Alle Beiträge von Alexander Heumann

Gedigs Schmährede gegen die Bundeskanzlerin

Der Solinger Streifenpolizist Dietmar Gedig (AfD) bezeichnete die Bundeskanzlerin wegen deren Flüchtlingspolitik als „wahnsinnig“ und „kriminell“. Jetzt ermittelt die Staatsanwaltschaft Wuppertal gegen ihn (…) wegen des Verdachts der üblen Nachrede. http://www.solinger-tageblatt.de/solingen/strafverfahrengegen-solinger-polizisten-7165363.html Ein Beitrag von RA Alexander Heumann Gedigs Schmährede gegen die Bundeskanzlerin weiterlesen

Pressemitteilung: Beihilfe zu Straftaten von Flüchtlingen

 „Politiker haften für ihre Flüchtlinge!“
Das Institut für Asylrecht hat die Bundeskanzlerin aufgrund deren ´Grenzöffnung´ wegen Beihilfe zu Mord und Vergewaltigung an der Freiburger Studentin Maria Ladenburger angezeigt. In seiner Pressemitteilung heisst es:  
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Der böse, böse ´Zeitgeist´ …

„Als Sprachrohr des Zeitgeistes macht sich die Kirche überflüssig“, schreibt Konrad Adam in der aktuellen Ausgabe der Jungen Freiheit/JF.

Zurecht. Die christlichen Kirchen knicken in ähnlicher Weise vor dem Zeitgeist ein, wie das Bundesverfassungsgericht.

Schon seinerzeit in der Abtreibungsfrage und heutzutage vor ökonomischen „Sachzwängen“ (EU, EURO, Privatisierung, Globalisierung), vor dem ´Gender Mainstreaming´, vor dem Islam, und der Wellcome-Hysterie in der „Flüchtlingskrise“.

Tausende Jahre europäischer Zivilisation geraten unter Räder, die sich immer schneller drehen. Wenn wir „Kinder der Freiheit“ weiterhin am dem Ast sägen, auf dem wir sitzen, sorgen wir für die Wiederkehr der Barbarei, für den Rückfall in den Kampf der Nomaden gegen die Seßhaften, und den Endsieg des in der Bibel angekündigten Anti-Christen.

Kommt der ominöse „Zeitgeist“ von ungefähr?

Ist er Resultat unbeeinflussbarer geschichtlicher Kräfte wie etwa der „Aufklärung“? Ist er gar ´alternativlos´ wie die Windmühlen des Don Quichotte? Oder verbergen sich langfristige politische Kräfte und Ideen dahinter? Und vor allem: Wem nützt er?

Cui bono? 

Den international aufgestellten Macht- und Geldeliten. Den ´global Playern´, Investoren, Heuschrecken und Groß-´Bankstern´. Vordergründig auch den ´Yuppies´, den ´young urban professionals´ in den miteinander vernetzten europäischen Hauptstädten.

Aber auch dem kurzsichtigen Egoismus und Hedonismus der Einzelnen und in einer fragmentierten Gesellschaft Vereinzelten, was die Sache kompliziert macht und dem atheistischen „Humanismus“ seine fatale Dynamik verleiht.

Dem Gemeinwohl nützt der Zeitgeist nicht. Den Völkern nicht; am allerwenigsten dem deutschen.

Ob es uns passt oder nicht: Das seit Jahrzehnten von internationalen Eliten ausgeplünderte Deutschland spielt eine besondere Rolle in der Weltgeschichte. Ebenso wie das Christentum. Beides darf nicht untergehen.

Frohe Weihnachten!

Von der Frauenquote zur Inländerdiskriminierung

Schritt 1: Die rechtliche Privilegierung der Frau führt notwendigerweise zur „Diskriminierung“ des Mannes „aufgrund des Geschlechts“, was Art 3 GG eigentlich verbietet. Es handelt sich um umgekehrten Sexismus. Dennoch wurde in den 90er-Jahren aus der Gleichberechtigung aufgrund EU-Gender-„Verordnung“ die Pflicht der Mitgliedstaaten, für Gleichstellung zu sorgen. Daher wurde in Deutschland die Verfassung geändert: In Art 3 II des Grundgesetzes wurde ein Satz 2 angefügt, der da lautet:
„Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“.

Deutlicher wird Art 23 der EU-Grundrechts-Charta vom 18.12.2000:
„Der Grundsatz der Gleichheit steht der Beibehaltung oder der Einführung spezifischer Vergünstigungen für das unterrepräsentierte Geschlecht nicht entgegen.“ (Auf gut deutsch: Frauen-Quoten sind zulässig).

Seither ist Männer-Diskriminierung im Berufs- und Beamtenleben und Väter-Diskriminierung bei Trennung und Scheidung legalisiert.

Schritt 2: Jetzt fehlt bloß noch der Schlußbaustein der Pyramide: Eine klitzekleine weitere Verfassungsänderung mit 2/3-Mehrheit, die Frauen-Privilegien auf „Flüchtlinge“ aus der gesamten Welt ausgedehnt. Etwa als neuer Absatz im Artikel 3 GG. Fangen wir ganz unverdächtig an:
„Deutsche und Nichtdeutsche sind gleichberechtigt. Das gilt auch für Angehörige von Drittstaaten.“

Und jetzt kommt´s:  „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Nichtdeutschen und Deutschen und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“

Damit wäre die  „Inländerdiskriminierung“ – der Begriff stammt aus dem Europarecht – auch im weltweiten Rahmen verwirklicht.

Zwei Einwände bleiben:

Erstens wäre ein solcher Passus verfassungswidrig. So wie der bereits verwirklichte (Frauenquoten)-Satz in Absatz 2.

Zweitens gibt es ihn noch nicht. Und die, die ihn herbeisehnen, fürchten nur deshalb weder bombende oder vergewaltigende Islamisten, noch Überfremdung oder leere Kassen, weil sie von der Abschaffung Deutschlands profitieren. Warum zum Beispiel werden in Sachsen 100000de EURO „Zuschüsse zur Förderung der Integration von Zuwanderern“ an die Asylindustrie aus öffentlichen Haushaltsmitteln bewilligt – wo es doch immer heisst, in Dunkeldeutschland gäbe es so wenig Migranten, dass dortige Pegida-Proteste absolut irrational seien?
http://afd-fraktion-sachsen.de/files/afd/fraktion-sachsen/Dokumente/Kleine%20Anfragen/2016/6_Drs_6913_1_1_1_.pdf

Zudem kann man sich einstweilen noch als Multi-Kulti-Apologeten bezahlen lassen und immer noch rechtzeitig den Flieger dorthin besteigen, wo Zweitvilla und Offshore-Bankkonto warten.

