/2014/07/04/geheim-dokument-die-zerschlagung-deutschlands-auf-alle-zeiten-hinaus-ist-programm/

C. Aktuelle Infos:  http://de.wikipedia.org/wiki/Trilaterale_Kommission