Aufklärung

Alexander Heumann als Gastautor des Onlinemagazins Citizentimes.eu“ (Hier weiterlesen im Original-Artikel):

Freiheit, Aufklärung und der Elefant im Wohnzimmer

Die in der französischen Revolution sich Bahn brechende Geistesströmung namens Aufklärung markiert Abschied vom Mittelalter und Aufbruch in die Neuzeit. Sie betont Würde und Freiheit des Menschen, der von allen traditionellen Herrschaftsverhältnissen – Krone, Kirche und Adel -, letztlich von allen vorgefundenen sozialen Bindungen emanzipiert werden soll. Seit der Aufklärung, eigentlich schon seit dem oberitalienischen Renaissance-Humanismus, wird im Abendland nichts mehr aus der Sicht von Gemeinschaft oder Gesellschaft, sondern alles vom Individuum her gedacht.  Credo der Aufklärung ist die kritische Vernunft, ihr Wahlspruch „Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit“. So brachte man in Frankreich die Idee einer demokratischen, rechtsstaatlich verfassten Nation freier Bürger gegen eine internationale Adelsklasse in Stellung. Indes war die Idee der „Freiheit und Gleichheit aller Menschen“ schon in der Philosophie der Stoiker universell und ubiquitär gedacht. [2]   Aufklärung weiterlesen

Quo vadis Europa ?

Weltbürger oder globaler Untertan ? Ein Diskurs über Europa und die EU, infantile Affekte, Alltagsklugheit und den nicht erkannten Elefanten im Wohnzimmer. Inspiriert durch den Soziologen Manfred Kleine-Hartlage und dessen Buch: „Die liberale Gesellschaft und ihr Ende“ (Antaios, Schnellroda 2013).
Mein bei Citizen Times veröffentlichter Artikel ist kurz darauf auf dem links-konservativen Debatten-Magazin „le-bohemien“ in leicht veränderter Form mit Zwischenüberschriften erschienen, was ihn leichter lesbar macht.
http://le-bohemien.net/2013/09/16/quo-vadis-europa/?fb_source=pubv1

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Wechselmodell bei Trennung und Scheidung

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Bei Trennung oder Scheidung der Eltern sind die Kinder in der Regel die Leidtragenden.
Sie müssen häufig damit leben, dass sie einen Elternteil (meistens den Vater) nur noch selten zu Gesicht bekommen. Das kann zu einer Entfremdung führen, die das Kindeswohl gefährdet, aber immer wieder in der Rechtsprechung praktiziert wird. Alexander Heumann, Fachanwalt für Familienrecht, macht sich daher beim Sorgerecht für ein gleichberechtigtes  Wechselmodell stark. Seinen Fachartikel veröffentlichte PAPA-YA, das Magazin für kindgerechte Familienpolitik, in seiner Ausgabe 11/2012.

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Hier den Beitrag lesen: http://familien-u-erbrecht.de/pdf/Wer_Streit_vermeidet.pdf

“PAS” und die Kindschaftsrechtsreform

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Gedanken eines Fachanwalts für Familienrecht zu einer aktuellen Diskussion

von RA und Fachanwalt für Familienrecht
Alexander Heumann, Düsseldorf
(Juli 2000)

I. Definition des ´PAS´:
Unter dem Parental-Alienation-Syndrome (Eltern-Entfremdungs-Syndrom) – im Fachjargon kurz mit dem Akronym ´PAS´ bezeichnet -, wird die „kompromisslose Zuwendung eines Kindes zu einem, den guten Elternteil, mit dem es zusammenlebt, und die ebenso kompromisslose, feindselige Abwendung vom anderen, dem bösen, gehaßten Elternteil“[1], mit dem es nicht mehr zusammenlebt, im Kontext von Umgangs- und Sorgerechtsstreitigkeiten verstanden.

Dem Syndrom wird z. T. „klinischer Wert“ beigemessen. „Gravierende Beeinträchtigungen in Bezug auf Identität, Vertrauen, Liebes- und Beziehungsfähigkeit“ werden als „fast sicher voraussehbare Spätfolgen“ bei betroffenen Kindern betrachtet.[2] Nicht nur der Verlust eines Elternteils, sondern auch die sich hieraus oft entwickelnde „symbiotische Bindung“ an den verbleibenden Elternteil mit später schlechteren Abnabelungschancen sind anzuführen.

Über Ursachen und Auswirkungen des PA-Syndroms besteht allerdings Streit unter Psychologen, Sozialpädagogen und Juristen, erst recht darüber, ob und inwieweit Familiengerichte intervenieren dürfen oder sollen. “PAS” und die Kindschaftsrechtsreform weiterlesen