Das Statement des Asyl-Richters

Zum Teil kommen ´Eine-Welt´-Kommunisten unverhohlen wie Mafia-Boten daher, die Schutzgeld erpressen. So etwa ein deutscher (Ex)-Asylrichter:

„Die Alternative ist im Grunde sehr einfach: Entweder wir geben den Armen so viel von unserem Wohlstand ab, dass sie glauben, es lohnt sich, in der Heimat zu bleiben oder, wenn wir dazu nicht fähig sind, dann werden sie sich ihren Anteil bei uns abholen.“

Entweder – oder! Ist doch ganz einfach! So unverhohlen wie hier hat wohl noch kein Richter auf Recht und Verfassung gespuckt. Was sollen eigentlich deutsche Obdachlose, an der Armutsgrenze lebende deutsche Familien oder flaschensammelnde Rentner dazu sagen?

Von Letzteren ist allerdings kaum zu befürchten, dass sie sich „ihren Anteil“ notfalls bei Bundestagsabgeordneten, Bankstern, unnützen EU-Bürokraten oder überzahlten Nachrichtenmoderatoren „abholen“.


Der Gipfel der Dreistigkeit

Und siehe da: Auf dem letzten „Integrationsgipfel“ beim Kanzleramt war es  soweit: Wenn es nach Gusto von fünfzig „Migrantenorganisationen“ geht, soll nun tatsächlich die Verfassung nochmals geändert werden.  Als neuer Artikel 20b GG – also als weiteres „Staatsziel“(!) – soll eingefügt werden:

„Die Bundesrepublik Deutschland ist ein vielfältiges Einwanderungsland. Sie fördert die gleichberechtigte Teilhabe, Chancengerechtigkeit und Integration aller Menschen.“

Das zugrunde liegende ´Impulspapier´ verlangt explizit „Teilhabe am Haben und am Sagen“. Es geht um Migrantenquoten, mehr ´Money, Money´ (proaktive „Förderung“), Erleichterungen bei der Einbürgerung (oder besser gleich Wahlrecht ohne Staatsbürgerschaft) – ohne Integrationsleistung; kurz: um ´positive Diskriminierung´ der Deutschen.
http://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/das-impulspapier-zur-desintegration-oezoguz-laesst-die-maske-fallen/


Erste europäische Migrantenpartei: „Gewöhn Dich dran!“ 

Ähnliche Forderungen werden in den Niederlanden von der ersten europäischen Migrantenpartei „Denk“ erhoben. Motto: „Gewöhnt Euch dran!“. Kostprobe:

„Gesetzliche Migrantenquote von zehn Prozent in allen Betrieben, Behörden und auch in Vorständen von Konzernen“.

Leistungswettbewerb, Vertragsfreiheit, demokratische Spielregeln? Nicht erwünscht! Die Analogie zum (Radikal-)Feminismus liegt auf der Hand – nur dass der „Migrationshintergrund“ jetzt noch wichtiger wird als das Geschlecht! (Alice Schwarzer ist zurecht not amused).

Ein Blick auf die Liste der beteiligten Migrantenorganisationen zeigt leider, dass Organisationen aus nahezu allen Herkunftsländern an dieser deutschenfeindlichen Machtübernahme beteiligt sind. Um so mehr ist von „moderaten“ Migranten zu erwarten, dass sie sich deutlich vernehmbar von solchen Unverschämtheiten distanzieren. Es reicht!

Denn das ist noch lange nicht alles. Die WELT über die neue Partei:

„Wie die deutschen Islamverbände fordert auch Denk, das Staatsziel der Integration durch das der ´gegenseitigen Akzeptanz´ zu ersetzen. Nicht mehr nur diejenigen, die – in Worten von Angela Merkel – „neu hinzugekommen sind“, müssen sich anpassen. Stattdessen soll ein neu geschaffenes „Ministerium für gegenseitige Akzeptanz“ streng darüber wachen, dass den Hinzugekommenen nicht zu viel abverlangt wird.

– Türkisch, Arabisch, Polnisch, Russisch: Die Regierungsfraktionen im niedersächsischen Landtag wollen mehr Fremdsprachen an Schulen. Nur wer die eigene Muttersprache beherrsche, lerne schnell Deutsch.

– Das soll erreicht werden, indem in Schulen die Erziehung zum Multikulturalismus verpflichtend wird. (Übrigens längst der Fall).

– Eine „Rassismuspolizei“ mit 1000 Beamten soll darüber wachen, dass es nirgendwo zu Diskriminierungen kommt. Überführte Täter sollen gerichtlich bestraft und vom Staatsdienst ausgeschlossen werden.

– Auch sollen Richter Verurteilte zu Sozialdiensten bei Zuwanderern verpflichten können; in jedem Fall werden sie in einem staatlichen „Rassismus-Register“ als dubiose Staatsbürger verzeichnet.“

– „Kritik an Erdogan ist tabu, die Haltung zu Israel und den Juden ist pikant.“

– „Damit die ehrgeizigen Ziele auch symbolisch klar gemacht werden, müssen aus dem öffentlichen Leben alle Namen von historischen Seefahrern und Kolonisatoren verschwinden.

– Von islamistischem Terror kein Wort. „Terrorismus“ wird im Parteiprogramm zwar erwähnt, jedoch nicht als islamistische Gewalt, sondern einzig als Taten von Rechtsradikalen.“

– Eine Bezeichnung der Bevölkerung als „autochthone“ (ansässige) und „allochthone“ (fremdstämmige) Bürger, wie dies der niederländische Sprachgebrauch kennt, wird verboten.

– Selbstredend muss sich nach einem Wahlsieg von Denk die niederländische Obrigkeit für Sklaverei und Kolonialismus offiziell entschuldigen, wohingegen die Sklaverei in arabischen Staaten oder in der Türkei mit keinem Wort erwähnt wird.

– Im Gegenteil – die Anerkennung des türkischen Völkermordes an den Armeniern wird ausgesetzt und in einer „unabhängigen“ Kommission neu verhandelt. (Quelle: Die WELT).

Islamisierung? Nirgendwo!

Zwar gibt es nach offizieller Lesart keine „Islamisierung“. Dennoch kann das Bundesverfassungsgericht sie bereits für seine Rechtsprechung zur „Religionsfreiheit“ nutzbar machen: Das islamische Kopftuch sei in Deutschland üblich und „spiegelt sich im gesellschaftlichen Alltag vielfach wider“. Deshalb bräuchten muslimische Erzieherinnen ihr Kopftuch selbst bei ihrer Tätigkeit in kommunalen KITAS nicht abzulegen. Grüne verlangen dieses ´Recht´ auch für muslimische Richterinnen. Schließlich sei das eine Frage der Emanzipation …


Widerstand? 

Warum gibt es im Westen Deutschlands nur vergleichsweise marginalen Widerstand gegen die volks- und staatsauflösende Politik der Altparteien, insbesondere keine nennenswerte Pegida-Bewegung wie im Osten Deutschlands und in fast allen anderen europäischen Staaten?

Die Hauptstadt NRWs, Düsseldorf, in der ich lebe und arbeite, ist praktisch das Wohnzimmer des „Breiten Bündnisses“ von Antifa über Kirchenfunktionäre bis CDU. Und in Karlsruhe (Bad.-W.) und anderen westdeutschen Hauptstädten sieht es nicht viel besser aus, wie ich lesen muss … Der Westen halt …

Wenn man auf der Straße mit Deutschen spricht, merkt man zwar, wie es grummelt im Volk, aber offen zu protestieren, oder sich gar bei einer Demo auf der Straße zwei Stunden von der Antifa in Irrsinnslautstärke mit Trillerpfeifen und ´3.-Welt-Musik´ zudröhnen und als ´dreckige Nazis´ beleidigen zu lassen, während die Polizei direkt daneben steht, ist eben nicht jedermanns Sache! Mit den Grundrechten auf Versammlungs- und Meinungsfreiheit und körperlicher Unversehrtheit hat das alles nicht mehr viel zu tun. Aber wen interessiert das – im ´wilden Westen´? Hier hat ´die Sekte´ durch die ´freie Presse´ in gewisser Hinsicht eine tiefenwirksamere Propaganda vollbracht als jedes Stalinisten-Komitee in der DDR.

Sobald man den Fernseher einschaltet, schwadroniert jemand in irgendeiner Talkrunde mit tief gefurchter Denkerstirn über „Rechtspopulisten“ und die von ihnen ausgehenden „Gefahren für die Demokratie“ und „unsere europäischen Werte“ … Selbst im zu politischer Neutralität verpflichteten öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Es darf alles nicht wahr sein!

 

Überfremdung Deutschlands beschlossene Sache 

Der Anteil an Migranten bei den „unter Sechsjährigen“ liegt in vielen Städten bereits bei 60% (München, Düsseldorf, Stuttgart) bis 70 % (Frankfurt, Nürnberg)! http://www.uni-stuttgart.de/zlw/bilder/stuttgart_6_2016_El-Mafaalani.pdf

Natürlich ist das alles eine Frage des Blickwickels. Aus Sicht hochgebildeter Migranten verläuft alles nach Plan; Zitat:

»Warum wird nicht wahrgenommen, dass die Integration von Migranten immer besser gelingt ?
Gelungene Integration führt dazu,  dass der Anteil der Menschen, die teilhaben können und wollen, wächst, diese Menschen ihre Bedürfnisse und Interessen artikulieren (Interessenkonflikte: „Kopftuchstreit“, Muttersprachlicher & Religionsunterricht) die Konkurrenz zunimmt (Ressourcenkonflikte: Arbeits- & Wohnungsmarkt) und die Häufigkeit von Differenz- und Fremdheitserfahrung zunimmt«
(Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani | Professor für Politikwissenschaft, in seiner aktuellen Publikation).


Lüge der „Menschenrechte“
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„Sekundärer Antisemitismus“? (11.7.2016)

Der Politikwissenschaftler Werner Patzelt (CDU) hat für AfD-Mitglieder ein „Antisemitismus“-Gutachten in der Causa Gedeon erstellt: http://wjpatzelt.de/?p=895 Ich kommentiere das Gutachten in einem offenen Brief:

„Sehr geehrter Herr Patzelt,
ich erlaube mir einige Anmerkungen zu Ihrem Gutachten:

Gedeon verlangt zurecht, dass eine “grundsätzliche Unterscheidung zwischen »Antisemitismus« und »Antizionismus« gemacht wird und diese Eingang in die politische Diskussion der westlichen Gesellschaften findet. Dabei geht es im einen Fall (Antisemitismus) um „pauschalen Hass gegen alles Jüdische, den jeder vernünftige und anständige Mensch ablehnt“ (sic!), im anderen Fall (Antizionismus) um „Kritik am Staat Israel sowie an zionistischen Cliquen, die gerade in den USA sehr stark sind.” „Sekundärer Antisemitismus“? (11.7.2016) weiterlesen

Gedeon, AfD, Jongen, Kubitschek (3.7.2016)

„Judenfeindschaft?“ – Zur Hetzjagd auf den christlichen Politiker Dr. Wolfgang Gedeon

AfD-Parteiphilosoph Marc Jongen warnte vor einer Auseinandersetzung mit den philosophischen Schriften Dr. Wolfgang Gedeons:
https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2016/nun-sag-afd-wie-hast-dus-mit-dem-judentum/
Auch die „Bundesvereinigung Christen in der AfD“ geht auf Distanz zu dem bekennenden Christen Gedeon. Übereilt, wie ich meine. Gedeon, AfD, Jongen, Kubitschek (3.7.2016) weiterlesen

Flüchtlingskrise und Gunnar Heinsohns youth-buldge

Das Youth-Buldge-Problem der dritten Welt ist ein globales Problem ersten Ranges, insbesondere im Verein mit dem Aussterben des ´Westens´. Allerdings erscheint mir ein rein demographisch-ökonomischer, materialistischer Schlüssel zum Weltverständnis, der alles geschichtliche Wirken von Ideen und (außerökonomischen) Werten, von Religion und Philosophie in der Geschichte leugnet (s. Gunnar Heinsohn im ´Philosophischen Quartett´: https://www.youtube.com/watch?v=kZRnuHeqQjw&feature=youtu.be&t=32m10s) einseitige Übertreibung und fixe Idee zu sein.

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Welt der „Bilderberger“

02.06.2010:
Menschen bei Maischberger (ARD) „Krise regiert, Politik dilettiert – und die Zeche zahlen wir“. D
enkwürdiges Infotainment ganz groß – mit Hans Olaf Henkel, Lisa Fitz und Michel Friedman u.a.:

Die Kabarettistin Lisa Fitz beklagt sich, dass gewählte Volksvertreter immer weniger “fürs Volk da” seien, sie spricht von “Marionetten. Die Macht läge immer weniger in Händen von gewählten Politikern, sondern bei internationalen Netzwerken hinter den Kulissen, wobei sie beispielhaft CFR, EFR (Europäische Parallelorganisation zur CFR) erwähnt. “Die sind alle vernetzt” (Kommentar Friedman aus dem Hintergrund: “Ist doch normal”.) Politiker würden z. T. auch noch vorzeitig vom Amte zurücktreten, um sich ihre im Amt gewonnenen Kontakte und Einblicke in der globalisierten Wirtschaft bar auszahlen zu lassen.

Jetzt unterbricht die Moderatorin Maischberger Frau Fitz mit dem geradezu genialen Satz: “Dann wär´s ja völlig wurscht, wenn die zurücktreten, weil: Im Prinzip ja dann nicht die zurücktreten, die die Macht haben, nach Ihrer Theorie, sondern irgendwelche Marionetten!”  Ja, so kann man das natürlich auch sehen: „Völlig wurscht!“.

Fitz schließt mit ihrem Fazit: „Die Macht sitzt woanders, glaube ich“.
Henkel kommentiert: „Da ist ja auch was dran – man muss ja fast sagen: Gott sei Dank! Denn äh… ich bin fest davon überzeugt, dass es in Deutschland weitergeht.“ https://www.youtube.com/watch?v=LYrFmMo3u2g

2011:
Dirk Müller
 beklagt die extreme Sparpolitik in Italien, weil man „die Reichen laufen lässt“ und die Sache „auf dem Rücken der Rentner“ austrage. Er klärt auf: „Übrigens: Mario Monti ist Mitglied des Vorstands der Bilderberger!“ https://www.youtube.com/watch?v=bXOLVvlgrss
(1994 wurde Monti vom Kabinett Berlusconi für das Amt des EU-Kommissars für den Binnenmarkt nominiert. Dieses Amt hatte er bis 1999 inne, dann wurde er bis 2004 Kommissar für Wettbewerb.)

2014:
>>Etwas Ungewöhnliches ist in Kopenhagen passiert.
Einer der Teilnehmer der Bilderberg-Konferenz ist auf die Aktivisten zugegangen und hat Fragen beantwortet. Während der Mittagspause am Freitag ging Dietrik Samsom, Fraktionsvorsitzende der niederländischen Arbeiterpartei, an den Absperrzaun und sprach mit den Reportern der alternativen Medien. „Wir wollen irgendwie in den Kopf von Wladimir Putin und des russischen Kommandos eindringen, überlegen was ihre Strategie ist: wollen sie die Ukraine haben, wollen sie mehr expandieren? Was soll die NATO tun? Was sollte die Reaktion der NATO sein?“<< http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2014/05/ein-bilderberger-gibt-auskuft-was-sie.html


„Bilderberger“?
Internationale Gipfel-Konferenzen, wie z.B. G8-Gipfel, Klima-Gipfel, Welt-Wirtschaftsgipfel werden selbst von sonst eher Politikverdrossenen mit Interesse verfolgt. Von relativ viel medialem Getöse begleitet sind schon kleinere, informelle Treffen, wie z.B. die ´Spargelessen´ bei der Kanzlerin. Aber „Bilderberger“, „Bilderberg“-Konferenzen ? Noch nie gehört ? Verzeihlich !

Jahrzehntelang war es einer kleinen Gruppe von Finanzmogulen, Geo-Strategen und Adligen diesseits und jenseits des Atlantiks gelungen, einmal pro Jahr im Geheimen – und daher kaum anders als ´konspirativ´ zu bezeichnende – Treffen der 120 bis 130 mächtigsten Menschen der westlichen Hemisphäre durchzuführen: Die sog. „Bilderberg“-Konferenzen. Benannt nach einem Luxushotel in einem kleinen holländischen Städtchen, in dem man sich 9 Jahre mach dem 2. Weltkrieg – 1954 – das erste Mal traf. Die Mainstream-Medien verschwiegen es uns ein halbes Jahrhundert lang. Obwohl sie ansonsten Politiker gerne auf Schritt und Tritt verfolgen. Zwar wurden die jedes Jahr anderswo stattfindenden Bilderberg-Konferenzen immer wieder in der Berichterstattung erwähnt – nur eben in der Diktion der Nebensächlichkeit als „Meinungsaustausch“ etc. (z.B. Die ZEIT 1988).

Es ist wie mit dem berühmten Bild vom ´Elefanten im Wohnzimmer´, der so tut, als gehöre er dahin und deshalb nicht auffällt: Während einige sich aufregen, behaupten die Mainstream-Medien einfach, es gäbe da keinen Elefanten, das Gros der Bevölkerung glaubt ihnen. Die Medien sitzen allerdings in Gestalt regelmäßig hinzugezogener Medienzare wie Hubert Burda und einflussreicher Chefredakteuren mit im Bilderberger-Boot und hielten sich stets an das für alle Teilnehmer geltende Schweigegelübde. Zum einen möchte man im Folgejahr wieder dabei sein. Zum anderen sägt niemand gerne an dem Ast, auf dem er sitzt. Die Werbeetats der Bilderberger sind es schließlich, die dafür sorgen, dass die Show weitergeht. Wes´ Brod ich ess, des´ Lied ich sing.

Als vor einigen Jahren die ersten Bücher investigativer Außenseiter-Journalisten zum Thema „Bilderberg“ erschienen, war das Phänomen noch derart unbekannt, dass die Autoren zu Beginn ihrer Recherchen selber unsicher waren, ob sie einem Phantom aufgesessen sind. Erst neuerdings verteilt der „Bilderberg“-Club im Internet Informations-Brosamen  http://www.bilderbergmeetings.org/index.php Sie finden neben einer einschlägige WIKIPEDIA-Seite diverse Artikel –und selbst BILD berichtet nunmehr über die Bilderberg-Konferenz 2010 in Spanien. Um was also handelt es sich ? Die Organisatoren erläutern uns das auf ihrer neuen Homepage so:

“In short, Bilderberg is a small, flexible, informal and off-the-record international forum in which different viewpoints can be expressed and mutual understanding enhanced.“  “… informal and off-the-record discussion about topics of  … common problems – from      trade to jobs, from monetary policy to investment, from ecological challenges to the task of promoting international security”. …“At the meetings, no resolutions are proposed, no votes taken, and no policy statements issued.”

Ein kleines internationales Forum also, wo man sich mal so richtig aussprechen kann, um das gegenseitige Verständnis zu fördern. Keine Abstimmungen, keine politischen Statements, keine Be- oder Entschlüsse. Na dann … warum die Aufregung ?

Die Bilderberger-Konferenzen finden 1 x jährlich für jeweils 3 Tage statt. Genaue Zeit und Ort wird den Teilnehmern in Manier von Techno-Partys erst wenige Tage im voraus bekanntgegeben. Die handverlesenen illustren Teilnehmer und – seit 1972 – auch Teilnehmerinnen werden eingeladen … von der “Leitung der Bilderberger”. Wer ist das ?

“Bilderberg is governed by a Steering Committee which designates a Chairman;  members are elected for a term of four years and can be re-elected.”

Die Teilnehmer setzen sich zusammen aus etwa  “1/3 from government and politics”, und 2/3 “from finance, industry, labor, education,        communications”. – “2/3 aus Europa, 1 /3 aus Nordamerika”.

Hohe NATO-Militärs und wichtige Vertreter der mächtigsten Geheimdienste sind meistens auch dabei, wie Teilnehmerlisten offenbaren. Der jährliche Sicherheitsaufwand zum Schutz der Teilnehmer wird Kritikern auf mehrere Mio. Dollar geschätzt – übrigens bezahlt vom Steuerzahler des jeweiligen Gastgeber-Staates (Quelle: Wisnewski) – was der Annahme einer lockeren Plauderrunde unter Geschäftsfreunden widerspricht.

“Bilderberg’s only activity is its annual Conference” ? Falsch, da sich das Leitungsgremium auch unterjährig trifft und ständige Büros unterhalten werden.

Was geschieht auf den Konferenzen ? Das einzige, was von offizieller Seite her bekannt gemacht wird, ist eine lapidare, im Grunde nichtssagende Agenda sowie eine Teilnehmerliste. Und auch dies immer erst nach der Konferenz Warum die auffällige Geheimniskrämerei ?

 “The privacy of the meetings, which has no purpose other than to allow participants to speak their minds openly and freely”.
Na schön, mit diesem Anliegen liesse sich durchaus vereinbaren, im Nachhinein wenigstens etwas darüber verlautbaren zu lassen, ob und gfs. auf was man sich im Großen und Ganzen geeinigt hat. Der ehemalige NATO-Generalsekretär Willy Claes – zweimaliger Bilderberg-Teilnehmer – in einem Interview im belgischen Radio (Radio 1 (VRT)): Nach den Konferenzen „übermittelt das Bilderberg Steering-Committee die Diskussionsergebnisse in Form von Synthesen an alle Teilnehmer, die im Laufe des folgenden Jahres die ausgegebenen Strategien im jeweiligen politischen, unternehmerischen oder anderen Umfeld in ihren Heimatländern implementieren sollen.“[2] (Quelle: WIKIPEDIA)

Aha, offensichtlich soll also in weltpolitisch und weltwirtschaftlich bedeutsamen Fragen Konsens hergestellt werden  (Beispiel Sitjes 2010:  “Financial Reform, Security, Cyber Technology, Energy, Pakistan, Afghanistan, World Food Problem, Global Cooling, Social Networking, Medical Science, EU-US relations”),
und im Anschluss an die Konferenzen die ebenda ausgehandelten Ziele und Strategien im je eigenen Einflußbereich bzw. politischen Umfeld der Teilnehmer zeitnah realisiert werden. Da würden wir doch gerne mehr über diese “Diskussionsergebnisse” und “Synthesen” erfahren. Not possible ! Ein Schlag ins Gesicht der Demokratie. Wegen der doch angeblich sogar Kriege geführt werden, um möglichst alle Völker an ihrer heilsbringenden Wirkung teilhaben zu lassen. Nun, an ein Demokratiedefizit, das angeblich dereinst mal behoben werden soll, haben wir EU-Bürger uns längst gewöhnt. Ist der Casus “Bilderberg” hiermit hinreichend umrissen ?

Wohl kaum. „Die von den Bilderbergern beschlossenen strategischen Richtlinien können den Ausbruch eines Krieges, die Herbeiführung einer Wirtschaftskrise oder im Gegenteil eine Wachstums-Phase, größere Geld- oder Börsenschwankungen, politische Wechsel in den ´Demokratien´, soziale Politik oder die Demografie der Welt betreffen. Diese Richtlinien sind nachher die Voraussetzung für die Entscheidungen der subalternen Institutionen wie der G8 oder die Staats-Regierungen“ (Quelle: http://bilderberger-konferenzen.de.tl/Organisationsstruktur.htm)

Praktisch seit Ende des 2. Weltkrieges gehen internationale Spekulanten wie George Soros zusammen mit Welt-Bankiers, Geo-Strategen, Militärs und Geheimdienstlern und mächtigsten Medienvertretern diesseits und jenseits des Atlantiks einmal jährlich hin, treffen sich an geheimen, vor Medien und Öffentlichkeit von Polizisten mit Maschinengewehren hermetisch abgeschirmten Orten, ziehen Politiker hinzu und versuchen,  diese auf Linie zu bringen. Wenn man nur wüßte, welche Linie ! Und zu wessen Nutzen ? Der von ihnen vertretenen Völkern ? Der “Menschheit”? Haben wir es mit Seilschaften zu tun, denen es schlicht um die eigenen Pfründe geht oder – altruistischer – um Sicherung des Friedens und Brot für die 3. Welt ? Sind auf den Konferenzen weise Manager im Sinne Platos oder (Mit-) Verursacher globaler Krisen oder beides versammelt ? Was haben Gärtner eigentlich mit Böcken wie Soros zu besprechen ? Und vor allem: Gibt bzw. gab es – wie viele munkeln – von Anfang an einen konferenz-übergreifenden Masterplan, den nur gelegentlich als Teilnehmer in Erscheinung Tretende möglicherweise ebenso wenig kennen, wie wir alle ?

Personelle Kontinuität eines leitenden Clans oder harten Kerns der ersten Stunde würde einen solchen möglich erscheinen lassen. Befragen wir die veröffentlichten Teilnehmerlisten. Der spanische Journalist Daniel Estulin hat sie längst analysiert: ….David Rockefeller (94), Henry Kissinger (87), Königin Beatrix von den Niederlanden (…), ……… Eine Gerontokratie also ? Aber welche Art von Weisheit treibt diese um ? All´ dies erfahren wir nicht. Die Mainstream-Medien schweigen seit 55 Jahren. Soweit sie sich – neuerdings – äußern, dann auffallend kurz und knapp im Tenor: “Ruhe bewahren, keine große Verschwörung!” NTV.de spricht überaus erhellend vom “Gesprächskreis” einer “Gruppe”.

Für Ex-Kanzler, ZEIT-Mitherausgeber und Bilderberger Helmut Schmidt bei einer Podiumsdiskussion mit Henry Kissinger zum Thema “Global Power and Order” (Bertelsmann-Stiftung) – sind die Bilderberg-Konferenzen “eine wunderbare Einrichtung”, denn wenn Menschen “unterschiedlicher Herkunft, Kultur, Bildung und Erziehung einander zuhören”, sei dies immer sinnvoll. https://www.youtube.com/watch?v=FBeaD_2VSJo Wie bitte ? Ist das nicht ein wenig einseitig-euphemistisch gesehen ?


BILD, deren Eigner ebenfalls “Bilderberg”-Teilnehmer sind, äußert Heilserwartungen (2010): “Jetzt schaltet sich Bilderberg ein. Retten SIE den Euro ?” Öffentlich-rechtliches Marionettentheater von Bilderberg-Medien?

Öffentliche Debatte wird abgewürgt
Will man uns für dumm verkaufen?! DER SPIEGEL 2012 … wiegelt ab: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/die-verschwoerungstheorie-ueber-die-bilderberg-konferenzen-a-862961.html
Für die einen “normal”, für die anderen ein Skandalosum, nur: Eine öffentlichen Debatte wird abgewürgt. Könnte grassierende Politik-Verdrossenheit sich auch von daher speisen? Eines dürfte unbestreitbar sein: Die Bilderberger sind neo-librale “Hohepriester der Globalisierung” und geostrategischer “Realpolitik”. Nur dort, wo das dem Volk wirklich nützten würde, klappt es scheinbar noch nicht so gut damit: Gasmärkte immer noch verbraucherfeindlich abgeschottet.

Bis heute gibt es keinen einzigen investigativen Bericht der Mainstream-Medien über die Treffen der Bilderberger.
Wenn man mehr über Absichten und Verflechtungen der Bilderberger und deren historische Hintergründe erfahren möchte, ist man Internet und den ´alternativen´ Buchmarkt angewiesen. Angesichts des Bilderberg´chen Gesetzes der ´Omerta´ verwundert es wenig, wenn es dort von Verschwörungstheorien nur so wimmelt: Hier werden die Bilderberger als Stoffsammmlung für Hollywood- und Science-Filtion-Romane a´ la Huxley und George Orwell gehandelt: Kaum etwas, was nicht irgendwie, irgendwo, irgendwann seit Beginn des 20. Jahrhundert in diesem Zuammenhang eine Rolle spielte: Geheimdienste, Jesuiten-Missionare und ihre infamen Kolonialisierungstricks, Vatikan, amerikanische Juden-Lobby, Freimaurer und sonstige Gehimbünde, Bolschewisten, Kommunisten-Jäger, Gross-Industrielle, Nazis, ja selbst 9/11 soll in Wahrheit von “Bilderbergern” gesprengt worden sein.

Verlautbarungen der maßgeblichen Akteure selbst
Der in Ungnade gefallene und sich seither abseits des Mainstreams bewegende ehemalige ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI zitiert z.B. aus den Memoiren David Rockefellers (2002):
„Über ein Jahrhundert lang haben ideologische Extremisten von beiden Seiten des politischen Spektrums gut publizierte Ereignisse wahrgenommen, die Rockefeller-Familie für den übermäßigen Einfluss anzugreifen, den wir ihrer Meinung nach auf amerikanische politische und wirtschaftliche Institutionen ausüben. Manche glauben gar, wir seien Teil einer geheimen Kabale, die entgegen den besten Interessen der USA arbeitet, charakterisieren mich und meine Familie als ‚Internationalisten‘ und Verschwörer, die gemeinsam mit anderen weltweit eine integriertere globale politische und wirtschaftliche Struktur schaffen – die einheitliche Welt, wenn Sie so wollen. Wenn das die Anklage ist, dann bin ich schuldig, und ich bin stolz darauf.“ (Seite 556).

„Neue Welt“ ? „Geheime, sich gegen die Interessen der vereinigten Staaten richtende Verschwörung“ ?! Was hat Rockefeller gegen die USA und warum befindet sich der Mann eigentlich noch auf freiem Fuße ? Der US-amerikanische sog. LOGAN-Akt siedelt die Grenze der Strafbarkeit schon wesentlich tiefer an: Es ist gewählten Volksvertretern bei Androhung von Geld- oder Freiheitsstrafe schlichtweg verboten, öffentliche, insbesondere außenpolitische Angelegenheiten im Geheimen mit Privaten zu verhandeln. Genau das scheint aber, nach allem, was von offizieller Seite über die Bilderberg-Meetings in Erfahrung zu bringen ist, zu geschehen. Gerade der „private“ Charakter wird immer wieder betont, um die angebliche Harmlosigkeit der Konferenzen herzuleiten. Die hinzugezogenen Politiker machen sich strafbar – jedenfalls in den USA. Tatsächlich schlug schon einmal ein US-amerikanischer Kongressabgeordnete vor, gegen David Rockefeller wegen Verstoßes gegen dieses Gesetz zu ermitteln.

Hier bedankt sich der ´Hauptverschwörer´, David Rockefeller, bei den Zeitungsverlegern wegen der Geheimhaltung der Bilderberg-Treffen:
„Wir sind den grossen Zeitungsverlagen wie The Washington Post, The New York Times, Times Magazine und anderen guten Medien und deren Verlagchefs die an unseren Treffen teilgenommen haben sehr dankbar, dass sie ihr Versprechen die Beschlüsse und Absichten in den letzten 40 Jahren geheim zu halten, auch eingehalten haben. Es wäre unmöglich gewesen unseren Plan für die Welt umzusetzen, wenn wir unter dem Licht der Öffentlichkeit in all den Jahren gestanden hätten. Aber die Arbeit ist jetzt viel weiter und gut vorbereitet, um zu einer Weltregierung zu gelangen. Die übernationale Autorität und Kompetenz einer intellektuellen Elite und der Weltbänker ist sicher eher zu bevorzugen, als zu erlauben den einzelnen Nationen sich selbst zu entwickeln und zu verwirklichen, wie in der Vergangenheit geschehen“ (Aus: David Rockfeller Memoirs, 2002, zitiert nach dem ehemaligen ZDF-Journalist Gerhard WISNEWSKI).

Dazu passt wie die Faust aufs Auge:

1. Bundeskanzlerin Angela Merkel mahnt 2009, also 20 Jahre nach dem Fall der Mauer ohne Widerspruch in ihrer sogenannten Falling-Walls-Rede die Bereitschaft an, „Kompetenzen an multilaterale Organisationen abzugeben, koste es, was es wolle!“ 8

2. Finanzminister Wolfgang Schäuble posaunt unverhohlen in einer TV-Talkrunde auf Phönix heraus:
„In der Globalisierung brauchen wir übrigens andere Formen von internationaler Governance, als der Nationalstaat. Der ist schon vor 100 Jahren in seinem Regelungsmonopol an seine Grenzen gestoßen. Und heute schaffen wir etwas Neues! […] Deswegen: Ich bin bei aller krisenhaften Zuspitzung im Grunde entspannt. Weil, wenn die Krise größer wird, werden die Fähigkeiten, Veränderungen durchzusetzen, größer!“ https://www.youtube.com/watch?v=1wIrh8F6ulw

Als einer – wenn nicht “der” – Leitwolf (Wisnewski) der Bilderberger wird Henry Kissinger betrachtet, geboren 1923 als Heinz Alfred Kissinger in Deutschland.
1938 wandert die jüdische Familie wegen der Nazis in die USA aus.
Kissinger wird mit 39 Harvard-Professor für Geschichte. Er berät John F. Kennedy und Nelson Rockefeller, wird 1969 von Präsident Nixon zum Nationalen Sicherheitsberater und 1973 mit erst 50 Jahren zum Außenminister ernannt.
Seit er im Vietnamkrieg das Waffenstillstandsabkommen vorbereitete und dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet wurde, gilt er bei der Nachkriegsgeneration als Lichtgestalt; sein Name wird mit Entspannungspolitik zwischen USA und UDSSR assoziiert. Er sei
„aber auch mitverantwortlich für Bombardierungen von Zivilisten in Vietnam und Kambodscha, und seine bis heute nicht geklärte Rolle während des blutigen Putsches von General Pinochet in Chile 1973 führt später zu gerichtlichen Vorladungen in mehreren Ländern, denen Kissinger nie nachgekommen ist“, gibt selbst das ZEIT-Magazin in einem Interview mit Kissinger zu bedenken, dessen Chefredaktuer Michael Nass zum Lenkungskommitee´ der Bilderberger gehört.

Kissinger hat nicht nur Fans. Zu seinen profiliertesten Kritikern gehört der renommierte jüdische Linguistik-Professor der MIT Noam Chomsky, (2. Vorname: „Gewissen von Amerika“): Für ihn ist Kissinger ein Kriegsverbrecher per exellence. Und Chomky ist keineswegs der Einzige, der das so sieht.  Her äußert sich Joe Tucker über die Bilderberger:
Part1_  1: http://www.youtube.com/watch?v=tZsgM45freU&feature=related
Part2:  2: http://www.youtube.com/watch?v=2C2AGDj2AKA&feature=related

Auf der Webside des Forschungsprojektes „Wem gehört die EU?“ am Institut für Soziologie der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erfährt man noch dies:
» Sehr strukturiert, ist die Bilderberger Gruppe in 3 aufeinanderfolgende Gesellschaften organisiert:
(1) Die „äußere Gesellschaft“ ist ziemlich breit und beträgt 80 % der Teilnehmer an den Zusammenkünften. Die Mitglieder dieses Kreises kennen die Strategie und die wirklichen Ziele der Organisation nur teilweise.
(2) Die zweite Gesellschaft, viel geschlossener, ist das „Steering Committee“ (Direktions-Komitee). Es besteht aus ungefähr 35 Mitgliedern, ausschließlich Europäern und Amerikanern. Man findet hier für die Schweiz Daniel VASELLA de Novartis, für Frankreich Bertrand COLLOMB – Lafarge, André LEVY – Paribas, für Deutschland Hilmar KOPPER – Deutsche Bank, Matthias NASS – Die Zeit, Jürgen SCHREMPP – Daimler-Chrysler, und für England : Kenneth Clarke, UK-Parlaments-Mitglied, TAYLOR J. Martin – WH Smith Group. Sie kennen zu 90 % die Ziele und Strategien der Gruppe. Die amerikanischen Mitglieder sind zudem Mitglieder des CFR.
(3) Die zentralste Gesellschaft ist das Bilderberger „Advisory Committee“ (Beirat). Es besteht aus ungefähr zehn Mitgliedern, die Einzigen, die die Strategien und die wahren Ziele der Organisation gänzlich kennen.
Für die, welche über Machtkreise Untersuchungen anstellen, sind die Bilderberger eine wirkliche okkulte Welt-Regierung. Während den Versammlungen werden wichtigste strategische Entscheidungen gefällt, außerhalb der demokratischen Institutionen, wo diese Debatten normalerweise stattfinden sollten.“

Fazit:
1. Informelle, elitäre Konferenzen a´ la “Bilderberg” mögen angesichts globaler Krisen als notwendiges Übel betrachtet werden – aber Roß und Reiter müssen genannt werden! Jedenfalls solange der demokratische Rechtsstaat Bestandteil europäischer Verfassungen ist.
2. Das wirklich Besorgniserregende sind nicht all´ diese Konferenzen, strategischen Thinktanks, politischen Stiftungen, internationale Kommissionen, “Räte für auswärtige Beziehungen” etc. und wie sie sich alle nennen – diese wird es – unter mehr oder weniger vollständiger Auslotung der dem Wandel unterliegenden Grenzen von Anstand und Legalität (Verfassungs-, Kartell-, Zoll-, Arbeits-, Umweltschutzrecht, LOGAN-Act etc.) immer geben -, sondern dass dieser enge, in ständiger Vernetzung in Art einer ´großen Familie´ agierende Kreis unerhört Mächtiger Worte wie “Demokratie”, “Volk” und “Nationalstaat” offenbar scheut wie der Teufel das Weihwasser.
3. Verständnis für unsere Volksvertreter, die seine Einladungen nicht ausschlagen, ist angebracht; schon weil durch Selbst-Exkommunizierung – nach dem Motto: Wer mehr als einmal hingeht, dem glaubt man nicht – wenig gewonnen wäre. Aber dann doch hoffentlich im klaren Bewußtsein der faustischen Natur der Teilnahme: Wer mit dem Teufel Suppe ist, braucht einen langen Arm. Und muss aufpassen, nicht dereinst als zwar wohlmeinender, aber naiver Opportunist in die Geschichte einzugehen. Man würde es hassen, hier Recht behalten zu haben.

Alexander Heumann (2010)

WEITERE NACHTRÄGE:
A. Buchautor Andreas von Retyi im Interview („Bilderberger – Das geheime Zentrum der Macht“: https://www.youtube.com/watch?v=jZahMY2yMDQ

B. Dieses zerrissene Dokument wurde angeblich nach der Bilderberg-Konferenz 2012 von einem Journalisten im Abfall gefunden:
https://lupocattivoblog.files.wordpress.com/2014/07/bb-doc-e1404304048487.jpg
Text:  „…dadurch die U.S.A. als direktes Vorbild, weshalb wir die „Vereinigten Staaten von Europa“ real umzusetzen vermögen. Ein regierbares, geeinigtes Europa ist jedoch nicht möglich, wenn das eine Land reich, das andere Land arm ist.
Da sich flächendeckender Reichtum und Wohlstand aus den unterschiedlichsten Gründen und Gegebenheiten nicht in jedem europäischen Land entwickeln lassen, und dies auch gar nicht in unserem Interesse liegen kann, ist eine schnellstmögliche Angleichung durch Herabstufung kapitalreicher, wirtschaftsgesunder Länder an ärmere Länder unbedingt anzustreben.

…Diese Herabstufung werden wir durch Maßnahmen erreichen, indem wir intakte Länder, und hier denke ich in erster Linie an Deutschland, einbinden werden, die Verschuldung anderer Länder zu tragen und deren Defizite auszugleichen.
…Eine fortschreitende Schwächung wäre somit gewährleistet und erhielte (in Anerkennung der Notwendigkeit von Rettungsschirmen) durchaus ihre offizielle Legitimation. Die Wichtigkeit einer Verschuldung Deutschlands – und zwar über Generationen hinaus – muss keiner wirtschaftspolitischen Beurteilung standhalten, sondern als gesellschaftspolitische Notwendigkeit verstanden werden. So ist es auch der Bevölkerung zu vermitteln, denn ansonsten werden wir früher als erwartet auf Widerstand stoßen.
…Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist zum jetzigen Zeitpunkt (noch) notwendig. Da es den Prozess der notwendigen Schwächung Deutschlands mit unterstützenden Maßnahmen zu beschleunigen gilt, möchten wir zeitgleich die Möglichkeit jedweder Einwanderung anregen und unterstützen. Und zwar massivst.
…Hier wird es auch in den nächsten Jahren wichtig sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, die sich uns bieten. Das Land mit Zuwanderung zu fluten, sollte von allen als notwendig verstanden werden. Die deutsche Regierung ist aufgefordert, die Umsetzung ihres Auftrags (entsprechend der Vorjahre) auch weiterhin, nach Kräften, zu verfolgen.
…Protest und Aufbegehren wird, wenn es denn überhaupt in größerem Maße dazu kommen sollte, nur aus dem rechten Lager erwartet. Diesem wird sich die breite Masse nicht anschließen – das Risiko gesellschaftlicher Ächtung wäre (dank jahrzehntelanger erfolgreicher Erziehungsarbeit) einfach zu hoch.
…Wenn sich die Hinweise auf religiös-militante Ausschreitungen muslimischer Migranten auch häufen, es sei angemerkt, dass diese uns doch viel mehr nützen als schaden. Trägt ihr Einfluss nicht dazu bei, den Identitätsverlust der Deutschen zu beschleunigen? Entsteht nicht dadurch ein weitaus gemäßigteres Volk, als wie es uns in der Vergangenheit die Stirn bot?
…Halten wir uns noch einmal vor Augen, worum es uns letztendlich geht: Wir möchten bis zum Jahre 2018…“ (Ende der angeblich gefundenen Seite)http://lupocattivoblog.com/2014/07/04/geheim-dokument-die-zerschlagung-deutschlands-auf-alle-zeiten-hinaus-ist-programm/

C. Aktuelle Infos:  http://de.wikipedia.org/wiki/Trilaterale_Kommission